KOMPASS - Die Krise meisternhttp://www.meinkompass.at/KOMPASS - Die Krise meisternhttp://www.sitekist.comBeginn meiner Reisehttp://www.meinkompass.at/Beginn-meiner-Reise.htm28.08.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Beginn-meiner-Reise.htmEndlich – die Sahara.

Über dem dampfenden Dschungel am Äquator sind wir ziemlich durchgeschüttelt worden, aber jetzt sind die gewaltigen Kumulus-Wolken verschwunden und zehn Kilometer unter uns zieht langsam eine riesige Sandkiste vorbei. Stundenlang.

Ich muss immer wieder staunen, wie enorm groß der afrikanische Kontinent ist. Am frühen Morgen sind wir an seinem südlichen Zipfel gestartet – der Flug wird uns ohne Zwischenlandung in fast zwölf Stunden von Kapstadt nach Deutschland bringen.

Und zum ersten Mal haben wir nur ein one-way ticket.

Alle unsere Freunde meinen, es gehöre eine Menge Mut dazu, unser Auswanderer-Leben in Südafrika nach 22 Jahren wieder zu entwurzeln und nach Europa zurückzukehren – in unsere eigene Kultur.

Mag sein, aber richtiger Mut ist etwas anderes; wir haben ihn erst in Südafrika kennen gelernt: da geht es oft nicht darum, wie man lebt … sondern ob man lebt.

Ich habe diese Woche einen 6-seitigen Artikel 'Beginn einer Reise' geschrieben; es ist die persönliche Beschreibung über die Anfänge und den bisherigen Fortschritt auf meinem Weg, die Spielregeln des Lebens kennenzulernen und anzuwenden. Mitglieder meiner Horizons Gruppe können den Artikel unter dem Link oben erreichen und auch downloaden.

Er enthält einige meiner wesentlichen Erkenntnisse, die vielleicht auch dir helfen, dein Leben bewusst glücklicher zu gestalten.

Und falls du es unter dem Horizons Thema Lebensfreude >> Humor noch nicht entdeckt hast ... da gibt es seit einigen Tagen in Anlehnung an viele philosophische Zitate, Weisheiten und Sprüche für Mitglieder die Seite Philosophischer Humor: wie einige Zeitgenossen 20 alte Wahrheiten lustig unserer modernen Realität anpassen.

"Verpasse nie eine Gelegenheit, deinen Mund zu halten" - das ist eine davon; ich werde euch hier jetzt mal zwei Wochen lang nichts erzählen.

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Würde ich in meinem Leben etwas anders machen?http://www.meinkompass.at/Wuerde-ich-in-meinem-Leben-etwas-anders-machen.htm13.08.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Wuerde-ich-in-meinem-Leben-etwas-anders-machen.htmIn der Presse, im Fernsehen und im Rundfunk wird älteren Prominenten immer wieder mal die Frage gestellt: "Wenn Sie Ihr Leben nochmal von vorne anfangen könnten - würden Sie etwas anders machen?"

Und die Antwort darauf ist normalerweise in etwa: "Nein, ich hatte bisher ein sehr schönes Leben - mit Höhen und Tiefen, aber ich bin glücklich und habe jeden Moment genossen; ich würde alles wieder genauso machen."

Es ist ja schön, wenn jemand das sagen kann ... wenn er es auch wirklich meint; ich habe allerdings den Verdacht, dass solche Äußerungen in erster Linie der Öffentlichkeitsarbeit dienen, denn jeder hat sein gerüttelt Maß an Schwierigkeiten und Fehlschlägen durchgemacht.

Und wenn jemand das nochmal erleben will ist er entweder Masochist ... oder er hat nichts aus ihnen gelernt.

Als Nicht-Prominenter wurde mir diese Frage bisher nie gestellt, und dir wahrscheinlich auch nicht.

Aber wenn ich mal genau überlege, was ich in Gesprächen mit Freunden und hier in meinem KOMPASS-Blog so mache, ist es eigentlich genau dasselbe: ich erzähle von meinen Erfolgen und Erkenntnissen, aber meine Fehlschläge und andere Peinlichkeiten kommen so gut wie nie auf den Tisch - wir alle projizieren automatisch immer ein möglichst positives Bild von uns selbst, jeder kennt das.

Warum? Was ist los mit mir?

Wir tun das, um unser äußeres Image und unser inneres Selbstwertgefühl intakt zu halten. In meinem Leben gibt es aber genug Verirrungen und Fehltritte, um ein ganzes Buch zu füllen.

Vieles davon habe ich schon wieder vergessen oder verdrängt, so dass meine Frau mich manchmal an einige Dinge in den letzten 26 Jahren erinnern muss ... wenn wir z.B. über Arroganz sprechen, oder Egoismus; da habe ich eine Menge Skelette im Schrank.

Auch wenn ich an die Zeit nach der Trennung von meiner ersten Frau denke zieht sich manchmal immer noch mein Magen zusammen: ich war tief verletzt, habe keine Rücksicht auf die Gefühle anderer genommen und dabei viel Porzellan zerschlagen; das ist zwar lange her, war aber eine wilde Zeit, die ich nächstes Mal gerne auslassen oder anders machen würde.

Einige Leute, die mich schon länger kennen, haben mir schon wiederholt gesagt, dass ich mich sehr verändert habe - positiv, wohlgemerkt; dafür bin ich dankbar. Ich habe also etwas gelernt; darauf bin ich stolz.

Aber das heißt ja nicht, dass ich jetzt oben angekommen bin und mich selbstzufrieden zurücklehnen kann: wie wir alle habe ich weiterhin große Herausforderungen ... und meine ganz normalen Schwierigkeiten damit.

Sollte ich auch darüber hier mal reden?

Vielleicht nicht hier im Blog, den jeder lesen kann - ich habe noch nicht so viel Mut wie Steve Pavlina auf seinem; aber vielleicht in meinen nach Themen geordneten Artikeln auf meinem Website, die fast alle nur für Mitglieder meiner Horizons Gruppe zugänglich sind: bei ihnen kann ich davon ausgehen, dass sie ein ehrliches Interesse an ihrem eigenen persönlichen Wachstum und ein gutes Verständnis für die Herausforderungen des Lebens haben ... mich also nicht gleich als einen Idioten abstempeln.

Warum sollte ich das tun?
Wem würde das nützen?

Zunächst mal mir selbst - ihr wisst ja inzwischen, dass ich mir mit meiner Schreiberei Klarheit über die behandelten Themen verschaffe und auf dem Website quasi eine Chronik meines Lebens anlege.

Darüber hinaus nützt das aber vielleicht auch meinen Lesern - vielleicht kämpfst du ja mit ähnlichen Herausforderungen wie ich.

Die Voraussetzungen für einen geschützten Meinungsaustausch sind gegeben: mein Website gibt nicht nur gute Anregungen und Lösungsansätze, sondern ist auch schon interaktiv, d.h. jeder kann mitmachen und z.B. sein ganz individuelles - nur für ihn selbst sichtbares - Profil eingeben, dessen Textfelder bei Bedarf von der Datenbank in meine Artikel eingebunden werden; darüber hinaus kann man natürlich überall Kommentare abgeben und Fragen stellen.

Sobald Bedarf dafür besteht werde ich übrigens auch ein nicht-öffentliches Forum einrichten - in einer geschlossenen Gruppe Gleichgesinnter kann so eine echt hilfreiche Gemeinschaft entstehen.

