KOMPASS - Die Krise meisternhttp://www.meinkompass.at/KOMPASS - Die Krise meisternhttp://www.sitekist.comWann kommen wir zur Vernunft?http://www.meinkompass.at/Wann-kommen-wir-zur-Vernunft.htm15.04.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Wann-kommen-wir-zur-Vernunft.htm

Die Titanic 1912Müssen eigentlich immer erstAtomkraftwerke explodieren, Wolkenkratzer zusammenbrechen oderSchiffe untergehen, bevor wir zur Vernunft kommen?Anscheinend ja- und das war schon immer so.

Genau heute vor 100 Jahren ging die Titanic unter, das damals größte Schiff der Welt. Da es als unsinkbar galt, hatte man weder genügend Rettungsboote an Bord, noch war die Besatzung auf Unglücksfälle vorbereitet.

Selbst nach der Kollision mit dem Eisberg wurden nur schleppend Rettungsmaßnahmen ergriffen, da die Titanic ja nicht untergehen könne.

Als der Untergang Gewissheit wurde, sprangen einige Passagiere in vorauseilendem Gehorsam in die eiskalten Fluten. Andere drängten in Panik und ohne Rücksicht auf Verluste in die wenigen Rettungsboote.

Wieder andere wurden zu Helden, indem sie sich bis zu ihrem eigenen Untergang um Kinder und Frauen kümmerten. Und einige leugneten den Untergang, bis er endgültig wurde.

Heute, 100 Jahre später, bewegt sich unsere Welt mit ihren machtpolitischen und ökonomischen Systemen titanic-gleich auf den Crash zu. Und wie auf der Titanic sehen oder wollen die Steuermänner/-frauen es nicht sehen. Jedenfalls werden weder der Kurs noch die atemberaubende Geschwindigkeit verändert. Und die Masse sitzt unter Deck und feiert Party, in der ersten Klasse mit Kaviar und Champagner, in der dritten mit Würstel und Bier.

Um beim Vergleich mit der Titanic zu bleiben: Noch hat der große Crash nicht stattgefunden. Noch ist der Kurs korrigierbar. Noch gibt es die Möglichkeit, die Rettungsmaßnahmen besser vorzubereiten.

Hier weiterlesen : Unglück macht Menschen ...

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Frohe Ostern 2012http://www.meinkompass.at/Frohe-Ostern-2012.htm07.04.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Frohe-Ostern-2012.htm

BlueCrane TranslationsWoran denke ich, wennOstern ist - so wie jetzt wieder?

An Frühling; Sonne; Farben; Frische - raus aus dem Schnecken-Haus des Winters! Alles erwacht zu neuem Leben.

Undich denke natürlich an Osterhasen undOstereier. Je älter ich werde, desto mehr von all dem bunten Osterspaß aus meiner Kindheit fällt mirein - wir haben z.B. noch selber Eier gefärbt !

Meine Geschwister und ichsind auf dem Lande aufgewachsen und kurzvor Ostern gingen wir als Kinder auch immer in den Wald, um grünes Moos für Oster-Nester zu sammeln.Ich kann heute noch das frische, feuchte Moos und den Waldriechen.

Dann haben wir im großen Garten schön einladende Nester aus dem Moos gebautund in einer geschützten Ecke platziert, wo der Osterhase sich wohlfühlenund bestimmt viele bunte Schokoladeneier hinlegen würde.

Dererste Blick am Ostersonntag galt dem Wetter : Schien die Sonne? Regnete, oder schneite es sogar? In Norddeutschland ist alles möglich zu Ostern - in Kärnten auch, wenn ich heute so aus dem Fenster schaue.

Aber meistens klappte es ja und wir stürmten hinaus, um jeder unseren Bereich des Gartens abzusuchen ... denn der Osterhase legte seine Eier durchaus nicht nur in das Nest, sondern versteckte sie auch gut unter Büschen oder in Baumgabeln in der Umgebung.

Wieviel Spaß wir immer hatten beim Suchen und Finden ! Manches fanden wir auch nicht gleich, sondern erst Monate später im Sommer durch Zufall als geschmolzene und verschrumpelte Schokoladen-Aluminium-Masse.Oder wir sahen irgendwann später die Katze auf dem Rasen mit einem Osterei Fussball spielen.

Ich denke gerne an diese Unbeschwertheit unserer Kindertage zurück - und hoffe, du hast auch solche Erinnerungen und die nötige Muße an diesem Oster-Wochenende, sie dir ins Gedächtnis zu rufen.

In diesem Sinne ...

Frohe Ostern

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Die 7 Sünden der modernen Gesellschafthttp://www.meinkompass.at/Die-7-Suenden-der-modernen-Gesellschaft.htm26.03.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Die-7-Suenden-der-modernen-Gesellschaft.htm

BlueCrane TranslationsIm Moment fällt mirauf, wie unglaublich viel Schrott uns im Fernsehen vorgesetztwird. Jeden Tagwerde ich da andie sieben Sündender modernenGesellschaft erinnert, so wie Mahatma Gandhi sie schon1925 formuliert hat.

Das tut jetztlangsam weh. Aber der Schmerz ist ja mein Freund, weilermichwarnt :wenn ich meine Hand auf eine heiße Herdplatte lege, bringt der Schmerz mich dazu, sie da sehr schnell wieder wegzunehmen -bevor ich mich ernsthaft verletze.

Und jetzt habe ich dieseneueste Warnung verstanden :

Wenn ich mir die all-abendlichen Nachrichten im Fernsehen ansehe bemerke ich in letzter Zeit immer häufiger eine leichte Übelkeit...danach sträubt sich mein Nacken, versteift sich und tut weh. Ich sehe sonst eigentlich gerne fern - am liebsten Dokus, Reiseberichteund gute Spielfilme; aber jetzt muss ich den Rest besser filtern, sonst werde ich bald ernsthaft krank.

Oder zum Idioten : In seinem Buch 'Wir amüsieren uns zu Tode' hat Neil Postmangesagt : „Fernsehen wurdenicht für Idioten erschaffen – es erzeugt sie.“

Selbst Nachrichten werden ja jetzt als Show inszeniert, diese Infantisilierung der Gesellschaft kennen wirals 'Infotainment'. Genuss ohne Gewissen; Konsum ohne Bewusstsein, ohne Grenzen und ohne echte Anteilnahme.

