KOMPASS - Die Krise meisternhttp://www.meinkompass.at/KOMPASS - Die Krise meisternhttp://www.sitekist.comSpenden für den KOMPASShttp://www.meinkompass.at/Spenden.htm19.05.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Spenden.htm

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Unglück macht Menschen - Wohlstand macht Ungeheuerhttp://www.meinkompass.at/Unglueck-macht-Menschen.htm17.03.2012 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Unglueck-macht-Menschen.htm

Unglück macht Menschen - Wohlstand machtUngeheuer

Eine Untersuchung des Patienten „Menschheit“
Von Hannes Weinelt in 'Abenteuer Philosophie'

Aus sämtlichen Zeitungs-, Radio- und Fernsehmedien kriselt es uns entgegen. Sogar die Boulevardpresse, die unsere täglichen Partys erfindet, inszeniert und verbreitet, titelt: „Die Party ist vorbei!“ Ich kann es ja schon selbst nicht mehr hören -warum soll ich also darüber schreiben?

TitanicVor hundert Jahren wurde die Titanic, das damals größte Schiff der Welt, vom Stapel gelassen. Da es als unsinkbar galt, hatte man weder genügend Rettungsboote an Bord, noch war die Besatzung auf Unglücksfälle vorbereitet. Selbst nach der Kollision mit dem Eisberg wurden nur schleppend Rettungsmaßnahmen ergriffen, da die Titanic ja nicht untergehen könne.

Als der Untergang Gewissheit wurde, sprangen einige Passagiere in vorauseilendem Gehorsam in die eiskalten Fluten. Andere drängten in Panik und ohne Rücksicht auf Verluste in die wenigen Rettungsboote. Wieder andere wurden zu Helden, indem sie sich bis zu ihrem eigenen Untergang um Kinder und Frauen kümmerten. Und einige leugneten den Untergang, bis er endgültig wurde.

Heute, 100 Jahre später, bewegt sich unsere Welt mit ihren machtpolitischen und ökonomischen Systemen titanic-gleich auf den Crash zu.

Und wie auf der Titanic sehen oder wollen die Steuermänner/-frauen es nicht sehen. Jedenfalls werden weder der Kurs noch die atemberaubende Geschwindigkeit verändert. Und die Masse sitzt unter Deck und feiert Party, in der ersten Klasse mit Kaviar und Champagner, in der dritten mit Würstel und Bier.

Um beim Vergleich mit der Titanic zu bleiben: Noch hat der große Crash nicht stattgefunden. Noch ist der Kurs korrigierbar. Noch gibt es die Möglichkeit, die Rettungsmaßnahmen besser vorzubereiten.

Unglück macht Menschen

Victor HugoUnglück gibt es zur Genüge. Nicht nur das große, die Erdbeben, Hurrikans und Tsunamis, sondern auch das alltägliche in unserer nächsten Umgebung.

Inmitten der abstumpfenden Überfrachtung mit Unglück durch unsere Medien, bei der wir nur teilnahmslose Beobachter bleiben, gilt es, uns wieder für das Unglück unseres Nächsten zu sensibilisieren. Wenn wir es an unser Herz heranlassen, wo das wunderschöne Mitgefühl entsteht und wir bereit sind zu geben – manchmal nur unser Zuhören oder eine Umarmung, ein andermal eine Hilfeleistung oder Geld – ernten wir das besondere Gefühl, ein Mensch zu sein.

Immer wieder bewahrheiten sich die Worte Victor Hugos: „Unglück macht Menschen.“ Im Unglück finden die Menschen wieder zueinander. Im Unglück sind wir wieder bereit, zu geben, zu teilen, zu verzichten. Im Unglück besinnen wir uns wieder auf die wesentlichen Werte des Lebens und Menschseins.