Ich glaube, das ist ein sinnvoller Ansatz - und du kannst dich gerne anschließen.

Nicht um Peinlichkeiten und Fehlschläge zu diskutieren, sondern um mal offen über ganz konkrete Herausforderungen zu reden, die wir noch nicht bewältigt haben.

Wenn ich dann irgendwann mal gefragt werde, ob ich nächstes Mal in meinem Leben etwas anders machen würde, möchte ich ehrlich sagen können: "Ja, ich habe viel gelernt in den letzten Jahren."

Du auch?

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Gute und schlechte Phasenhttp://www.meinkompass.at/Gute-und-schlechte-Phasen.htm09.08.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Gute-und-schlechte-Phasen.htmNa, wie läuft es bei dir im Moment?

Alles im grünen Bereich, oder hakelt es gerade irgendwo?

Heute ist ja Montag und vielleicht magst du deine Arbeit nicht so gerne; aber vielleicht hast du auch gerade Urlaub und genießt das Leben in vollen Zügen (... nein, nicht die von der Bundesbahn).

Ob es heute richtig flutscht oder nicht: vergiss nicht, dass das Leben immer in Phasen verläuft. Leben ist Rhythmus - mal gehts bergauf, manchmal bergab.

OK, in Norddeutschland kennt man sich damit nicht so gut aus, aber hier in Kärnten lernt man das sehr schnell. Egal ob es dir heute gut oder schlecht geht … es ist nur eine Phase; und alle Phasen gehen auch wieder vorbei.

Schlechten Phasen zu hassen bringt sowieso nichts: du gibst ihnen damit nur noch mehr Energie, sie führen dann tiefer und dauern länger. Diese Phasen der Herausforderung sind auch gut - ohne sie gäbe es keine Veränderung, würden wir nichts verbessern wollen … um Phasen des Erfolges und der Freude zu erleben.

Vor dem Montag lag das Wochenende; auch diese Woche kommt wieder ein Freitag. In einigen Gegenden gibt es gerade verheerende Überschwemmungen, während es woanders fürchterlich heiß und trocken ist und riesige Brände die Luft verpesten. Erinnerst du dich noch an den langen Winter hier, der so hart war?

Von der Talsohle gibt es nur einen Weg : aufwärts; aber wenn wir auf dem Gipfel sind geht es auch unweigerlich wieder bergab. Stehenbleiben können wir immer nur kurz, um zu verschnaufen.

Phasen sind eigentlich weder gut noch schlecht - sie sind nur anders, und vor allem bedingen sie einander. Glaub mir, wenn alles ewig im grünen Bereich ist - ohne Höhen und Tiefen - wird das Leben bald langweilig; und es funktioniert auch einfach nicht mehr.

Wo unsere Talsohlen und Gipfel sind können wir nicht immer selbst bestimmen ... aber wir können sie aus unserer eigenen Perspektive sehen und haben immer die Wahl, wie wir darauf reagieren.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine richtig schöne Woche.

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Wie man das Lachen wiederfindethttp://www.meinkompass.at/Wie-man-das-Lachen-wiederfindet.htm20.07.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Wie-man-das-Lachen-wiederfindet.htmHumor ist eine ernste Angelegenheit. Uns ist das Lachen ja schon weitgehend vergangen: eine Flut negativer Nachrichten und immer größere Herausforderungen im Alltag drohen, die Leichtigkeit des Lebens unter sich zu begraben.

Aber das ist nichts Neues: schon in der griechischen Mythologie musste Hermes, der Götterbote immer wieder die verzwickten Beziehungen zwischen Sterblichen und den mysteriösen Geschöpfen des Olymp klären.

Der Humor ist wohl tatsächlich eine Schnittstelle zwischen Mensch und dem Göttlichen und Hermes war mit Flügeln an Helm und Schuhen gut ausgerüstet für seine unermüdliche Suche nach Gelegenheiten, die Botschaften des Zeus an den Mann zu bringen.

Ich hatte mit Hercules schon einmal auf die großartigen Geschichten der griechischen Mythologie hingewiesen und bin über den Treffpunkt Philosophie jetzt wieder auf einen tollen Artikel in ihrem Magazin Abenteuer Philosophie gestossen.

Nimm dir mal 10 Minuten Zeit und lies Der Götterbote Hermes - Die Leichtigkeit und das Lachen : das bringt dich zum schmunzeln und erzählt dir, wie du zur Leichtigkeit des Lebens zurückfinden kannst ... nur für den Fall, dass du etwas von ihr verloren hast.

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Was hast du dir eigentlich gedacht?http://www.meinkompass.at/Was-hast-du-dir-eigentlich-gedacht.htm09.07.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Was-hast-du-dir-eigentlich-gedacht.htmWeißt du noch, woran du letzte Woche gedacht hast?

Nein? Doch, das weißt du :

Deine Gedanken von letzter Woche sind zu den Dingen und Ereignissen in dieser Woche geworden :

Die Dinge, die du für schwierig gehalten hast, wurden schwierig; Ziele, die deiner Meinung nach leicht zu erreichen waren, hast du leicht erreicht; Was dir langweilig zu werden drohte wurde langweilig; Was letze Woche eine Menge Spaß versprach wurde diese Woche richtig lustig; Wo es deiner Meinung nach Überraschungen geben konnte gab es Überraschungen; Was ich letzte Woche ängstlich angepackt habe hat mir diese Woche noch mehr Angst eingejagt.

Rate mal, was deine Gedanken von dieser Woche hervorbringen werden!

Wir werden nächste Woche jedenfalls am Mittwoch einen Tagesausflug zur Malta Hochalmstraße hier in Kärnten machen, und am Donnerstag kommen dann liebe Freunde aus Deutschland für ein paar Tage zu Besuch; auf beides freuen wir uns jetzt schon.

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Welche Symbole verschönern dein Leben?http://www.meinkompass.at/Welche-Symbole-verschoenern-dein-Leben.htm02.07.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Welche-Symbole-verschoenern-dein-Leben.htmEs gibt viele Symbole, die unser Leben meist unbewusst verschönern und uns irgendwie ein Gefühl der Vertrautheit mit den Aspekten des Lebens geben, die wir im Alltag leicht übersehen.

Eines der gebräuchlichsten ist wohl der Ehering ... ich trage ihn seit 26 Jahren am linken Ringfinger. Meine Frau mag Herzen besonders gerne und dieses Symbol ist häufig in ihren Schmuck eingearbeitet; zu bestimmten Zeiten begegnen uns Schornsteinfeger (Rauchfangkehrer für Österreicher) oder wir sehen vierblättrige Kleeblätter und Marienkäfer am Wegesrand - alles Symbole für Glück.

Im Treffpunkt Philosophie in Villach beschäftigen wir uns zur Zeit mit Ägypten und da habe ich das 'Kreuz des Lebens' kennengelernt - auch 'Schlüssel des Wissens' genannt, der hier links abgebildet ist: das T-förmige Kreuz repräsentiert das materielle irdische Leben, der aufgesetzte Kreis die übergeordnete geistige Welt und die ewige Wiederkehr aller Dinge; damit war es auch ein Symbol für den Zugang zu den Mysterien des Lebens.