Woran kranken wirdenn sonst noch? Ich will jetzt nicht von den Politikern anfangen, dann wird dies zu lang;Mahatma Gandhi formuliert die sieben Kardinalsünden der modernen Gesellschaft so :

1. Wealth without Work - Wohlstand ohne Arbeit
2. Politics without Priciples - Politik ohne Prinzipien
3. Commerce without Morality - Geschäft ohne Moral
4. Pleasure without Conscience - Genuss ohne Gewissen
5. Knowledge without Character - Wissen ohne Charakter
6. Science without Humanity - Wissenschaft ohne Menschlichkeit
7. Worship without Sacrifice - Religion ohne Opferbereitschaft

Später wurde noch eine achtevon Mahatma Gandhis Enkel Arun hinzugefügt :

8. Rights without Responsibility - Rechte ohne Verantwortung

In der neuesten Ausgabe von'Abenteuer Philosophie'setzt Hannes Weinelt sich damit auseinander, was hinter diesen Sündensteckt und wie wirihnen heutebegegnen können.

Der Artikel istso interessant, dass ich ihnmit freundlicher Genehmigung von 'Neue Akropolis'und 'Treffpunkt Philosophie' im KOMPASS nochmals veröffentliche; sieh ihn dir mal an:

'Unglück macht Menschen - Wohlstand macht Ungeheuer'

Diese Entgleisungen der Gesellschaft verstecken sich zwar kaum noch...sie sind daher immer deutlicher zu sehen; und doch werden sieoft noch nicht bewusst erkannt.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Bist du jetzt zufrieden?http://www.meinkompass.at/Bist-du-jetzt-zufrieden.htm05.03.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Bist-du-jetzt-zufrieden.htm

BlueCrane TranslationsUnter dem Druck unseres komplexen Lebensstils und des enormen Angebots an Möglichkeiten fällt es uns heute nicht mehrleicht, zufrieden mit dem zu sein, was wir sind und was wir haben.

Wie können wir das trotzdem erreichen?

Was hat sich eigentlich verändert in uns?
Es ging uns doch nie besser als heute, oder etwa nicht?

Letzte Woche hatte ich eine Anfrage von einer Leserin, doch bitte ein altes orientalisches Sprichwort ins Deutsche zu übersetzen - das ist ein kostenloser Service, den ichals BlueCrane Translations anbiete.

Mir hat die geniale Einfachheit dieser Worte geholfen, das besser zu verstehen :

"Wenn der Tag anbricht gehe ich an die Arbeit. Wenn die Sonne untergeht ruhe ich mich aus.
Ich grabe den Brunnen, aus dem ich trinke. Ich bearbeite den Boden, der mich ernährt.
Ich bin Teil der Schöpfung. Selbst Könige können nicht mehr tun."

Spürst du den tiefen Frieden in diesen einfachen, klaren Worten, der aus dem Verständnis um den Platz des Menschen im Kosmos entsteht? Um zufrieden zu sein müssen wir uns vielleicht nur klarmachen, wer wireigentlich sind und was uns heute wirklich wichtig ist-und uns nichtkrampfhaft darauf konzentrieren, was wir unbedingt noch alles zu brauchen meinen.

Ich glaube, wir sindüberbeansprucht;unser über Jahrzehnte gewachsenes Anspruchsdenken schreit nach Vereinfachungauf das Wesentliche: die Umständeakzeptieren, wie sie sind und ihnenkeinen Widerstand bieten; durch Wünsche dem Lebeneine Richtung geben ... aber ohne feste Erwartungen.

Wenn ichmich selbst so betrachtestelle ichfest, dass ich alles tue, was ich tun kann - selbst Könige können nicht mehr tun. Das macht mich stolz und zufrieden :ich binTeil der Schöpfung.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Ist Müßiggang der Anfang allen Lasters?http://www.meinkompass.at/Ist-Mueiggang-der-Anfang-allen-Lasters.htm16.02.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Ist-Mueiggang-der-Anfang-allen-Lasters.htm

Villach ImmobilienHeute hat meine Frau Geburtstag, also sind wir zum Mittagessen bei strahlendem Sonnenscheinin ein Restaurant am Wörthersee gefahren.

Wir wohnen ja da, wo andere Urlaub machen - in Kärnten.Die Landschaft mit ihren Bergen und Seen ist noch weiß vom Schneefall der letzten Tage und das Restaurant hat eine schöne Terrasse, von der man fast den ganzen See überblicken kann.

Nach dem Essen setzen wir uns also mit dem Kaffee in einen der Liegestühle, ziehen die Jacken aus ... undkucken Löcher in die Luft. Über den See hinweg.Herrlich !

Sonne, Wärme und tief durchatmen.

Wann hast du das letzte Mal absolut gar nichts getan?

Ich habe Mühe, mich daran zu erinnern. Die Welt ist so süchtig nach Produktivität, dass wir uns schuldig fühlen, wenn wir einfach mal nichts tun.

Aber wir brauchen diese Ruhe und den Müßiggang, um unsere Balance wieder herzustellen. Ich jedenfalls.

Jeden Tag ein bisschen Zeit nehmen für Untätigkeit, um Hektik abzubauen - das ist nicht anstößig, sondern öffnetein Fenster zum großen Hier und Jetzt.

Und hier in Villach ist man wohl einfach etwas näher dran.

.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Was brauchen wir sonst noch?http://www.meinkompass.at/Was-brauchen-wir-sonst-noch.htm29.01.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Was-brauchen-wir-sonst-noch.htm

BlueCrane TranslationsAls junger Mann habe ich manchmal davon geträumt, große Erfindungen so wie die Dampfmaschine, die elektrische Glühbirne oder das Mobil-Telefon zu machen.

OK, das istlange her; ich habe festgestellt, dass meine Talenteeher in andere Richtungen gehen. Sprachen zum Beispiel - ich bin Übersetzer.

So bahnbrechend wie einige große Errungenschaften für die Menschheit auch gewesen sein mögen ... vielleicht sollten wir unsere Aufmerksamkeit doch öfter mal auf die vielen kleineren Erfindungen wie den Schuhlöffel, das Feuerzeug oder die Zahnbürste richten, die unser heutiges Leben so viel angenehmer machen.

Sind die nicht auch irgendwie bahnbrechend und wertvoll ?