Aber genauso bewahrheitet sich auch die Fortsetzung des Hugo-Zitates: „Wohlstand macht Ungeheuer.“

Wohlstand ohne Arbeit

Mahatma GandhiSo bezeichnete Mohandas Karamchand Gandhi, der spätere Mahatma ('große Seele'), eine der sieben modernen Todsünden. Mit seinen sieben modernen oder sozialen Todsünden durchschaute er schon im Jahre 1925 die Mechanismen und Gefahren unserer aktuellen Systeme:

1. Wealth without Work - Wohlstand ohne Arbeit
2. Politics without Priciples - Politik ohne Prinzipien
3. Commerce without Morality - Geschäft ohne Moral
4. Pleasure without Conscience - Genuss ohne Gewissen
5. Knowledge without Character - Wissen ohne Charakter
6. Science without Humanity - Wissenschaft ohne Menschlichkeit
7. Worship without Sacrifice - Religion ohne Opferbereitschaft

Darin zeigen sich nicht nur die Ursachen unserer gegenwärtigen Misere, sondern gleichermaßen auch die Lösungen.

Wenn Wohlstand Ungeheuer macht, potenziert sich das Problem beim Wohlstand ohne Arbeit. Denn den Aktionär interessiert meist nicht, dass sein Gewinn Kinder- oder sklavenähnlicher Arbeit zu verdanken ist.

Wohlstand ohne ArbeitGenauso wenig interessiert den Spekulanten an der Börse, dass seine Spekulationen Arbeitsplätze gefährden und Millionen von Menschen in Armut und sogar Hunger treiben können. Mit dem Slogan „Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten“ macht unser Zinseszinssystem die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer.

Die Spekulationsspirale dreht sich ins Kriminelle. Der Wohlstand ohne Arbeit hat längst seine Ungeheuer geschaffen.

Die Kurskorrektur lautet weitestgehender Ausstieg aus dem Spiel. Ohne Spieler kein Spiel. Es muss nicht gleich in der Radikalität von Heidemarie Schwermer passieren, die seit 15 Jahren ohne Geld lebt, auch wenn ihr Beispiel fasziniert.

Aber keine Schulden machen, kein Geld den Banken zur Spekulation überlassen, durch Engagement in den mehr und mehr entstehenden Tauschkreisen und anderen alternativen Systemen der Geldwirtschaft entsagen.

Und – Wohlstand ist vor allem ein innerer Zustand und hat wesentlich mit sinnerfüllender Arbeit zu tun.

Politik ohne Prinzipien

Politik ohne PrinzipienIn seinem Buch „Das Imperium der Schande“ erzählt Jean Ziegler eine Geschichte über Benjamin Franklin, den Mitverfasser der 1776 unterzeichneten Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.

In dieser wird von den Rechten des Menschen auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück sowie der Verantwortung der Regierungen, diese Rechte zu sichern, gesprochen. In Paris wurde Franklin von einem jungen Anwalt beschimpft, dass hinter dieser Erklärung doch keinerlei Justiz stehe, die ihr Respekt verschaffen könne. „Irrtum“, antwortete Franklin, „hinter dieser Erklärung steht eine beträchtliche, unvergängliche Macht: the power of shame.“

Die Scham oder Schande eines Politikers, der seinen Bürgern nicht deren Grundrechte sichern kann. Die Scham eines Unternehmers, der seinen Angestellten nicht deren Arbeitsplatz oder gerechte Löhne sichern kann. Scham ist eine Folge der Nichteinhaltung von Prinzipien, denen ich mich verpflichtet habe.

In einer Politik und Wirtschaft ohne Prinzipien werden Banken schamlos mit Steuergeldern gerettet, während sich deren Manager ebenso schamlos gleichzeitig Millionenbeträge als Bonus sichern, zimmern Politiker schamlos Gesetze, um sich selbst vor der Strafverfolgung zu retten, wird schamlos Lobbying betrieben, regieren Korruption und Machtmissbrauch.

Die Kurskorrektur besteht darin, sich selbst als politisches Individuum zu begreifen und verantwortlich zu machen, in der eigenen Familie, im Freundes-und Kollegenkreis, in Vereinen und/oder NGOs. Dann brauche ich nicht mehr den Mangel an Anstand in unserer Welt zu beklagen. Denn wenn ich anständig bin, meinen Kindern Anstand beibringe, von meinen Mitarbeitern Anstand einfordere, dann gibt es den Anstand in der Welt.

