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Unvorstellbar: deine unbegrenzten Möglichkeiten

 Berend Lange schrieb am  14.03.2010 in  Horizonte,Gesetz der Anziehung,Philosophie


BlueCrane TranslationsHast du eigentlich eine Ahnung, wie unbegrenzt die Möglichkeiten des Lebens wirklich sind?

Ist für dich als Mensch - und überhaupt - tatsächlich alles möglich?

Ich versuche schon lange, mir ein Bild davon zu machen ... aber bis jetzt ist mir das noch nie auch nur annähernd geglückt.

Philosophen und Weise erzählen uns ja seit Jahrtausenden, dass wir alles sein können, was wir uns vorstellen können.

Fein, das macht Sinn: meine eigene Maxime fürs Leben nach dem Gesetz der Anziehung ist umfassend und einfach:

"Alles was du ...

  • dir klar vorstellen,
  • leidenschaftlich wünschen,
  • aufrichtig glauben und
  • wonach du begeistert handeln kannst

... muss unweigerlich geschehen."

Wie begrenzt meine Welt in Bezug auf das gesamte Leben auf diesem Planeten tatsächlich ist wurde mir aber erst klar, als ich neulich eine Folge von 'Planet Erde' im Fernsehen sah.

Da ging es u.a. um einen Fisch, der fünf Kilometer tief im Pazifik lebt, der keine Augen hat und noch nie Licht gesehen hat; der nicht weiß was Luft ist und einem Druck ausgesetzt, der jedes Lebewesen an der Oberfläche sofort zerquetschen würde.

Und jetzt stell dir mal vor, dieser Fisch sollte sich ein Bild von einem Vogel machen, der hoch oben in der Luft über ihm seine Kreise zieht.

Für mich ist es vollkommen undenkbar, dass diese beiden Lebewesen auch nur die leiseste Ahnung voneinander haben, geschweige denn je miteinander kommunizieren können - und doch sind sie ein Teil desselben Systems: Leben auf der Erde.

So ähnlich stelle ich mir jetzt das Leben des Menschen im Universum vor: wir sind im Käfig unserer eigenen Vorstellungen gefangen und haben keine Ahnung, was in diesem riesigen System sonst noch so alles um uns herum kreucht und fleucht.

Und das ist wohl auch gut so; aber für mich ist jetzt nichts mehr unmöglich - nur vieles noch unvorstellbar.


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   Kommentare zu diesem Blogpost:

Anita schrieb am 16.03.2010:

Hallo Berend,
genau darüber habe ich vor einiger Zeit mit einer Freundin diskutiert. Allerdings zu einem anderen Thema:
Sie weiß gar nicht, was sie alles versäumt, wenn sie ihr Kind, das sie erwartet von ihrer Mutter behüten läßt, weil sie gleich wieder arbeiten gehen will. Es entgeht ihr so viel, doch sie hat keine Ahnung davon, genauso wie dieser Fisch vom Vogel und umgekehrt. Dieses Beispiel von dir hat mir gezeigt, dass ich mir die Mühe und Energie sparen kann, ihr das erklären zu wollen.
"Sie versteht es einfach nicht, weil sie keine Ahnung davon hat :)"

Und mir ist beim Lesen deines Berichtes etwas eingefallen: Kennst du "Die Möwe Jonathan" von Richard Bach? Ich habe den Doppelband mit "Die Möwe Jonathan / Illusionen" schon sehr, sehr lange und ich lese ihn immer wieder mal. Und jedes Mal lesen entdecke ich, was ich dazugelernt habe.

Als ich vor Jahren bei einem Feuerlauf-Seminar mitgemacht habe, war das für mich nicht nur "unvorstellbar" sondern auch "unmöglich". Und auch als schon ein paar meiner Freunde über den Glutteppich gelaufen sind, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich das schaffen könnte. Ich stand an der Seite, ein paar Meter entfernt und ich dachte, mir würde es die Augenbrauen versengen, so heiß war das!!! Und dann habe ich es doch gewagt :)

Und dieses unbeschreibliche "Gefühl" das ich nachher hatte, trägt mich bis heute über alle Berge, Hürden und Steine, die ich auf meinem Weg liegen sehe, hinweg.

Ich denke mir dann immer: "Ich habe schon einmal etwas geschafft das UNMÖGLICH war, also was soll passieren? Ich kann das UNMÖGLICHE möglich machen, weil ich es schon einmal geschafft habe." Es dauert zwar immer ein bissl, bis ich alle Zweifel weg habe und die SICHERHEIT mir die nötige Kraft gibt, das mir zuerst Unmögliche möglich zu machen. Aber es klappt dann doch immer wieder wie von selber :)

Das Buch "Illusionen" von Richard Bach war, als ich es das erste Mal gelesen hatte, "echt starker Tobak" :) Doch ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass das durchaus MÖGLICH ist, was er da im Buch beschreibt - auch wenn es für mich immer noch UNVORSTELLBAR ist :)

Na ja, und dein letzter Satz hat mich dann auch noch zum Lächeln gebracht - was kreucht und fleucht da noch so alles herum auf unserer wunderschönen Erde und in diesen unendlichen Weiten des Weltalls? :)

Ich würde es schon gerne erfahren - so nach und nach - weil ich halt doch so eine neugierige Nase bin :)

Danke für deinen gelungenen Beitrag, der mich wieder mal ein bisschen wachgerüttelt hat :)

Liebste Grüße aus Ischgl :) Anita

Berend schrieb am 28.12.2010:

Danke Anita,

Ja, natürlich kenne ich 'Jonathan Livingston Seagull' - das ist das englische Original von 'Die Möwe Jonathan'.

"He gives me flight. He makes me young. For both I am deeply grateful." Das ist die Widmung von Ray Bradbury für Richard Bach auf dem Cover, und ich kann dem nur aus ganzen Herzen zustimmen.

 

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