Aber sie sindwohl in unserer technisch geprägten Überflussgesellschaft so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch beachten. Ich habe den Eindruck, dassdarüber oft auch viele innere Werte wie Ehrlichkeit, Mitgefühl, Vergebung undMut fast vollkommen vergessen werden.

Und Dankbarkeit für all das, was wir uns schon 'errungen' haben.

Werden diese Wertedenn nicht mehr geschätzt? Doch -ich denke schon.
Sind sieso selbstverständlich wie die Kaffeemaschine in der Küche? Nein, eher nicht.

Aber sie erregen eben auch nicht so viel Aufmerksamkeit wie einige hirnrissige Vorführungenim Fernsehen, wo 'Supertalente' gesucht werden.

Vielleichtsollte ich jetzt doch noch den Nussknacker mit Fernbedienung erfinden.

Ob dieMenschheit das wohl braucht? Egal, Hauptsache Umsatz. Daran arbeitet bestimmt schon jemand.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Ein frohes Neujahr 2012http://www.meinkompass.at/Ein-frohes-Neujahr-2012.htm01.01.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Ein-frohes-Neujahr-2012.htm

2012 wird ein Kracher !Das alte Jahr ist vorbei; in vieler Hinsicht war es ein Jahr der Krisen - international wie auch vor unserer Haustür, ob wir nun an den Euro, Umweltkatastrophen oder den arabischen Frühling denken.Krisen sind große Chancen!

Viel Altes muss ja erst weg, um dem Neuen Platz zu machen,die Jahreszeiten in der Natur machen es uns dauernd vor, alle Jahre wieder : nichts ist so beständig wie die Veränderung ...und das ist gut und richtig so.

Kein Zweifel : wir leben in einerganz besonderen Zeit der radikalenErneuerung; was gestern noch richtig war ist heute vielleichtfalsch;das verwirrt -mich jedenfalls.

Aber ich freue mich darauf, noch mehr Neues zu lernen. Der Höhepunktdieses Umbruchs wird ja vielerorts in diesem Jahr erwartet- wenn das stimmt wird 2012 ein Kracher.Ich bin richtig gespannt !

Jedenfalls nehme ich mir zu Anfang dieses Jahres die Zeit, bewusstherauszufinden, was für mich im alten Jahr gut gelaufen ist und was ich dieses Jahr noch besser machen kann. Eins weiß ich genau : die Welt wird in 2012 nicht untergehen... aber vielleicht die Welt, die wir kennen.

Ich wünsche auch dir, dassdu nicht in der alten Routine stecken bleibst und dich öffnest für einen neuen persönlichen Zeitgeist, der dich in die richtige Richtung führt.

2012

]]>
Ein frohes Weihnachtsfesthttp://www.meinkompass.at/Ein-frohes-Weihnachtsfest.htm20.12.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Ein-frohes-Weihnachtsfest.htm

WeihnachtenWir alle spielen eine Rolle in diesem Spiel des Lebens, das sich ständig neu ausdrückt, entwickelt undausdehnt.Jeder Tag bringt uns neue Möglichkeiten, jedes Jahr machen wir Fortschritte, auch wenn sie sich manchmal als Rückschlägeverkleiden.

So wie 2011 jetzt zur wohlverdienten Ruhe kommt habe ich das Gefühl, dass mich nächstesJahr- fünf Jahre nach unserer Rückkehr nach Europa - eine Art von Durchbruch erwartet.

Vielleicht geht es dir ja auch so. Ich weiß zwar noch nicht, wie das genau aussehen wird -aber ich werde nicht nur Zuschauer sein, sondern mit aller Kraft daran teilnehmen :nicht nur bei mir haben sich viele alte Ideenüberlebt, und neue haltenEinzug.

Jetzt gilt es für mich, diese Kraft zu sammeln; dieBesinnlichkeit des Weihnachtsfestes wir mir dabei helfen, das nächste Jahr eher spielerisch anzugehenund seine Herausforderungen mit innerer Ruhe und viel Freude anzunehmen.

Weihnachten ist keine Jahreszeit, sondern diegeistige Einstellungdes Friedens,der Hoffnung, der Dankbarkeit und desNeubeginns; in diesem Sinne wünsche ich auch dir

Frohe Weihnachten

SigBerend1.gif

]]>
Wie du richtig mit Geldsorgen umgehsthttp://www.meinkompass.at/Wie-du-richtig-mit-Geldsorgen-umgehst.htm05.11.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Wie-du-richtig-mit-Geldsorgen-umgehst.htm

GeldsorgenIm Moment haben viele Menschen Geldsorgen und nicht nur Steve Pavlina beschäftigt sich weiterhin mit dem Thema in seinen beiden neuesten, sehr aufschlussreichen Beiträgen :

Auch Jevon Dängeli schreibt in 'Treating MADness' sehr interessant aus einer ganz anderen Perspektive darüber, wie man mit Geldsorgen am besten umgeht.

Hier ist meine freie Übersetzung seines Artikels ins Deutsche:

'Wie man mit Geldsorgen umgeht'

Viele von uns müssen sich heutzutage mit Geldsorgen verschiedenen Ausmaßes auseinandersetzen; das ist kein neues Phänomen, aber es ist im derzeitigen Wirtschaftsklima stark verbreitet und ganz viele Menschen versuchen jetzt, ihren Besitz zu verstecken und zu schützen.

Ich behaupte, dass Geldsorgen das Kernproblem sind, das die momentane Wirtschaftskrise stützt und verstärkt; denn eigentlich gibt es überhaupt kein Problem mit Geld, weil Geldsorgen nur eine Einbildung in unserer Vorstellung sind und daher ganz leicht behoben werden können - und das möchte ich in diesem Artikel aufgreifen.

Hier weiterlesen : 'Wie man mit Geldsorgen umgeht' ...

]]>
Bettler sehen den Reichtum nichthttp://www.meinkompass.at/Bettler-sehen-den-Reichtum-nicht.htm25.10.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Bettler-sehen-den-Reichtum-nicht.htm

BettlerEs gibt so vieles, was wir nicht sehen können. Allzu oftstehen wir am Straßenrand wie blinde Bettler und lassenden wahren Reichtum des Lebens an uns vorbeiziehen.

Gehöre ich auch dazu? Ich verlasse mich auf meine Sehkraft und halte nur das für echte Realität, wasich mit meinen fünf Sinnenerfassen kann.Im Dunkeln finde ich mich nicht mehr zurecht.