Die Prinzipienlosigkeit unserer Gesellschaft und ihrer Führungskräfte darf nicht zur Ausrede unserer eigenen werden.

Geschäft ohne Moral

Geschäft ohne MoralWenn Werte wie Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Mitgefühl, Nachhaltigkeit etc. fehlen und einzig das Prinzip der Gewinnmaximierung im Zentrum steht, wenn letztlich jeder schaut, wie er das Maximum für sich selbst herausholen kann, laufen die Geschäfte ohne Moral: ohne Rücksicht auf die Umwelt, ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter und sogar ohne Rücksicht auf die Kunden oder Konsumenten, wenn beispielsweise Spielzeug mit giftigenMaterialien oder Medikamente, deren Schädlichkeit nachgewiesen wurde, trotzdem noch auf den Markt geworfen werden.

Und alles unter dem Deckmantel, man müsse ja schließlich konkurrenzfähig bleiben.

Die Kurskorrektur besteht darin, als Konsument Prinzipien zu entwickeln.

Wenn wir uns als Konsumenten weigern, Produkte von Geschäften ohne Moral zu erwerben, dann werden diese Geschäfte verschwinden oder wir erziehen sie zur Moral. Sind wir bereit, auf ein Kleidungsstück oder Turnschuhe, die mithilfe von Kinderarbeit oder Billiglohnarbeit entstanden sind, zu verzichten und dafür ein entsprechend teureres Stück zu kaufen?

Sind wir bereit, auf billiges Fleisch aus grausamer Massentierhaltung zu verzichten und dafür entsprechend teureres zu kaufen? Sind wir überhaupt bereit, all dies zu hinterfragen, zu überprüfen und uns entsprechend umzustellen?

Genuss ohne Gewissen

Genuss ohne GewissenAls Neil Postman 1985 die Frankfurter Buchmesse mit seiner Rede unter dem Titel „Wir amüsieren uns zu Tode“ eröffnete, gab es noch nicht einmal das Internet oder das multifunktionale Mobiltelefon. Im gleichnamigen Buch ist zu lesen: „Fernsehen wurde nicht für Idioten erschaffen – es erzeugt sie.“

Er kritisierte, dass selbst Nachrichten als Show inszeniert werden, und fasste die Oberflächlichkeit und Infantilisierung der Gesellschaft im Begriff „Infotainment“ zusammen.

Der Soziologe Gerhard Schulze spricht von der „Erlebnisgesellschaft“ : Im Überangebot der Möglichkeiten herrscht die Angst, etwas zu versäumen, alles muss erlebt werden, und die Erlebnisse müssen natürlich herzeigbar sein und jene unserer Freunde übertreffen. Der Erlebnis- und Genuss-Stress lässt keine Zeit zur Verarbeitung der Eindrücke, er dient nicht der Bewusstwerdung seiner selbst, sondern mehr einer Flucht vor sich selbst.

Die Kurskorrektur besteht in Entschleunigung, Vereinfachung, Enthaltsamkeit und Verzicht. Nur wer bewusst verzichten kann, kann auch bewusst genießen. Weniger ist mehr.

Wissen ohne Charakter

Wissen ohne CharakterIn seinem Buch "Theorie der Unbildung" entlarvt der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann unsere vermeintliche Wissensgesellschaft.

Die Allgemeinbildung und die humanistische Bildung des Menschen sind längst der Industrialisierung und Ökonomisierung des Wissens gewichen. Investiert wird in ökonomisch verwertbares Wissen, was letzlich auch zur absurden Techno-logisierung unserer Gesellschaft geführt hat.

Noch schlimmer geht Bildung nicht mit Charakterbildung einher; das Ergebnis sind Fachtrottel anstatt selbstbewusster, eigenständig denkender,authentischer Individuen.

Und da Wissen bekanntlich Macht bedeutet, führt Wissen ohne Charakter im Allgemeinen zum Machtmissbrauch, zur Manipulation und Unterdrückung.