Für die alten Ägypter war jedes Symbol immer Träger einer Botschaft aus der unsichtbaren Welt; das Unsichtbare war das Reale und das Sichtbare nur ein Abbild davon. Ihr Bestreben war immer, das Unsichtbare - die Wirklichkeit - zu entdecken, die in uns allen schlummert, aber von den zahllosen Einzelheiten des Alltags verdeckt wird.

So waren die alten Ägypter immer bestrebt, Form und Inhalt miteinander zu verbinden ... selbst im Alltag jeder Handlung eine höhere Bedeutung zu geben und im Gegenzug auch das Göttliche so oft wie möglich in materielle Form umzusetzen.

Diese Kultur hat damit 3000 Jahre lang Monumente erschaffen, die vielfach noch heute Mysterien für uns sind, vom modernen Alltag verdeckt und weitgehend in Vergessenheit geraten.

Nur einige Symbole haben immer noch Bestand - welche sind dir wichtig?

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Hilf dir selbsthttp://www.meinkompass.at/Hilf-dir-selbst.htm28.06.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Hilf-dir-selbst.htmEs bewahrheitet sich immer wieder: die größten Freuden er-lebst du, wenn du anderen wirklich hilfst. Das klingt inzwischen banal, weil man es so oft liest.

Aber ich stelle das tatsächlich immer wieder auch für mich selbst fest, besonders wenn ich so viel positiven Feedback auf meine Veröffentlichungen im KOMPASS kriege wie in der letzten Zeit.

Das mit der Freude gilt noch mehr, wenn du dir mit dieser Hilfe auch selbst hilfst, indem du eine Form der Hilfe wählst, die dir liegt und Spaß macht - eigentlich ja logisch.

Und meine größte Freude ist eben, Tipps für persönliches Wachstum - besonders in schwierigen Zeiten - im Internet zu veröffentlichen. Nach einer umfangreichen Modernisierung meines Websites können meine Leser diese Tipps jetzt sogar selbst in einem eigenen Profil personalisieren, so dass sie sich im KOMPASS zu Recht immer wieder individuell angesprochen und herausgefordert fühlen. Und das hilft wirklich!

Die meisten Leser meines eNewsletters haben das in den letzten Tagen schon gemacht; deine Profil-Daten sind dabei immer nur für dich selbst sichtbar - nie für andere ... ohne großen Aufwand nicht einmal für mich.

Was ist deine größte Freude? Was machst du damit, um anderen zu helfen?

So betrachtet kann der verpönte Egoismus auch gesunder Eigennutz sein - mit viel besseren Ergebnissen für alle Beteiligten; versuchs mal : hilf anderen und dir selbst mit Dingen, die dir Spaß machen.

Das ist Lebensfreude pur!

Ein 4:1 gegen England natürlich auch!

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Dein Lebensrhythmus in diesem Jahrhttp://www.meinkompass.at/Dein-Lebensrhythmus-in-diesem-Jahr.htm21.06.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Dein-Lebensrhythmus-in-diesem-Jahr.htmDiese Woche ist ganz wichtig für uns in diesem Jahr: nicht nur ist heute der längste Tag des Jahres, sondern auch der kommende Samstag hat eine ganz besondere Zeitqualität in unserem Lebensrhythmus, den wir nicht ignorieren sollten.

Aus gutem Grund findet ja sowohl die Sommer-Sonnenwende - wie auch die im Winter - schon seit Jahrtausenden sehr bewusste Beachtung in der Natur, weil sie eben ganz konkret auch für den Menschen eine Wende markiert. Damit wird nicht nur dieses Jahr in deutlich unterscheidbare Phasen unterteilt, sondern letztendlich auch dein ganzes Leben in einen Rhythmus von 84 Jahren.

Bist du schon 42 Jahre alt oder noch nicht?

Heute wird das Jahr in der Mitte geteilt und wie im Leben dient auch die erste Hälfte des Jahres hauptsächlich der Ver-wicklung, die zweite der Ent-wicklung.

Bist du bereit umzuschalten? Es lohnt sich, genau zu wissen wo man steht und wo man hin will - wie sehen die Phasen deines Lebens aus?

Ich selbst habe damals mit 42 diesen Zeitpunkt verpasst und bin nochmal voll durchgestartet, als ich 1993 in Johannesburg mit zwei Partnern eine eigene Firma gründete; ich musste mir wohl mit dieser Ver-wicklung noch etwas beweisen.

Mehr als drei Jahre später hatte ich einen ausgewachsenen Burnout, habe alles wieder ent-wickelt und bin nach Kapstadt gezogen, um ein neues Leben anzufangen.

Heute stehe ich persönlich schon wieder in einem ganz anderen Lebensabschnitt, wie auch die Menschheit als Ganzes vor einem entscheidenden Wandel steht. Diese dramatischen Veränderungen werden nicht nur in den großen Zyklen des Maya-Kalenders gemessen, sondern auch in vielen kleineren ... und einer dieser Stichtage ist Samstag der 26. Juni 2010 - aus astrologischer Sicht.

Wie viele andere spüre auch ich diese Energie ganz deutlich : in vieler Hinsicht bin ich im Moment einfach irgendwie nicht richtig zusammengeschraubt. Aber wir sind alle von dieser sich verändernden Zeitqualität betroffen - jeder auf seine Art - und wir sollten uns der Tatsache bewusst sein, dass wir uns nicht dagegen stemmen können.

Viele alte Strukturen müssen wir wieder mal hinter uns lassen - das ist nicht immer leicht, aber ich freue mich auf die neuen.

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Mehr Lebensfreude mit dem Kompasshttp://www.meinkompass.at/Mehr-Lebensfreude-mit-dem-Kompass.htm11.06.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Mehr-Lebensfreude-mit-dem-Kompass.htmNach meinem letzten Blogpost brauchte ich erstmal eine schöpferische Pause ... und ich habe sie kreativ genutzt. Alarmierende Nachrichten, die unsere Lebensqualität direkt betreffen, gibt es ja zuhauf - und wir können ihnen kaum ausweichen, die Krise ist jetzt in aller Munde.

Aber ich habe mich gefragt, was mir ganz individuell eigentlich am meisten helfen würde, mit den dramatischen Veränderungen unserer Zeit fertig zu werden und sie für meine persönliche Entwicklung positiv zu nutzen.

Die Antwort ist eigentlich logisch.

Es ist ja bekannt, dass wirtschaftliche, politische und soziale Krisen die Menschen dazu treiben, sich abzugrenzen und konfliktbereiter zu verhalten :

viele alte Muster gelten nicht mehr und wir verlieren die Orientierung; diese Unsicherheit mindert die Lebensfreude, fördert Angst und Pessimismus und erschwert die Suche nach gemeinsamen Lösungen.

Gemeinsame Orientierung an neuen Maßstäben und bewusste Förderung der eigenen Lebensfreude sind für mich also die Schlüssel-Elemente, wenn man dem negativen Sog dieser Zeit entgegenwirken will:

sich aktiv mit Gleichgesinnten vernetzen, sich gemeinsam orientieren und handeln und sich gegenseitig aus einer positiven Perspektive heraus oft und regelmäßig die Lebensfreude erneuern.

Täglich ein bisschen Freude im Leben zu haben - und uns gut zu fühlen, besonders in schwierigen Lebensphasen - ist deshalb so wichtig, weil wir uns dadurch bewusst auf das Ziel 'Freude' konzentrieren und nach dem Gesetz der Anziehung dann immer mehr davon auch er-leben.