Eigentlich weiß ich es ja besser : die Welt der Vorstellung ist genauso real - nur dass ich sie noch nicht anfassen kann; aber sehen kann ich sie schon ... manchmal; bruchstückhaft; im Nebel meiner Wünsche und Ideale. Mit dem sechsten Sinn.

"Jeder stolpert hin und wieder über die Wahrheit,
aber diemeisten rappeln sich wieder auf
und eilen davon, als ob nichts geschehen wäre."
[Sir Winston Churchill]

Jahrzehnte der Konditionierung hinterlassen Spuren, die sich nicht leicht verwischen lassen.

Die Welt ist nicht so, wie man es uns beigebracht hat - aber unsere Lehrer wussten es auch nicht besser. Wie gehe ich damit um ?

Hier weiterlesen ...

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Was soll ich riskieren?http://www.meinkompass.at/Was-soll-ich-riskieren.htm30.09.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Was-soll-ich-riskieren.htm

Dr. Max Huber RealbüroEtwas zu riskieren ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Selbstbestimmung. Es ist der Schlüssel, um aus der eigenen Komfortzone auszubrechen, veraltete Denkmuster zurückzulassen und alte Grenzen zu überschreiten ... um neue Ebenen des Denkens und Fühlens zu erleben.

"Ein Leben voller Fehler ist nicht nur ehrenhafter, sondern
auch nützlicher als ein Leben, in dem gar nichts getan wird."
[George Bernard Shaw]

Etwas zu versuchen heißt etwas zu riskieren ... Fehler zu machen.

Risiken müssen eingegangen werden, weil die größte Gefahr im Leben darin besteht, nichts zu riskieren.

Das fängt bei kleinen Dingen an, wo ein Fehler nicht so tragisch ist, führt über die Wahl des Arbeitsplatzes und Wohnortes bis zur Partnerwahl, die eigentlich ein ganzes Leben lang halten soll.

Wernichts riskiert ... dertut nichts, hat nichts und ist in Wirklichkeit nichts. Vielleicht vermeidet er Leid und Sorgen, aber er kannnicht lernen, fühlen, wachsen, sich verändern - er kann nicht leben.

Keine Angst vor Fehlern - mach' den nächsten Schritt; ich wünsche dir Mut und Augenmaß für alles, was du dir vornimmst.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Reichtum und die Angst vor Armuthttp://www.meinkompass.at/Reichtum-und-die-Angst-vor-Armut.htm28.08.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Reichtum-und-die-Angst-vor-Armut.htm

dagobertduckmuenze200.jpgDas Wirtschaftsklima ist im Moment von großer Angstgeprägt- vor dem Verlust unseres großen Reichtums in der westlichen Welt und dem Vordringen der teilweisekatastophalen Armutaus den Entwicklungsländern bis an unsere eigene Haustür.

Wenn sie anklopft ... müssen wir sie hereinlassen?

In den letzten Wochen erscheinen wieder vermehrtArtikel im Internet, die sich mit diesem Thema beschäftigen - auch Steve Pavlina hat seinen hochinteressanten Video-Beitrag 'Creating Abundance' vom 5.11.2009 wieder aufgegriffen und diesen Monat eine Serie neuer Artikel dazu geschrieben.

Wenn du sie verpasst hast ... hier sind die Links :

'Rockets of Desire' vom 20.8.2011

'Appreciating Abundance' vom 21.8.2011

'Ignoring Lack to Create Abundance' vom 23.8.2011

'What you Focus on Expands' vom 24.8.2011

'Land and Expand' vom 25.8.2011

'Love the Bombs' vom 26.8.2011 und

'Stay the Course' vom 27.8.2011. - Später hat er noch einen Artikel angefügt :

'Arbeit macht Frei' vom 22.9.2011.

Wenn du auch von finanzieller Ungewissheit geplagt wirst nimm dir unbedingt mal die Zeit und lies diese Artikel : stellvertretend für viele andere erklärt Steve Pavila hier ganz handfest,wie du deinenpersönlichen Kurs in Richtung Reichtum setzen kannst, auch wenn alle anderen Angst vor der Armut haben.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Niemals aufgeben!http://www.meinkompass.at/Niemals-aufgeben.htm29.07.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Niemals-aufgeben.htm

niemalsaufgeben200.jpgHeute 'droht' es hier wieder zu regnen, sagen unsere Wetterfrösche.

Ich habe auch in Südafrika mehr als 20 Jahre lang den Wetterbericht gesehen ... aber da war immer nur die Rede von einer 'Chance auf Regen', sogar mit Prozentangabe ... da war Regen keine 'Bedrohung'.

In Somalia sieht man das wohl genauso- dort liegtdie Chance auf Regenzurzeit anscheinend bei 0%und Millionen sind auf der Flucht vor der Dürre.

Alsoalles eine Frage der Perspektive- wo liegt hierdie wirkliche Bedrohung? Wir in Mitteleuropa haben nur die Nase voll vom Regen, in Ostafrika haben sie seit Jahren gar keinen ... da bleibt der Magenleer.

Meiner dreht sich um, wenn ich das sehe.Aber die Menschen geben nicht aufund kämpfen ums nackte Überleben, hoffen auf die Hilfe ihrer Mitmenschen. Mehr bleibt ihnen nicht, und viele werden esschaffen.Zu viele andere aber eben nicht -muss es wirklich immer erst so weit kommen?

Hat denn der Geldregen in Griechenland rechtzeitig eingesetzt? Fällt er auf eine gute Saat? Oder wird er zu Überschwemmungen führen, die noch mehr mit sich fortreißen? Solche Ströme machen vor Landesgrenzen ja nicht halt.

Vor einigen tausend Jahren hat sich die Menschheit zum Glauben an einen Gott durchgerungen. Wann wird sich der Glaube an eine Menschheit durchsetzen?

Man darfdie Hoffnung niemals aufgeben -weder in Afrika noch irgendwo sonst.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Aufwachen und bewusster werdenhttp://www.meinkompass.at/Aufwachen-und-bewusster-werden.htm12.06.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Aufwachen-und-bewusster-werden.htm

zeit200.jpgAufwachen ... sich bewusster werden - was heißt das eigentlich ?

Diese Begriffe sind in aller Munde, wenn es um die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit geht; wie die meisten, die sich etwas eingehender damit beschäftigen, hatte ich immer meine eigene schwammige Vorstellung davon, was das bedeutet - aber ich habe mich nie hingesetzt und das mal klar definiert.