Die Kurskorrektur besteht darin, nicht die intellektuelle, sondern wieder die Herzensbildung ins Zentrum zu stellen. Ziel ist es nicht in erster Linie, viel zu wissen, sondern richtig zu leben. Auf der einen Seite kennen wir alle chemischen Prozesse des Körpers bei einem Wutausbruch, auf der anderen Seite können wir unsere Wut allein angesichts einer roten Ampel nicht im Zaum halten.

Wissenschaft ohne Menschlichkeit

Wissenschaft ohne MenschlichkeitSie ist gewissermaßen die Folge des Wissens ohne Charakter.

Betrachtet man die Wissenschaftsetats, dann dient Wissenschaft heute vor allem der Rüstung, das heißt wir schaffen Wissen, wie wir uns am effizientesten gegenseitig zerstören können.

In zweiter Linie dient Wissenschaft dem Markt: sie muss sinnvoll sein, worunter man heute profitabel versteht.

Wissen über nachhaltige, ökologischere Energietechniken wird bewusst zurückgehalten, solange mit Erdöl, Erdgas und Atomenergie Milliardengewinne erzielt werden.

Wissen über natürliche Heilmethoden wird verschwiegen oder lächerlich gemacht, denn der Profit wird mit teuren Medikamenten gemacht. Wen interessieren die Nebenwirkungen?

Die Kurskorrektur ist hier ein Zurück zur Natur, wo immer es möglich ist. Alternative Energien verwenden, generell Energie sparen. Hausverstand und Hausmittel benutzen, anstatt bei jeder Kleinigkeit zu Tabletten zu greifen. Keine gen-manipulierten und keine extrem konservierten Lebensmittel, sondern möglichst heimische und saisonale Produkte frisch kaufen.

Religion ohne Opferbereitschaft

Religion ohne OpferbereitschaftDas englische 'worship' ist weniger 'Religion' als 'Anbetung'. Gandhi bezog sich damit auf die nichtssagenden, scheinheiligen religiösen Handlungen, Opfer und Gebete, ohne dass sich diese in einer humanitären und hilfsbereiten Haltung im Leben widerspiegeln.

Denn 'sacrifice' kommt aus dem lateinischen 'sacrum officium', die heilige Handlung.

Nicht um fromme Worte geht es in der Religion, sondern um fromme Handlungen. Unsere Handlungen müssen Gebet sein, ein Geben.

Gandhi hat vor fast 90 Jahren mit seinen sieben sozialen Todsünden die moralischen Verfehlungen der modernen Gesellschaft messerscharf erkannt. Wir erleben heute die Folgen dieser moralischen Verfehlungen.

Denn die aktuelle Krise ist keine Finanzkrise, sondern eine Krise des Wohlstandes ohne Arbeit. Sie ist auch keine Wirtschaftskrise, sondern eine Krise der Geschäfte ohne Moral. Ebenso wenig ist es eine politische Krise, sondern eine der Politik ohne Prinzipien. Und auch keine religiöse Krise, sondern eine der Religion ohne heilige Handlung.

Mit Sicherheit hat Victor Hugo Recht, dass Unglück Menschen macht. Mit Sicherheit hat er aber auch Recht, dass Wohlstand Ungeheuer macht. Im Wohlstand, der im Menschen das Menschliche und in der Natur das Natürliche zerstört, das Unglück zu begreifen, kann uns wieder zu Menschen machen.

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von 'Neue Akropolis' und 'Treffpunkt Philosophie'.
Ursprünglich erschienen in Ausgabe 1/2012 von
'Abenteuer Philosophie',
dem Magazin für Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Mythologie.
Autor: Mag. Hannes Weinelt, Chefredakteur.