Ein Leben mit zu wenig Freude - mangelnde Lebensenergie - führt letztendlich zu Problemen mit deiner Gesundheit, mit Wohlstand und in Partnerschaften.

Wir müssen möglichst weitgehend das tun, was uns wirklich Freude bereitet und unterlassen, was unsere Lebensenergie schwächt. Die Herausforderung dabei ist, diese Lebenshaltung über die anfängliche Euphorie hinaus beizubehalten, sonst rutscht man leicht wieder in das alte Fahrwasser des Alltags ab; wir putzen uns ja auch jeden Tag die Zähne, und nicht nur einmal im Jahr - regelmäßige Erneuerung muss zur Gewohnheit werden.

Und dafür habe ich meinen KOMPASS Website jetzt erweitert und verbessert.

Nicht alle Neuerungen sind auf den ersten Blick zu sehen, aber die schnelle Übersicht und Auffindbarkeit über alle Webseiten und Blogposts ist jetzt entscheidend besser - so gut hat das meines Wissens noch niemand gelöst. Die Hauptverbesserungen sind technischer Art im Hintergrund, und hier besonders die Nutzung eines persönlichen Profils, die jedem Nutzer - nicht nur Mitgliedern meiner Horizons Gruppe - zur Verfügung steht.

Damit werden in Zukunft meine eNewsletter inhaltlich ganz persönlich auf deine Bedürfnisse und Gegebenheiten abgestimmt - nicht nur mit deinem Vornamen wie bisher, sondern auch mit deinen selbst formulierten Zielen, Freuden und Ängsten. Das ist eine neue Dimension für individuelle Motivation: du wirst regelmäßig daran erinnert, dich mit dem zu beschäftigen, was dir selbst Freude macht und was der Verwirklichung dieser Träume eigentlich im Wege steht.

Mit dem kostenlosen Abonnement meines eNewsletters wirst du zum Nutzer im Kompass und erhälst automatisch einen Username und ein Passwort per eMail - trag dich oben rechts mal ein, wenn du noch kein Abonnent bist; als bestehender Abonnent hast du diese Daten schon, sie erscheinen auch immer unten in deinem eNewsletter.

Dann log dich mal im Kompass ein, klick auf 'Dein Profil' und vervollständige es da; du wirst feststellen, dass schon alleine die Formulierung der Eingabe in die nur vier entscheidenden Felder

Dein materielles Ziel Dein Erfolgsziel Deine größte Freude und Deine größte Angst

dazu führt, dass du dich mit deinen Freuden, Träumen und ihrer Verwirklichung beschäftigst. Wenn du es schaffst, das schriftlich zu tun, bist du dem Rest der Welt weit voraus und hast einen Grundstein für deine regelmäßige Beschäftigung mit dem gelegt, was dir wirklich wichtigist.

Alle Eingaben sind immer nur für dich selbst sichtbar, nie für jemanden anders - du kannst im Kompass also ganz offen und authentisch sein. Unter dem Eingabeformular kannst du nach der Aktualisierung immer sofort überprüfen, wie sich deine Eingaben in einem kompletten Satz lesen; natürlich kannst du deine Eingaben später auch jederzeit wieder ändern und deinen Umständen anpassen.

Ich freue mich darauf, mich mit dir zu vernetzen:

P.S.: Wenn du den Kompass Blog per RSS-Feed beziehst musst du dich nach dem Umbau meines Websites eventuell neu registrieren.

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Die Hoffnung stirbt zuletzthttp://www.meinkompass.at/die-hoffnung-stirbt-zuletzt.htm03.05.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/die-hoffnung-stirbt-zuletzt.htm"Beraube nie jemanden seiner Hoffnung - sie ist vielleicht alles, was er noch hat." Danach habe ich mich immer gerichtet; es gibt selbst in einer totalen Krise die Möglichkeit, dass sich alles noch zum Besseren wendet.

Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt wo wir uns fragen müssen, worauf sich unsere Hoffnung eigentlich richtet: wollen wir wirklich, dass unsere Welt sich weiter so entwickelt wie bisher, oder muss sich etwas ändern?

Es braucht schon eine Menge Energie, um die Trägheit der Masse zu überwinden und die Richtung zu ändern - als Menschen neigen wir sehr dazu, beim Alten, Gewohnten, Komfortablen zu bleiben, bis es einfach nicht mehr geht; bis wir so weit im Sumpf stecken, dass wir ensthaft schmerzliche Notmaßnahmen ergreifen müssen; wenn es um mangelnde Flexibilität geht kann ich selbst nur allzu gut mitreden.

Aber wie lange soll es eigentlich noch dauern, bis wir aufwachen? Wann erkennen wir endlich, dass es so nicht weitergehen kann? Was muss noch passieren, bis wir auf den Wecker schauen? Wann platzt uns nun endgültig der Kragen?

Es ist fünf nach 12, nicht fünf vor 12!
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Jetzt werden noch einmal hunderte von Milliarden in die Rettung von Griechenland gesteckt - dann kommen Portugal, Spanien und Italien, bevor es dem Kern von Euro-Land an den Kragen geht; in Amerika sieht es nicht besser aus: wir versuchen, die Schuldenkrise mit noch mehr Schulden, den Flächenbrand mit noch mehr Benzin zu löschen.

Jetzt treibt ein riesiger Ölteppich im Golf von Mexico auf die Südstaaten der USA zu und seine düstere, schlickige Masse breitet sich unaufhaltsam aus.

Die dunklen Wolken aus Vulkanasche über Europa, die uns vor kurzem lahmgelegt haben, sind schon wieder vergessen - ganz zu schweigen von den vielen anderen Katastrophen, die uns in letzter Zeit heimgesucht haben.

Sieht denn niemand den Zusammenhang?
Jeder fragt immer nur, wer das alles bezahlen soll!

Zu Recht; aber die Frage ist längst geklärt: wir alle werden dafür in der einen oder anderen Form bezahlen. Selbst unsere Kinder und Enkel noch, so wie es aussieht ... egal wo gerade etwas passiert, denn wir sitzen alle auf demselben Planeten.

Wie der Kommunismus ist jetzt jedenfalls auch der Turbo-Kapitalismus gescheitert, die Jagd nach immer höheren Renditen führt seit einiger Zeit direkt in den Abgrund: Finger weg!

Die Zeiten des rosa-roten Tralala-Geredes sind auch vorbei,wenn es sich um unsere ganz persönliche Entwicklung dreht: Affirmationen und positives Denken alleine helfen uns nicht weiter - nach dem universellen Gesetz der Polarität erschaffst du damit auch immer das Negative, und diesen Schatten darfst du nicht aus den Augen verlieren ... er wird sich unweigerlich früher oder später bei dir bemerkbar machen, wenn du ihn jetzt nur verdrängst.

Die Welt wie du sie kennst wird sich verändern - mit oder ohne dich; die Menschheit kann nicht stehen bleiben, nicht zurück und nicht weiter in die bisherige Richtung; ich will das auch gar nicht - ich freue mich auf etwas Besseres und bin bereit, etwas anders zu machen.

Aber die Hoffnung, dass es wieder so wird wie es mal war können wir endgültig aufgeben.