Wie so häufig hat Steve Pavlina seinen Finger am Puls der Dinge und genau das getan. In seinem Artikel 'Waking Up' vom 20. Mai 2011 betrachtet er das menschliche Leben aus zwei verschiedenen Perspektiven, die für jeden nachvollziehbar sind, und macht damit den Unterschied zwischen bewusstem und unbewusstem Leben deutlich : er vergleicht das Leben einer Zelle im menschlichen Körper mit dem Leben eines Menschen im größeren Körper der Menschheit.

So einfach wie das klingt ... der Effekt ist doch frappierend :

Der Perspektivenwechsel hilft dir beim Aufwachen! Die Betrachtung deines Lebens aus einem anderen Blickwinkel - einer höheren Warte - lässt dich bewusster werden; sie ent-deckt ziemlich schonungslos die Lücken eines rein ich-bezogenen Weltbildes und zeigt logisch die zwangsläufigen Konsequenzen einer Verhaltensweise auf, die - meist unbewusst - nicht das Wohlergehen der Mitmenschen berücksichtigt.

Nur ein Netz gibt der Masche einen Sinn - die Zelle kann nicht ohne einen Zusammenhang im Körper leben; ich habe den Artikel mal ins Deutsche übersetzt, weil er auch für andere so wertvoll sein könnte - Mitglieder meiner Horizons Gruppe können den Artikel hier auf Deutsch lesen oder downloaden :'Aufwachen'

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Was hat Weisheit mit Käse zu tun?http://www.meinkompass.at/Was-hat-Weisheit-mit-Kaese-zu-tun.htm15.05.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Was-hat-Weisheit-mit-Kaese-zu-tun.htm

denker200.jpgIch kenne niemanden, der sich selber ernsthaft als 'weise' bezeichnet.

Während fast jeder für sich in Anspruch nimmt, viel zu wissen und das alles auch zu verstehen, mag sich trotzdem niemand auf eine Stufe mit Sokrates oder Nietzsche stellen. Weisheit hat fast schon etwas Mysteriöses; wir bewundern die alten Philosophen und ihre tiefen Erkenntnisse über die Zusammenhänge des Lebens, glauben aber nicht, dass wir ihnen ebenbürtig sind.

Stimmt das eigentlich?

Mit Wissen kann sich ja fast jeder identifizieren : Fakten und Informationen sammeln tun wir alle, möglichst viele - sie werden uns regelrecht aufgedrängt. 'Wissen ist Macht' denken wir allgemein ... und wissen gar nicht, wie schief wir damit liegen; richtiges Wissen ist eben nicht die intellektuelle Ansammlung von Fakten und Informationen; doch jeder will möglichst viel Macht, also immer her mit den Informationen.

Wie wichtig ist all dieses Wissen überhaupt?

Zunächst haben wir mehr Daten zu durchforsten, auf deren Grundlage wir vermeintlich unsere Entscheidungen schneller und besser treffen - aber macht uns das glücklicher? Oft werden wir doch durch Berichte und gleich mitgelieferte Interpretationen in die Irre geführt ... und treffen Entscheidungen, die letztendlich falsch für uns sind.

Im Mittelalter 'wussten' die Menschen, dass die Erde eine Scheibe ist - bis sie es besser wussten; unser heutiges Wissen ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nur Glaube.

">Hier weiterlesen...

Verständnis geht da schon etwas tiefer als Wissen - wir fragen uns dann, was all diese Informationen eigentlich bedeuten. Aber nehmen wir uns wirklich die Zeit, sie zu verstehen? Fakten haben ja für jeden eine andere Bedeutung und Auswirkung; selbst wenn wir Tatsachen und ihre Konsequenzen erwägen und debattieren ... Miss-Verständnisse lassen sich nicht ausschließen.

Richtiges Verständnis muss also jeder für sich selbst entwickeln, aber das ist anstrengend; manch einer schließt sich daher lieber der vorgedruckten Meinung an, die nie zulässt, dass man als Idiot dasteht, wenn sich später herausstellt, dass sich alle geirrt haben.

Könnte es sein, dass die moderne Informationsflut uns eher behindert als nützt?

Meine Frau bat mich neulich zum Beispiel, auf dem Rückweg von einer Verabredung doch etwas Käse mitzubringen; ich also in den Supermarkt ... und werde vor dem Käseregal regelrecht erschlagen von tausend verschiedenen Sorten aus aller Herren Länder !

Es gab mal eine Zeit, da wußte ich, welchen Käse ich mag - jetzt habe ich das Gefühl, gezielt an der Nase herumgeführt zu werden. Buchstäblich. Bei Käse ist das ja noch relativ egal, der stinkt von allen Seiten - aber was ist, wenn es ums Leben geht?

Ist dein Leben Käse? Meins nicht.

Jeder Marketing-Experte weiss heute, dass der Mensch seine Kaufentscheidungen nicht rational trifft, sondern vorwiegend emotional. Jeder, der schon mal eine Dusche genommen hat, hat da auch schon tolle Ideen gehabt - aber nur die Leute, die sich hinterher abtrocknen und begeistert entscheiden, diese Ideen auch umzusetzen, verändern die Welt.

Nicht Wissen ist Macht - angewandtes Wissen ist Macht ! Und was sich daraus entwickelt ... das nenne ich Weisheit. Da wir das alle schon mal gemacht haben ist eigentlich jeder weise, oder?

Ein bisschen jedenfalls, nach jedem Stück Käse ein bisschen mehr.

Wissen und Verständnis passieren im Kopf ... Weisheit sitzt tief im Herzen und entsteht aus er-leben. Hatten die Seefahrer im Mittelalter die Erde jemals als Scheibe er-lebt? Waren sie bis an den Rand gefahren und heruntergefallen? Die Portugiesen haben sich damals einfach mal ein Herz genommen und es versucht ... und kamen mit erstaunlichen Erkenntnissen zurück.

Immer wenn es uns gelingt, den Kopf mal abzuschalten und dem Herzen das Spielfeld zu überlassen, treffen wir eigentlich die besten Entscheidungen - die, die uns glücklich machen. Selbst wenn wir damit später auf die Nase fallen ... vorher waren wir immerhin eine Weile glücklich mit unserer Wahl.