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Wie man mit Geldsorgen umgehthttp://www.meinkompass.at/Wie-man-mit-Geldsorgen-umgeht.htm05.11.2011 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Wie-man-mit-Geldsorgen-umgeht.htm

GeldsorgenWie man mit Geldsorgen umgeht

Viele von uns müssen sich heutzutage mit Geldsorgen verschiedenen Ausmaßes auseinandersetzen; das ist kein neues Phänomen, aber es ist im derzeitigen Wirtschaftsklima stark verbreitet und ganz viele Menschen versuchen jetzt, ihren Besitz zu verstecken und zu schützen.

Ich behaupte, dass Geldsorgen das Kernproblem sind, das die momentane Wirtschaftskrise stützt und verstärkt; denn eigentlich gibt es überhaupt kein Problem mit Geld, weil Sorgen mit Geld nur eine Einbildung in unserer Vorstellung sind und daher ganz leicht behoben werden können - und das möchte ich in diesem Artikel aufgreifen.

Mit demderzeitig vorherrschenden Armuts-Bewusstsein im Durchschnittsdenken hast duvielleicht eine Menge Ärger, aber die gute Nachricht ist, dass du diese Welle abreiten kannst und dabei trotzdem einen klaren Blick auf den Horizont behalten - jetzt gleich, nicht erst beim nächsten Gezeitenwechsel.

Geldsorgen sind das Ergebnis von Unsicherheit ... wir wissen nicht, wie die Zukunft aussieht und erfinden deshalb Katastrophen-Szenarien in unserer Phantasie. Auf diese Weise bauen wir einschränkende Glaubenssätze für uns auf und bestätigen sie, indem wir uns dauernd auf all den Trübsinn um uns herum konzentrieren. Das führt zu selbsterfüllenden Prophezeiungen und zieht weiterhin die äußeren Beweise an, die unseren inneren Vorstellungen entsprechen.

Damit geraten wir als Individuen und als Gesellschaft in eine Abwärtsspirale und irgendwann an einen absoluten Tiefpunkt. Endlich geben wir dann unseren Kampf auf, sehen der Realität ins Auge und fangen an, unser finanzielles Gebäude wieder aufzubauen.

Muss das so sein?

Ganz und gar nicht! Geldsorgen sind total unnötig. Wir können uns entscheiden, den äußeren Kampf jetzt gleich aufzugeben, unsere Realität sofort zu erkennen und unser inneres Gebäude so zu verstärken, dass es dem Angriff von quälenden Plagegeistern widersteht.

Dieses Gebäude bist du ... dein Potential, deine Fähigkeiten und deine inneren Reichtümer; die Plagegeister sind deine ängstlichen Gedanken.

Und noch eine gute Nachricht : es gibt nichts, wovor du Angst zu haben brauchst! Unsicherheit kann dir keinen Schaden zufügen. Es ist nur unsere Angst vor der Unsicherheit, die dazu führt, dass wir so denken und uns so verhalten, dass Leid entsteht.

Wir haben nur dann die Wahl, unsere Lebensrichtung zu ändern, wenn wir genau so am Leben teilhaben, wie es ist. Es sind die hoffnungslosen Versuche, unserer Realität zu entfliehen, die uns daran hindern, die günstigen Gelegenheiten und kreativen Lösungen zu erkennen, die aus der Unsicherheit entstehen.

Sieh dir doch mal deine größeren Erfolge, Durchbrüche, Entdeckungen oder Offenbarungen im Leben an ... in welcher Verfassung warst du kurz vor solchen Erfahrungen?

Das war garantiert irgendeine Form von Unsicherheit, Verwirrung oder Überforderung. Der Grund dafür ist, dass diese mit Unsicherheit verbundenen Zustände das Tor zu neuen Ebenen der Einsicht und des Bewusstseins sind.

Geld-GebäudeLerne also, die Unsicherheit willkommen zu heißen und freunde dich damit an, direkt am Rand deiner Komfort-Zone zu leben. Du wirst bahnbrechende Ideen haben und neue Möglichkeiten entdecken, die dir erlauben, an dieser Schwelle zu stehen - in das Unbekannte hinauszusehen und die Umstände so zu sehen, wie sie sind.

Sei neugierig auf die Geschenke, die dich auf der anderen Seite der Unsicherheit erwarten; akzeptiere die Unsicherheit - nimm das Geschenk an.