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Heute ist mein Geburtstag ...http://www.meinkompass.at/Heute-ist-mein-Geburtstag-3.htm26.04.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Heute-ist-mein-Geburtstag-3.htm... und daverschenke ich auch immer gerneetwas, anstatt nur Glückwünsche und Geschenke zu erhalten.

Am 21. Januar hatte ich meinen Artikel Die Krise - wie lange wird sie noch dauern? veröffentlicht, der auf enormes Interesse stieß, aber in seiner kompletten Version nur Mitgliedern meiner KOMPASS 'Horizons' Gruppe zugänglich war.

Heute - aber nur für heute den 27. April - habe ich den Artikel freigeschaltet und jeder kann ihn hier lesen : Die Krise - Dauer, Ausmaß und Struktur;ich habe ihn letzte Woche außerdem unten noch aktualisiert.

Da kann man eine erstaunlich detaillierte Vorhersage für die Dauer und das Ausmaß der momentanen Bewusstseins-Krise anhand des prognostizierten Börsenverlaufs für die nächsten Jahre sehen.

Die Börsen sind ja sehr empfindliche Seismographen, nicht nurfür die wirschaftliche Entwicklung in der Welt; sie sind daher auch viel bedeutsamer für den Zustand der Menschheit, als man bei oberflächlicher Betrachtung vermuten würde:das Niveau dergesamten Aktienpreise ist ein direktes und unmittelbares Maß der gängigen Bewertung der produktiven Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft.

Und diese Bewertung ist angesichts der jetztüberall zirkulierendenNachrichtenerstaunlich; überraschend ist allerdings, wie weit sich ein seriöses US-Amerikanisches Institut hier mit einer so spezifischen Prognoseaus dem Fenster lehnt ... die scheinen sich ihrer Sacheziemlich sicher zu sein.

Aber das alles ist gut begründet und historisch nachvollziehbar; daher ist es mir eine Freude, auch dir heute an meinem Geburtstag diese Prognose zu zeigen - ich bin sicher, sie wird dir eine Orientierungshilfe für dein Leben sein. Für mich ist sie das jedenfalls.

Ich wünsche auch dir einen schönen Tag:

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Als mein Vater starb ...http://www.meinkompass.at/als-mein-vater-starb-.htm23.04.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/als-mein-vater-starb-.htmVor sechs Jahren war der 23. April auch ein Freitag, wie heute; ich erinnere das gut, weil mein Vater an diesem Tag im Jahre 2004 starb. Jedes Jahrkommt es mir vor, als sei es erst gestern gewesen.

Und dochscheint es so lange her zu sein -so viel ist seither passiert. Damalslebten meine Frau und ich schon20 Jahre in Südafrika, sieben davon in Kapstadt; jetzt wohnen wirseit drei Jahren in Österreich. Unglaublich, wieschnell die Zeit vergeht.

Meine Eltern waren Ende 2003 auch aus Deutschland weggezogen, aus dem viel zu großen Haus in ein kleineres; aus dem grauen Europa ins sonnige Afrika; der lange Strand am Indischen Ozean schlägt jeden in seinen Bann.

Nicht mal ein halbes Jahr war meinem Vater da vergönnt; dabei hatte ich mich so darauf gefreut, regelmäßig mit ihm 'Ham and Eggs'frühstücken zu gehen: das machtman in Südafrika besserals irgendwo sonst auf der Welt - mit Würstchen, Tomaten, Toast und Marmelade; wir mochten das beide so gerne.

Sechs Tage nach seinem Tod wäre er 83 geworden; ich wurde vier Tage später 53. Da macht man sich so seine Gedanken, und ich tue das meistens schriftlich - du kennst mich ja.

Hier ist mein Artikel von damals: 'When my father passed away' - sieh ihn dir mal an, wenn du Lust hast.

Ich mache mir heute einen besinnlichen Tag.

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Stell dir vor es ist Krieg ...http://www.meinkompass.at/stell-dir-vor-es-ist-krieg-.htm11.04.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/stell-dir-vor-es-ist-krieg-.htmJeder meint, dieses Zitat zu kennen; friedliebende Zeitgenossen wie ich bringen es gerne an, wenn die Nachrichten wieder mal eine besonders widerliche Seite des Krieges zeigen, um die Sinnlosigkeit nationaler Konflikte hervorzuheben:

"Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin."

Es wird Bertolt Brecht zugeschrieben, aber das ist umstritten - wie der Wortlaut selbst, denn es gibt auch eine erweiterte Version, die den Sinn genau ins Gegenteil verkehrt:

"Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin -
dann kommt der Krieg zu euch."

Als Zeitzeuge gleich zweier Weltkriege war Brecht erklärter Kommunist, aber in erster Linie Schriftsteller und moderner Philosoph - daher kann ich mich besonders mit der längeren Version identifizieren, von der ich erst jetzt am Donnerstag bei einem Vortrag in Treffpunkt Philosophie erfuhr.

Warum ist es richtig, dass man dem Krieg letztendlich nicht ausweichen kann?

Klar wird das, wenn man das Wort 'Krieg' durch den weiter gefassten Begriff 'Konflikt' ersetzt; fast alle Mitteleuropäer, die heute jünger als 65 Jahre sind, haben nie einen Krieg bewusst selbst erlebt ... aber jede Menge Konflikte bewältigt.

Du weißt - wie ich - dass es ein Leben ohne Konflikt nicht gibt; wenn mehr als 6 Milliarden Menschen auf dieser Erde individuelle Wünsche haben, dann entstehen daraus jeden Tag zwangsläufig Konflikte, die irgendwie in Einklang gebracht werden wollen; und je weiter die Vorstellungen auseinander gehen, desto rabiater werden die Mittel zur Durchsetzung der eigenen Wünsche gegen den Nachbarn.

Heraklit wusste das schon vor 2500 Jahren: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge."

Er hat erkannt, dass sich auf diesem Planeten ohne das universelle Gesetz der Polarität, ohne Gegensätze und Auseinandersetzung nichts entwickelt; alles in der Natur muss fließen, sich bewegen, wachsen; Stillstand ist unmöglich im Leben - was aufhört zu wachsen fängt an zu sterben.

Als friedfertiger Mensch bin ich auch nicht sonderlich konflikt-freundlich, eher das Gegenteil - aber wenigstens lerne ich ständig etwas Neues hinzu und wachse.

Brecht liegt meines Erachtens ganz richtig: jeder hat Konflikte im täglichen Leben ... es ist immer 'Krieg'; und ihn vermeiden zu wollen hat keinen Zweck - früher oder später holt er dich ein.

Ich habe jetzt jedenfalls beschlossen, meinen Konfrontationen nicht mehr so oft aus dem Wege gehen ... sondern sie mutig anzupacken; aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

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Bedingungsloses Grundeinkommen - Vision oder Utopie?http://www.meinkompass.at/bedingungsloses-grundeinkommen---vision-oder-utopie.htm01.04.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/bedingungsloses-grundeinkommen---vision-oder-utopie.htmEin bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Menschen war nie eine Utopie, sondern ist eine mehr als 200 Jahre alte Vision, die seit einiger Zeit im deutschsprachigen Raum wieder sehr intensiv diskutiert wird. Sie ist damit eine erste positive Vision des 21. Jahrhunderts für die Zeit nach der Krise, in der wir jetzt stecken.