Mir geht es jedenfalls so : "Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden, aber es muß vorwärts gelebt werden" - das wußte schon Soren Kierkegaard.

Es gab mal eine Zeit, in der ältere Menschen wegen ihrer Weisheit verehrt wurden, weil sie schon mehr er-lebt hatten; heute machen wir uns oft über sie lustig, wenn sie nicht auf dem neuesten Stand sind.

Alles was wir uns wünschen und erreichen wollen tun wir letztendlich immer nur aus einem einzigen Grund : wir denken, dass wir uns besser fühlen, wenn wir es haben; unser ultimatives Ziel ist immer das Glück ... ein Gefühl. Wir können gar nichts denken, ohne automatisch auch ein Gefühl dabei zu haben - aber wir achten nur auf unsere rationalen Funktionen und merken nicht, dass der eigentliche Zweck unserer Gedanken die Gefühle sind, die daraus entstehen.

Ganz im Ernst, vielleicht liegen wir allevollkommen daneben : wir meinen, unheimlich viel zu wissen und zu verstehen ... und haben in Wirklichkeit keine Ahnung. Wir glauben nicht, weise zu sein - und machen doch gefühlsmäßig so vieles richtig.

Ich denke, wir sind alle weise und wissen es nur nicht.

Jeder findet seinen Käse... früher oder später.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Als mein Vater starbhttp://www.meinkompass.at/Als-mein-Vater-starb.htm23.04.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Als-mein-Vater-starb.htm

faddi.jpgFreitag der 23. April 2004 war ein strahlend schöner Herbsttag in Kapstadt - warm, sonnig und windstill.

Die Welt am südlichen Zipfel Afrikashatte sich in all ihrer spektakulären Schönheitwieder mal so richtig herausgeputzt und für die meisten Menschen war es wohl schwierig, an diesem Tag die andere, dunklere Seite des Lebens zu sehen, die sich dann schämt und versteckt.

Nicht für mich, denn mein Vater starb an diesem Tag - kurz vor seinem 83sten Geburtstag.

Sieben Jahre ist das jetzt her - eine halbe Ewigkeit, weil sich seither so viel in meinem Leben verändert hat ... und doch scheint es manchmal erst gestern gewesen zu sein, an Tagen wie heute.

Das alles kam damals völlig unerwartet, weil mein Vater sein Leben sichtlich genoss; er mochte sich immer gerne in Haus und Garten beschäftigen und hatte mehr als genug Energie, um jeden Tag tausend kleine Dinge zu erledigen.

Das tat er auch noch am Mittwoch morgen, aber abends mussten wir ihn ganz schnell in ein Krankenhaus bringen und die Tatsache, dass er nicht einmal 48 Stunden später starb, war schwer zu verkraften. Dabei waren meine Eltern erst ein halbes Jahr vorher von Deutschland in unsere Nähe nach Kapstadt gezogen und ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, jetzt wieder öfter mit meinem Vater frühstücken gehen zu können : Ham & Eggs - nirgendwo auf der Welt macht man das besser als in Südafrika, da waren wir uns einig.

">Hier weiterlesen...

Verlust und Trauer

Mit einem Verlust fertig zu werden ist ja tatsächlich nicht leicht und so reagieren wir meist mit Trauer. Wir fühlen uns dann hilflos und versinken in Leere und Verzweiflung, hinterfragen die scheinbare Sinnlosigkeit der Ereignisse, um bei Verstand zu bleiben. Wir glauben, dass Kummer und Leid sich nicht von der Situation trennen lassen, um den Schmerz zu überwinden und um letztendlich akzeptieren zu können, was passiert ist.

Aber was wäre, wenn wir wüssten - ohne den geringsten Zweifel -dass es in unserem intelligenten Universum keine sinnlosen Unfälle und Zufälle gibt? Dass wir auch Katastrophen und Todesfälle erfahren müssen, um eine wertvolle Lektion zu lernen - dass sogar Verluste uns etwas geben?

Ich schätze mich glücklich, dass ich bisher keine verheerenden Schicksalsschläge erlebt habe ... ich bin also kein Experte auf diesem Gebiet. Aber was wäre, wenn wir uns einfach entscheiden würden, nicht unter einem Verlust zu leiden, den wir mit Sicherheit irgendwann doch als angemessen und sogar förderlich erkennen?

In unserer europäischen Kultur wäre das natürlich etwas ungewöhnlich, doch der Tod ist nun mal ein zwangsläufiger Bestandteil allen Lebens.

Was wir in der westlichen Welt in so einer Situation am meisten beklagen ist ja auch eher der eigene Verlust, und nicht so sehr das Schicksal des Verstorbenen. In anderen Kulturenist der Tod ein Grund zum Feiern, weil der Verstorbene dieses Jammertal endlich hinter sich hat - ich habe das in Bali selbst mal gesehen.

Sogar in Zeiten der Trauer wissen sie dort, dass der weltliche Zeitplan für die Ankunft und Abreise der Menschen nicht in Frage gestellt werden sollte - alles in der Natur ist in absolut perfekter Ordnung, auch schmerzliche Erfahrungen.

Ist der Verlust von Freunden und Angehörigen
anders, als Besitz zu verlieren?

Ja, natürlich. Familienmitglieder können nicht ersetzt werden, wenn sie einmal gegangen sind ... nie wieder. Aber sie leben in unserer Erinnerung weiter, während der Verlust von Haus, Geld oder Arbeitsplatz so schnell wie möglich vergessen werden sollte und uns anspornt, das Verlorene nicht nur wettzumachen, sondern sogar noch Besseres anzustreben.

Die grundsätzliche Herausforderung, die hinter all dem steht, ist der Wandel - und wie wir mit ihm umgehen. Ich weiss, dass mein Vater jetzt genau da ist, wo er sein sollte - und ich akzeptiere seinen Zeitplan.

Ich muss eben nur ohne ihn leben - aber die Erinnerung bleibt, auch nach sieben Jahren.

Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Freudensprüngehttp://www.meinkompass.at/Freudenspruenge.htm17.04.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Freudenspruenge.htm

dolphin200.jpgVor einiger Zeit saß ich mit einem Freund auf der Terrasse eines kleinen Cafes am Strand bei Kapstadt, als wir plötzlich eine Schule Delfine in der Bucht sahen.

Sie waren gar nicht so weit entfernt und schwammen auf ihre eigentümliche Weise an der Oberfläche zielstrebig in eine bestimmte Richtung; dabei sprangen sie manchmal halb aus dem Wasser, wie sie das oft tun.