"Der Mensch kann nichts lernen, außer auf dem Weg vom Wissen zum Ungewissen", sagt Claude Bernard.

Es heißt, dass mehr Vermögen in einer Wirtschaftkrise gemacht werden als zu jeder anderen Zeit. Ich nehme an das liegt daran, dass es eine besondere Art von Menschen gibt, die ihre Realität bereitwillig anerkennt und ihr Schicksal ungeachtet der vorherrschenden Meinung selbst in die Hand nimmt.

Diese Leute umgeben sich mit erfolgs-orientierten Menschen, die ein Reichtums-Bewusstsein haben. Sie suchen und diskutieren Möglichkeiten, die alle anderen übersehen und sie ergreifen die Initiative. Vor allem vertrauen sie ihrer inneren Führung und leben am Rande ihrer sich immer weiter ausdehnenden Komfort-Zone.

Vielleicht fragst du dich, was Vertrautheit mit dem Unbekannten und Anerkennung der Realität mit finanzieller Sicherheit zu tun haben; die Antwort ist, dass deine Beziehung zu Geld sich verändert und du anders mit den Herausforderungen umgehst, die das Leben dir anbietet. Anstatt steckenzubleiben durchbrichst du veraltete Denkmuster und öffnest dich für die endlosen Möglichkeiten, die jeder Moment mit sich bringt.

Darüber hinaus darfst du nicht vergessen, dass dies nur eine Phase im Leben ist und sie - wie alle anderen Phasen auch - irgendwann vorbeigehen wird; letztendlich wird es dir wieder gutgehen.

Du kannst dir also genausogut schon jetzt das Ende dieser Phase ansehen und dich als die Person sehen, die es geschafft hat - oder dir sogar dein gesamtes zukünftiges 'DU' als überwältigenden Erfolg vorstellen. Als erfolgreiche Person kannst du dann auf deine momentane Situation zurückblicken und sehen, wie du da durchgekommen bist und wie du die Gelegenheiten genutzt hast, die zu deinem Erfolg geführt haben.

Eigentlich machst du das am besten gleich als komplette Visualisierungs-Übung : sieh dir an, wie das deine derzeitigen Vorstellungen umformt. Und während du dich noch über die angenehmen Erinnerungen an diese Veränderung freust überlege dir den nächsten wichtigen Schritt, der in die erfolgreiche Zukunft führt, die dich erwartet. Dann mach diesen Schritt und schon bist du auf dem Weg, sie zu erreichen.

Um Geldsorgen zu vermeiden musst du erkennen, dass du der Unsicherheit niemals entfliehen kannst. Also gib den äußeren Kampf auf, sage 'Ja' zu deiner derzeitigen Erfahrung, stelle dich auf deine innere Weisheit ein und dein Verstand wird auf 'Erfolg' umgeschaltet.

Zu guter Letzt, nimm dir jeden Tag etwas Zeit, bewusst dankbar zu sein. Fühle echte Dankbarkeit für alles, was du hast - das ist eine sehr wirkungsvolle Methode, mehr Gutes in deinem Leben anzuziehen.

Originalartikel : 'Treating MADness' geschrieben vonJevon Dängeli,
mit freundlicher Erlaubnis aus dem Englischen übersetzt von Berend Lange

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Himmel und Hölle - Heaven and Hellhttp://www.meinkompass.at/Himmel-und-Hoelle--Heaven-and-Hell.htm05.12.2010 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Himmel-und-Hoelle--Heaven-and-Hell.htm

Was ist der Unterschied zwischen Himmel und Hölle?

Devil200.jpgIM HIMMEL :

  • Sind die Polizisten Engländer,
  • die KöcheFranzosen,
  • die MechanikerDeutsche,
  • die Liebhaber sind Italiener
  • und alles wird von Schweizernorganisiert!

IN DER HÖLLE :

  • Sind die KöcheEngländer,
  • die MechanikerFranzosen,
  • die PolizistenDeutsche,
  • die Liebhaber sind Schweizer
  • und alles wird von Italienernorganisiert!