Ursprünglich stammt sie schon aus der Renaissance und Thomas Paine hat sie aufgegriffen - er war der Begründer der Menschenrechte und einer der Gründerväter der USA.

Seine Ideen nahmen großen Einfluß auf die erste demokratische Verfassung der Welt und spielten auch eine wichtige Rolle bei der Abschaffung der Sklaverei ... die ja längst in Form unserer modernen Leistungsgesellschaft wieder eingeführt worden ist.

Ich war ganz überrascht, als ich von meinen Freunden in Facebook auf das Thema 'bedingungsloses Grundeinkommen' aufmerksam gemacht wurde: ich kannte das Konzept noch gar nicht und habe deshalb mal etwas recherchiert -wenn du den Begriffgoogelst kriegst du 111.000 Resultate.

Das Interessante daran ist, dass die Einführung eines solchen Konzeptes in Staaten wie Deutschland, Österreich und der Schweiz - und wahrscheinlich vielen anderen - leicht finanzierbar ist und fast mit einem Schlag die meisten wirtschaftlichen, sozialen und moralischen Problemelösen würde, mit denen wir uns als Gesellschaft schon länger herumplagen.

Am weitesten verbreitet scheint im Moment die Zustimmung für das von dm-drogerie markt Gründer Götz Werner propagierte Modell Initiative 'Unternimm die Zukunft' zu sein.

Jetzt drängt die Zeit; wohl deshalb gibt es inzwischen sogar eine sehr erfolgreiche Petition im deutschen Bundestag (Anhörung vorgesehen für November 2010) undFachleute aus der Wirtschaft und dem Bankwesen wie auch Politiker, Soziologen und Studenten debattieren das bedingungslose Grundeinkommen offen und innovativ - alles in allem eine enorm ermutigende Entwicklung!

Geld ohne Arbeit - ist das überhaupt wünschenswert? Oder haben wir dann nur noch solche Nachbarn?

Eben nicht. Bevor ich dir jetzt selbst von den vielfältigen Aspekten des Konzeptes erzähle gebe ich dir lieber einen Link zu einer filmischen Dokumentation aus der Schweiz, die das Thema für den deutschsprachigen Raum gründlich, verständlich und unterhaltsambehandelt ... mit vielen Fakten, modernen Interviews und historischen Bezügen:

Kulturimpuls : Grundeinkommen - Ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt

Absolut faszinierend, logisch und konsequent - ich bin sicher, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Bürger irgendwie Teil einer neuen Form des Zusammenlebens wird, die dem Menschen endlich seine Würde zurück gibt und der Bezeichnung 'Gesell-schaft' wieder gerecht wird.

Sieh dir den Film über die Feiertage mal an; ich wünsche dir Fröhliche Ostern:

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Was hälst du für die wichtigste Fähigkeit des Menschen?http://www.meinkompass.at/was-haelst-du-fuer-die-wichtigste-faehigkeit-des-menschen.htm26.03.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/was-haelst-du-fuer-die-wichtigste-faehigkeit-des-menschen.htmJe mehr ich mich mit Philosophie und dem Gesetz der Anziehung [oder Resonanz] beschäftige, desto klarer wird mir, dass es für den Menschen eine Fähigkeit zu lernen gibt, die wichtiger ist als alle anderen: Konzentration.

Du wirstdas jetzt vielleicht kaum glauben, einfach nicht ernst nehmen oder darüber hinweg lesen : “Ja ja, sicher hat der Berend recht, aber ich habe jetzt wichtigeres zu tun; irgendwann komme ich mal darauf zurück.”

Big mistake. Das Problem ist, dass uns hier in der westlichen Welt bis jetzt noch nie jemand ernsthaft aufgefordert oder angeboten hat, diese Fähigkeit zu entwickeln - die Eltern nicht, unsere Lehrer an der Schule nicht, auch niemand an der Uni oder im Beruf.

Lippenbekenntnisse und Forderungen in dieser Richtung hören wir oft genug, aber wir glauben ja schließlich nicht alles, was uns so erzählt wird - wir sind kritisch, hinterfragen alles und suchen erstmal Bestätigung; muss man ja auch heutzutage, da kann ja jeder kommen. Jedenfalls macht uns das mit der Konzentrationeigentlich niemandmal so richtig vor.

Aber am Donnerstag abend im Treffpunkt Philosophiewar es dannfür mich soweit: eine kleine Übung hat unserer Gruppe schnell und überzeugend vor Augen geführt, wie leicht wir uns durch Kleinigkeiten vom Wesentlichen ablenken lassen.

Ich sag es nochmal:

Die wichtigste Fähigkeit, die du in deinem Leben jemals lernen kannst,
ist deine Gedanken bewusst auf das zu lenken, was du möchtest -
und dem dann deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Geschickt sein bei der schnellen Beurteilung deiner Situation, deine Prioritäten kennen,bewusst eine Entscheidung fällen für das, was notwendig ist und was du am liebsten möchtest - genau zu wissen, was du willst und dann gezielt dabei bleiben … das ist komischerweise enorm schwierig, aber sehr einträglich.

Die Schwierigkeiten fangen damit an, dass wir meistens gar nicht wissen, was wir wollen. Im Ernst: fast jeder denkt, er weiß das - aber ich habe mich selbst bei genauerer Untersuchungoft genug bei Zweifeln und Unschlüssigkeit ertappt.

Und wenn ich es dann mal weißstelle ichbei meinen Bemühungen um Konzentration darauf immer wieder fest, dass meine Gedanken dauernd wie eine Herde Affen im Urwald von einem Baum zum anderen turnen und sich kaum jemals einfangen lassen.

Wenn dannmal beides gelingt … das bringt dannErgebnisse, die mit denen des einfachen, blinden Handlens nicht zu vergleichen sind.

Am nächsten Donnerstag beschäftigen wir uns im 'Treffpunkt Philosophie' näher damit -mit dem Buddhismus in Tibet nämlich, wo Konzentration eine wichtige Rolle spielt.

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Treffpunkt Philosophiehttp://www.meinkompass.at/treffpunkt-philosophie.htm21.03.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/treffpunkt-philosophie.htmNicht nur hier im Internet, sondern auch persönlich bin ich immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, die mein Interesse an den Spielregeln des Lebens und angewandter Philosophie teilen - und sich auch mit-teilen mögen. Als Teil der internationalen Organisation 'Neue Akropolis' ist der 'Treffpunkt Philosophie' auch hier in Villach / Österreich jetzt wieder aktiver.

Ein kleiner Aushang am Hauptplatz 28 - gleich neben einem sehr guten Bäcker - hat mich darauf aufmerksam gemacht: 'Philosophie macht Sinn' heißt es da über dem Angebot für den Kurs 'Abenteuer Philosophie'.

Als ich die anspruchsvollen Themen des mehrwöchigen Kurses sah habe ich mich gleich angemeldet ... für 'eine philosophische Reise zu den Weisheitslehren von Ost und West - praktisch, einfach, lebensnah' bin ich immer zu haben.

Denn auch ich habe noch viel zu lernen, ist mir kürzlich aufgefallen; ich mag ja ziemlich viel wissen - aber was weiß ich denn schon?

Von Sokrates weiß ich, dass ich nichts weiß; Von Andre Gide weiß ich, dass mich das, was ich zu wissen glaube, oft vom Lernen abhält; Und von meinem eigenen Kompass weiß ich, dass ich niemandem helfen kann, der sich nicht selber helfen will.