Aber etwas war anders diesmal : der Delfin an der Spitze und einige andere dicht hinter ihm sprangen manchmal aus purem Übermut viel höher als sonst aus dem Wasser - sie drehten sich, machten Saltos vor- und rückwärts, tauchten elegant wieder ein ... legten eine richtige Show hin !

Es war absolut spektakulär - das waren Freudensprünge !

Andere Leute hatten dieses ungewöhnliche Verhalten auch gesehen, hielten an und sahen zu.

Ich dachte immer, dass Delfine einen Schwarm Fische jagen, wenn sie gemeinsam so dicht an der Oberfläche schwimmen - aber jetzt sprangen sie ganz klar aus purer Lebensfreude herum ! Und außerdem konnte man ganz deutlich sehen, dass diese unbändige Entfaltung von Glück und Spaß ansteckend wirkte : immer mehr Delfine weiter hinten fingen an, auch so hoch zu springen ... und alle Zuschauer am Strand hatten ein breites Grinsen im Gesicht.

">Hier weiterlesen...

Delfine sind ja für ihr spielerisches Verhalten bekannt und erinnern uns Menschen immer wieder daran, dass Freude ein unentbehrlicher Teil des Lebens ist. Meistens haben wir diese Lebensfreude leider inzwischen unter mehreren Lagen von Verantwortung, Langeweile und Frust begraben - oder wann bist du das letzte Mal so richtig vor Freude in die Luft gesprungen?

Freiheit und Freude

Ich freue mich des Lebens immer dann am meisten, wenn ich frei von Verpflichtungen bin ... wenn ich mir erlaube, mich nirgends festzuhalten und keine Beschränkungen zu sehen. Ich bin frei, wenn ich über das Meer blicke und mich selbst nicht so wichtig nehme, den Druck vergesse, etwas leisten zu müssen - wenn ich mich nicht mehr über die Aktivitäten anderer ärgere und ihre Zustimmung nicht brauche.

Meine beste kreative Arbeit leiste ich dann, wenn ich allein sein kann, 'Ich Selbst' - wenn ich weder von der Quelle menschlicher Inspiration abgelenkt bin noch von der Routine des Alltags unterbrochen werde.

Freiheit und Freude sind untrennbar, glaube ich. Das sind Seelenzustände, die wir wohl am ehesten bei Kindern finden, die noch nicht von der Last unseres wettbewerbs-orientierten Lebensstils gehemmt sind und sich ganz in ihr Spiel vertiefen können, ohne irgendwelche Absichten zu haben, anderen Schaden zuzufügen.

Wenn wir uns einig sind, dass Hass, Gewalt und Neid das Gefühl der Freude unmöglich machen, dann haben wir einen Weg gefunden, diese Freude neu zu entdecken - auch wenn unsere Kultur uns diese Absicht nicht immer leicht macht.

"Es gibt keinen Weg zum Glück - Glück ist der Weg" soll Buddha mal gesagt haben : ich befreie mich so oft wie möglich von Zweifeln, Trübsinn, Bitterkeit und Angst, die sich immer wieder einschleichen wollen. Diese Freiheit erlaubt mir - wie den Delfinen - die Oberfläche meiner normalen Umwelt zu durchbrechen und gibt mir neue Ideen, wie ich ungeahnte Höhen erreichen, produktiver arbeiten, ein besserer Ehemann sein oder gesünder leben kann; sie hilft mir auch, diese Erkenntnisse an andere weiterzureichen.

Glück und Freude

Glück ist meiner Ansicht nach die Standard-Einstellung für alles, was lebt - das Einzige, was die Freude daran hindern kann, unser Leben zu bestimmen, ist der denkende Verstand, der sich dauernd einmischt.

Das heißt, dass wir Freude nicht erzeugen, sondern nur zulassen müssen, indem wir loslassen - ist es nicht komisch, dass uns das so schwer fällt? Ich habe noch nie jemanden getroffen, der sich nicht seines Lebens freuen will ... und doch schaffen das nur so wenige, sogar am Kap der Guten Hoffnung und besonders in unserer gut abgesicherten Überflussgesellschaft hier in Europa.

Wir brauchen uns doch nur in der Natur umzusehen, im Meer wie auf dem Land - sie macht uns vor, wie das geht.

Ich tue jetzt jedenfalls mindestens einmal am Tag bewusst etwas nur aus Übermut oder weil es mir Freude macht : laut in die Sonne lachen, mit der Katze spielen, einen Keks essen oder einen Artikel schreiben ... die Saltos überlasse ich den Delfinen, die können das eleganter.


Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Wann haben wir den Verstand verloren?http://www.meinkompass.at/Wann-haben-wir-den-Verstand-verloren.htm13.03.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Wann-haben-wir-den-Verstand-verloren.htm

donquijotecrop200.jpgUnsere Welt verändert sich schnell und radikal, nicht nur durch diverse Krisen. Für mich fühlen sich die jüngsten Ereignisse in Japan - und besonders die Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima - zum ersten Mal so an, als ob sie direkt mich selbst betreffen, obwohl sie doch geographisch immer noch so weit von mir entfernt stattfinden.

Aber die Einschläge kommen wohl näher.

Es scheint, dass wir den Ereignissen in Japan hilflos gegenüberstehen und buchstäblich den Verstand verloren haben ... das Undenkbare, der Wahnsinn wird zur Realität; kommen jetzt die Geister, die wir selbst vor langer Zeit gerufen haben?

Der Schock und die Verzweiflung erinnern mich lebhaft an Don Quijote und seinen Kampf gegen die Windmühlen, die er für seine Feinde hält.

Cervantes Roman wurde ja schon 1605 zum ersten Mal veröffentlicht; sein zentrales Thema ist – wie bei seinem Zeitgenossen William Shakespeare – die Frage, was in unserer Umwelt Wirklichkeit ist und was Traum, der Konflikt zwischen Ideal und Realität; der Leser bleibt im Zweifel, ob er seinen Helden als versponnenen Idealisten oder aber als lächerlichen Narren einordnen soll, bis schließlich aus dem Narren ein Weiser wird.

Warum überrascht es mich nicht, dass viele Einsichten der alten Meister sich mit den modernen Erkenntnissen zum Gesetz der Anziehung und anderen Spielregeln des Lebens decken?