Wie schön, dass wir alle verschiede Begabungen haben ... sonst wäre das Leben ganz schön langweilig.

Und hier dasselbe auf Englisch :

What's the difference between Heaven and Hell?

IN HEAVEN :

  • The police are British
  • The chefs are French
  • The mechanics are German
  • The lovers are Italian
  • and it's all organized by the Swiss!

IN HELL :

  • The chefs are British
  • The mechanics are French
  • The police are German
  • The lovers are Swiss
  • and it's all organized by the Italians!

Wer ist bei dir zuständig fürs Kochen?


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Redirect Horizons Gruppehttp://www.meinkompass.at/Redirect-Horizons-Gruppe.htm29.09.2010 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Redirect-Horizons-Gruppe.htm

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Philosophischer Humorhttp://www.meinkompass.at/Philosophischer-Humor.htm22.08.2010 Berend Langehttp://www.meinkompass.at/Philosophischer-Humor.htm

lachbuddha2200.jpgPhilosophischer Humor

In Anlehnung an viele philosophische Zitate, Weisheiten und Sprüche gibt es natürlich auch immer wieder Zeitgenossen, die solche Aussagen dann humorvoll - und manchmal sogar sarkastisch - ins Lächerliche ziehen oder in ihr Gegenteil verkehren.

Hier sind die 20 schönsten,die ich im Internet gefunden habe:

  1. Geh nicht hinter mir, denn vielleicht führe ich nicht.
    Geh nicht vor mir, denn vielleicht folge ich nicht.
    Geh auch nicht neben mir ... lass mich am besteneinfach in Ruhe.

  2. Auch die längste Reise beginnt mit ...
    ... einem kaputten Keilriemen und einem undichten Reifen.

  3. Kurz vor Sonnenaufgang ist es am dunkelsten.
    Wenn du deinem Nachbarn die Zeitung klauen willst ist das also die beste Zeit.

  4. Sei nicht unersetzlich.
    Wenn du unersetzlich bist kannst du auch nicht befördert werden.

  5. Vergiss nie, dass du einmalig bist ...wie jeder andere auch.

  6. Teste das Wasser nie mit beiden Füssen.

  7. Wenn du denkst, dass du niemandem etwas bedeutest ... versuch mal, mit ein paar Ratenzahlungen auszusetzen.

  8. Bevor du jemanden kritisierst solltest du erstmal eine Meile in seinen Schuhen laufen.
    Auf diese Weise bist du schon eine Meile von ihm entfernt, wenn du ihn kritisierst ...
    ... und du hast seine Schuhe.

  9. Wenn du nicht gleich beim ersten Mal Erfolg hast ... ist Fallschirmspringen nicht das Richtige für dich.

  10. Gib jemandem einen Fisch und er hat den ganzen Tag zu essen.
    Lehre ihn zu fischen und er wird sich in ein Boot setzen und den ganzen Tag lang Bier trinken.

  11. Wenn du jemandem €20 leihst und ihn danach nie wiedersiehst ... war das ein weises Investment.

  12. Wenn du immer die Wahrheit sagst brauchst du dich an nichts zu erinnern.

  13. An manchen Tagen bist du die Fliege; an anderen Tagen die Winschutzscheibe.

  14. Jeder scheint ganz normal zu sein - bis du ihn näher kennenlernst.

  15. Der schnellste Weg, dein Geld zu verdoppeln, ist ...
    ... es in der Mitte zu falten und zurück in deine Tasche zu stecken.

  16. Es gibt zwei Theorien, wie man mit Frauen diskutieren kann - keine von beiden funktioniert.

  17. Im Allgemeinen lernst du nicht viel, wenn sich deine Lippen bewegen.

  18. Erfahrung ist etwas, was du nicht hast ... bis kurz nachdem du sie brauchst.

  19. Verpasse nie eine Gelegenheit, den Mund zu halten.

Und...

20. Nimm niemals - unter keinen Umständen - eine Schlaftablette und ein Abführmittel am selben Abend !

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