Inzwischen treffen wir uns regelmäßig im 'Treffpunkt Philosophie' - es gibt lebhafte Diskussionen, Vorträge und Veranstaltungen, eine kleine Bibliothek, ein sehr gutes eigenes Magazin 'Abenteuer Philosophie' ... unabhängig von religiösen, politischen oder sozialen Weltanschauungen suchen wir in 8 Städten Österreichs und weltweit 50 Ländern Antworten auf die wesentlichen Fragen des Lebens; hier ist der Link zum deutschen Website.

Und hier ein kurzer Video zur Einstimmung:

]]>Unvorstellbar: deine unbegrenzten Möglichkeitenhttp://www.meinkompass.at/unvorstellbar-deine-unbegrenzten-moeglichkeiten.htm14.03.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/unvorstellbar-deine-unbegrenzten-moeglichkeiten.htmHast du eigentlich eine Ahnung, wie unbegrenzt die Möglichkeiten des Lebens wirklich sind? Ist für dich als Mensch - und überhaupt - tatsächlich alles möglich? Ich versuche schon lange, mir ein Bild davon zu machen ... aber bis jetzt ist mir das noch nie auch nur annähernd geglückt.

Philosophen und Weise erzählen uns ja seit Jahrtausenden, dass wir alles sein können, was wir uns vorstellen können. Fein, das macht Sinn: meine eigene Maxime fürs Leben nach dem Gesetz der Anziehung ist umfassend und einfach:

"Alles was du ...

dir klar vorstellen, leidenschaftlich wünschen, aufrichtig glauben und wonach du begeistert handeln kannst

... muss unweigerlich geschehen."

Wie begrenzt meine Welt in Bezug auf das gesamte Leben auf diesem Planeten tatsächlich ist wurde mir aber erst klar, als ich neulich eine Folge von 'Planet Erde' im Fernsehen sah.

Da ging es u.a. um einen Fisch, der fünf Kilometer tief im Pazifik lebt, der keine Augen hat und noch nie Licht gesehen hat; der nicht weiß was Luft ist und einem Druck ausgesetzt, der jedes Lebewesen an der Oberfläche sofort zerquetschen würde.

Und jetzt stell dir mal vor, dieser Fisch sollte sich ein Bild von einem Vogel machen, der hoch oben in der Luft über ihm seine Kreise zieht.

Für mich ist es vollkommen undenkbar, dass diese beiden Lebewesen auch nur die leiseste Ahnung voneinander haben, geschweige denn je miteinander kommunizieren können - und doch sind sie ein Teil desselben Systems: Leben auf der Erde.

So ähnlich stelle ich mir jetzt das Leben des Menschen im Universum vor: wir sind im Käfig unserer eigenen Vorstellungen gefangen und haben keine Ahnung, was in diesem riesigen System sonst noch so alles um uns herum kreucht und fleucht.

Und das ist wohl auch gut so; aber für mich ist jetzt nichts mehr unmöglich - nur vieles noch unvorstellbar.

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Survival of the Fittesthttp://www.meinkompass.at/Survival-of-the-Fittest.htm09.03.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Survival-of-the-Fittest.htmNur die Stärksten überleben in der Natur - diese Erkenntnis schreibt man Charles Darwin mit der Entwicklung seiner Evolutionstheorie zu. Aber das sagt er so gar nicht - es ist ein Übersetzungsfehler; und den Ausdruck Survival of the Fittest hat er selbst gar nicht geprägt - das war später der Sozialphilosoph Herbert Spencer.

'Survival of the fittest' ist das Überleben der am besten angepassten Lebensformen - denn fit ist etwas ganz anderes als stark: Flexibilität ist hier gefragt; im Sturm wird eine starke Eiche jedenfalls viel eher entwurzelt als eine flexible Weide.

Für den Menschen gilt das auch, das kann ich persönlich bestätigen. Als Stier bin ich nicht so beweglich, eher stark, stur und starr ... ich halte lieber am Gewohnten und Berechenbaren fest.

Das gilt wohl für die meisten von uns - nur ist es bei mir noch ausgeprägter und meldet sich oft körperlich durch Schmerzen in Nacken, Schultern und Gelenken, wenn ich unbewusst versuche, meine innere Unbeweglichkeit durch unermüdliche äußere Betriebsamkeit auszugleichen.

Das hilft natürlich nicht dauerhaft, sondern verdrängt die Unbeweglichkeit nur ins Unbewusste, von wo es bei nächster Gelegenheit wieder zum Vorschein kommt und einen manchmal ganz schön vom Sockel haut.

Letzte Woche habe ich das alles aus gegebenem Anlass endlich mal innerlich verarbeitet, wobei mir besonders zwei Bücher ganz entscheidend geholfen haben: Ruediger Dahlke'sKrankheit als Symbolund Varda Hasselmann'sDie sieben Archetypen der Angst: Starrsinn als die Angst vor dem Unberechenbaren.

Ich werde meine Flexibilität brauchen, wie wir alle. Es kommen stürmische Zeiten auf uns zu, die ersten Böen streifen uns schon.

Und ich freue mich jetzt direkt auf Neues, manchmal sogar auf das noch Unberechenbare.

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Wer hebt unsere Welt aus den Angeln?http://www.meinkompass.at/wer-hebt-unsere-welt-aus-den-angeln.htm01.03.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/wer-hebt-unsere-welt-aus-den-angeln.htm"Gebt mir einen festen Punkt im All ...
... und ich heble euch die Welt aus den Angeln."

Als Mathematiker, Physiker und Ingenieur wusste Archimedes schon vor Christi Geburt, dass der Mensch mit den von ihm entdeckten Hebelgesetzen Großes bewegen würde. Aber hat er dabei auch an die vielen Katastrophen gedacht, die wir im Moment erleben?

Eher nicht - sein berühmter Ausspruch damals war wohl nur zur Verdeutlichung gemeint; aus unserer Perspektive scheint die Welt trotzdem aus den Angeln geraten zu sein. Braucht es also gar keinen festen Punkt im All? Denn ich glaube nicht, dass da draußen jemand hebelt.

Ein fester Punkt ist etwas Unveränderliches, Ewiges; er ist Ruhe und Beständigkeit ... etwas, worauf man sich verlässlich beziehen und stützen kann. Das Leben auf unserem Planeten ist aber Bewegung und Veränderung. Wie passt das zusammen?

Wenn wir uns ein Rad mit seinem Umfang und seinen Speichen ansehen fällt auf, dass sich alles um die Radnabe dreht; je weiter ein Teil des Rades von seinem Mittelpunkt entfernt ist, desto schneller bewegt er sich ... nur die Nabe ruht unverändert in der Mitte.

Eine perfekte Kombination also: wir brauchen beides, um vorwärts zu kommen. Diese Art von Kooperation scheint bei den Menschen gestört zu sein, wenn es sich um das Leben auf der Erde dreht; wir haben uns ziemlich weit von der Mitte entfernt, um möglichst schnell vorwärts zu kommen: 'life in the fast lane' ist unser Credo - selbst in Haiti und Chile ... oder werden die Leute da aus ihrer Lethargie aufgerüttelt?

Wann fällt uns selbst in diesem Sturm ein Baum auf den Kopf? Wann steht unser eigener Keller unter Wasser? Wann bricht uns zuhause der Boden unter den Füßen weg oder das Dach über dem Kopf zusammen?