"Vielleicht ist es Wahnsinn, sich Träumen hinzugeben und Schätze zu suchen, wo nur Schutt ist.
Aber ganz gewiss ist es der allergrößte Wahnsinn,
das Leben so zu sehen, wie es ist und nicht so, wie es sein sollte."

Das proklamiert Don Quijote zu seinem Knappen Sancho Pansa im 17. Jahrhundert; im 21. Jahrhundert sagt Dan Millman zu Sokrates im Film 'Der Pfad des friedvollen Kriegers':

"Du hast den Verstand verloren, weisst du das?"
Die Antwort : "Dafür habe ich ein Leben lang üben müssen."

Hier ein Video-Clip mit der Szene; auch hier wird ein Narr zum Weisen :


Ich habe gerade das Buch gelesen, das noch viel besser als der Film ist.

Vielleicht ist es also ganz erstrebenswert, den Verstand zu verlieren und uns mal zu fragen, wie wir uns mit dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags eigentlich so fühlen.

Der Verstand macht mich jedenfalls verrückt im Moment, und normal ist das nicht.


Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Cars - wie läuft meine Lebenskarre?http://www.meinkompass.at/Cars.htm27.02.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Cars.htm

cars200.jpgDas Auto ist unser liebstes Spielzeug - es soll ja Leute geben, die sich mit ihrer Karre regelrecht identifizieren.

In Hollywood hat man 2006 daraus einen Film gemacht : CARS - darin sind alle Darsteller Autos; gestern abend lief er mal wieder im Fernsehen und weiter unten kannst du dir einen Video-Ausschnitt ansehen.

Ich bin ein großer Fan von allen Disney Zeichentrickfilmen; wenn man Autos so niedlich personifizieren kann ... warum betrachte ich heute nicht einfach mal anders herum meine persönliche Lebenskarre aus der Sicht des Autos?

Das würde wohl in etwa so aussehen :

  • Marke: Eigenbau
  • Typ: Maßanfertigung
  • Jahrgang: Relikt aus den 'Nifty Fifties'/'Flotten Fünfzigern'
  • Höchstgeschwindigkeit: im Grenzbereich
  • Hubraum: 179 cm
  • Abgas: Ja

Folgende Mängel wurden festgestellt:

  • Zulässiges Gesamtgewicht: unerheblich überschritten;
  • Kraftübertragung: nur auf die Hälfte aller Räder;
  • Verarbeitung: einige Schrauben sind locker;
  • Anlasser: morgens ruckartig, abends rund;
  • Zündung: etwas verzögert, manchmal springt der Funke gar nicht über;
  • Warnblinkanlage: reagiert erst, wenn es ganz brenzlig wird;
  • Lenkung: sehr direkt, blockiert manchmal;
  • Spur: folgt nicht eingefahrenen Bahnen, gerät manchmal ins Schleudern;
  • Reifen: nur für trockene Rennstrecken genug Profil;
  • Beleuchtung: manchmal gehen alle Lampen an;
  • Elektrik: steht ganz schön unter Strom;
  • Sicherungen: brennen selten durch, aber dann alle zugleich;
  • Bremsen: wirken nur mit hohem Kraftaufwand;
  • Getriebe: automatisch, manchmal knirscht der Sand;
  • Verbrauch: enorm, je nach Bedarf; verträgt keinen Fusel;
  • Kugellager: knacken in Kurven, aber nicht ausgeleiert;
  • Dach: poliert, aber manchmal nicht ganz dicht;
  • Karosserie: keine Spachtelarbeiten; einige Kanten;
  • Ausstattung: natürlich; etwas hölzern; kein Plastik;
  • Tauglichkeit: fahrbereit, kaum eingeschränkt funktionstüchtig;
  • TÜV: darf noch auf öffentliche Strassen.



Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>
Glückwünsche : Glück und Wünschehttp://www.meinkompass.at/Glueckwuensche--Glueck-und-Wuensche.htm16.02.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Glueckwuensche--Glueck-und-Wuensche.htm

herzsilber4200.jpgHeute hat meine Frau Geburtstag, und damit sind bei ihr immer jede Menge herzliche Glückwünsche verbunden - Wünsche für möglichst viel Glück.

Glück ist ja tatsächlich das end-gültige Motiv für unser Leben : was immer es ist, das wir uns gerade wünschen ... letztendlich wollen wir nur glücklich sein. Alles läuft darauf hinaus : wir wollen Dinge, weil wir denken, dass wir uns glücklicher fühlen, wenn wir sie haben.

Epikur hat mal etwas sehr Tiefsinniges über Glück und Wünsche gesagt, und ich habe es nicht gleich verstanden :

"Wenn du einen Menschen glücklich machen willst,
dann füge nichts seinem Reichtum hinzu,
sondern nimm ihm einige seiner Wünsche."

Wäre das nicht das genaue Gegenteil von Glück-wünschen?

Bei genauer Betrachtung nicht : wenn wir Wünsche haben, dann haben wir das Gewünschte ja noch nicht ... deshalb wünschen wir es uns doch. Und wenn wir jemandem einen Wunsch nehmen, dann können wir das nur, indem wir ihn erfüllen. Ein erfüllter Wunsch ist jedoch kein Wunsch mehr, sondern ein erreichtes Ziel im Leben - ein glücklicher Ort, den du erreicht hast.

Zumindest wohl für eine Weile, denn wenn ein Wunsch erfüllt ist kommt ja meist schon sehr bald der nächste ... und wir fangen wieder von vorne an. Aber Wünsche müssen sein - sie treiben schließlich unser Leben voran, Stillstand ist nicht möglich.

Von daher macht das viel Sinn, was Epikur da oben sagt - mit weniger Wünschen kommt mehr Seelen-Ruhe ins Leben; weniger Streben .. und mehr Sein.

Und so ganz nebenbei geht man auf diese Weise auch noch auf einem Weg durchs Leben, der von glücklichen Momenten gekennzeichnet ist : der Weg ist das Ziel.

Herz-liche Glückwünsche also für dich an diesem besonderen Tag - auch wenn heute nicht dein Geburtstag ist.


Bleib mit dem KOMPASS in Kontakt - abonniere meinen eNewsletter, schreibe einen Kommentar.
Mitglieder der
Horizons Gruppe vom KOMPASS haben Zugang zu allen Seiten auf meinem Website.

]]>