Diese Gefahr besteht, solange wir unseren Planeten nicht als einen lebenden Organismus erkennen, mit dem wir kooperieren müssen ... statt ihn rücksichtslos auszunutzen. Jeder einzelne, egal wo er wohnt.

Vielleicht findet Bewegung ja immer im Äußeren statt und die Ruhe liegt immer im Zentrum; dann sollten wir vielleicht mal in unserem Inneren nachsehen, ob wir da einen Ansatzpunkt für ein ruhigeres und friedlicheres Leben finden. Oder wollen wir das gar nicht?

Wir gestalten schließlich unser Leben selbst, auch wenn es uns nicht immer bewusst ist; und wir sind für unsere Erfolge und Katastrophen selbst verantwortlich, auch wenn wir es nicht immer wahrhaben wollen oder einfach noch nicht erkennen können.

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Vergiss das Auftanken nicht!http://www.meinkompass.at/vergiss-das-auftanken-nicht.htm15.02.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/vergiss-das-auftanken-nicht.htmBist du einer von diesen Leuten, die so viel von ihrer Energie auf andere Leute verwenden, dass sie keine mehr für sich selbst übrig haben?

Bist du immer derjenige, den Freunde um Rat und Hilfe bitten? Bist du die Schulter, an die sich anderelehnen? Kümmerst du dich automatisch erst um die Bedürfnisse anderer, bevor du deine eigenen richtig wahrnimmst?

Wenn ja, dann hast du ein großes Problem. Du schadest damit nämlich nicht nur dir selbst, sondern auch allen anderen, denen du helfen willst.

Stell dir mal vor, du hast ein Auto und deine Aufgabe ist es, andere dahin zu bringen, wo sie hin wollen. Den ganzen Tag lang sammelst du Leute ein, setzt sie ab und machst dann die nächste Tour. Du machst das gerne, weil es deinem Leben einen Sinn gibt, weil du einen wertvollen Beitrag in der Gemeinschaft leistest und am Schicksal anderer teilhast.

Du machst das auch, ohne etwas dafür zu verlangen - nicht einmal Benzingeld. Selbst wenn man dir Geld anbietet lehnst du es ab, weil das deinen Dienst irgendwie abwerten würde.

Und dann ist der Tank leer.

Weil du nie Geld für deine Fahrten angenommen hast kannst du nicht auftanken. Aber die Leute brauchen dich immer noch und du kannst sie ja nicht enttäuschen - also machst du weiter, aber jetzt musst du das Auto schieben, anstatt zu fahren. Deinen Passagieren ist das natürlich sehr unangenehm, weil sie sehen, wie sehr du dich für sie anstrengst.

Wie lange glaubst du kannst du das durchhalten, bevor du vor Erschöpfung umfällst?

Du gehst ganz schnell total kaputt und kannst gar nichts mehr geben. Es ist ja nichts verkehrt damit, anderen zu helfen - sogar bewundernswert; aber wenn du ihnen nicht erlaubst, dir etwas dafür zu geben, dann bricht das System irgendwann zusammen und jeder leidet darunter.

Man hat uns beigebracht, dass 'Geben' etwas Nobles ist und 'Nehmen' egoistisch. Aber das stimmt nicht! Geben ist tatsächlich nobel, aber etwas dafür anzunehmen ist es auch. Wenn du anderen nicht die Möglichkeit gibst, dir etwas zu geben, dann machst du dich zum Märtyrer; wenn du nichts mehr zu geben hast ziehen die anderen nämlich einfach weiter und holen sich irgendwo anders Hilfe.

Und was gibt dann deinem Leben einen Sinn?

Die Lösung des Problems stellt sich ein, wenn du anderen erlaubst, dir einen fairen Gegenwert für das zu geben, was du ihnen anbietest. Das kann Geld sein, eine Dienstleistung, irgendeine Form der Unterstützung oder etwas Materielles - ganz egal. Aber du musst offen sein, auch etwas anzunehmen ... sonst hast du irgendwann keinen Saft mehr, deine Batterie ist tot.

Mütter sind oft so, dass sie ihrer Familie jahrelang alles geben und sich dabei total verausgaben; ich sehe es auch in Leuten, die glauben, dass sie anderen immer mit ihrer Begabung helfen müssen, ohne etwas dafür zu erwarten - oder die meinen, Geld sei etwas Schlechtes und sie müßten deshalb lernen, mit immer weniger auszukommen. Aber das hilft niemandem.

Wie tankst du also am besten wieder auf?

Nimm einen finanziellen Ausgleich an für den Wert, den du gibst Hör auf, dich schuldig zu fühlen, wenn du dich um deine eigenen Bedürfnisse kümmerst Nimm dir einen Tag frei und mach nur etwas, was du wirklich gerne tust Bitte um Hilfe, wenn du sie selbst mal brauchst Nimm dir jeden Tag etwas Zeit für deine eigenen Lebensziele, anstatt anderen bei ihren zu helfen Lerne 'Nein' zu sagen oder 'Später', wenn du erschöpft bist Nimm ein Lob aufrichtig und freundlich an, wenn es dir gegeben wird

Märtyrer setzen ihr Leben in den Sand. Geben und Nehmen müssen sich ausgleichen, um die Räder in Bewegung zu halten. Je mehr Energie du hast, desto mehr kannst du geben.

Vergiss das Auftanken nicht, sonst bleibst du hoffnungslos stecken.

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Wie du deine Kraft verschwendesthttp://www.meinkompass.at/Wie-du-deine-Kraft-verschwendest.htm07.02.2010Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Wie-du-deine-Kraft-verschwendest.htmIn Zeiten wie diesen brauchen wir alle Kraft, die wir aufbringen können, um am Ball zu bleiben und voran zu kommen. Man sollte meinen, dass wir deshalb besonders vorsichtig mit unserer Energie umgehen ... aber wir merken schon gar nicht mehr, wo wir am meisten davon verschwenden.

Ich binauch ziemlich busy und habe im Momentnicht so viel Zeit, hier im Kompass zu schreiben, aber mir sind letzte Woche zwei Beiträge aufgefallen, die sich ganz unabhängig voneinander mit diesem Thema beschäftigen.

Der erste ist ein kurzer (7:39) Video von Esther Hicks : No gain in pain - warum versuchen wir immer ganz automatisch, gegen den Strom zu paddeln und lassen unsnichteinfach mit dem Strom treiben?

Der zweite ist ein neuer Artikel von Steve Pavlina : How you give your power away - anstatt uns auf unsere wirklichen Wünsche zu konzentrieren bauen wir uns immer wieder aufwendige Gerüste um sie herum und verschwenden unsereZeit damit, auf ihnen herumzuturnen ... eine unbewusste Verzögerungstaktik, die uns nur mit viel Kraftaufwand zum eigentlichen Ziel gelangen lässt.

Warum? Aus Angst.

Sieh dir die beiden Beiträge mal an - wirkliche Augenöffner,ein Aha-Erlebnis für mich.

Die bekannteste Symbolfigur für Kraft und Stärke ist natürlich immer noch Herkules; Walt Disney hat einen wirklich tollen Film daraus gemachtund ich habe ihn schon früher ausführlich beschrieben und kommentiert : Hercules - what is the measure of a true hero? (Nur für Mitglieder der Horizons-Gruppe).

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