Motivationshilfe für dein Leben.
 

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Mehr Lebensfreude       
mit dem KOMPASS :

 

Der Weg ist das Ziel

 Berend Lange schrieb am  07.12.2009 in  Horizonte


Das klingt immer so weise und elegant, nicht?Wir alle haben das schon mal gehört,gelesen oder gesagt :

"Der Weg ist das Ziel."
"Life is a journey, not a destination."

Aber hast hast du dich mal hingesetzt und nachgedacht, was das eigentlich heißt?

Hast du wirklich begriffen, was da gesagt wird? Und warum das absolut wahr und richtig ist?

Wenn du mit dem Auto irgendwohin fährst weißt du, wo du ankommen willst; hoffe ich jedenfalls.

Selbst wenn du dich im Dunkeln auf den Weg machst hast du ein Ziel im Kopf, auch wenn die Scheinwerfer deines Autos nur jeweils die nächsten 100 Meter ausleuchten : du weißt, dass es eine Straße zu deinem Ziel gibt und immerein Schild da ist, das dich an der richtigen Stelle zum Abbiegen auffordert. Oder dein Navigationssystem führt dich in die richtige Richtung.

Warum kannst du die Reise deines Lebens nicht mit genauso viel Zuversicht antreten?

Weil es dunkel ist und du dein Ziel nicht sehen kannst? Oder weil das Ziel noch zu weit weg ist, um es von Beginn an sehen zu können?

Das ist normal, das soll so sein: in Wahrheit gibt es nämlich gar kein Ziel; es gibt immer nur Zwischenziele; wenn du irgendwo angekommen bist willst du früher oder später auch wieder weiter ... immer! Keine Ausnahmen.

Deine Reisehat kein Ende. Halt die Augen offen auf dem Weg - wegen der Schilder; und hör' zu, wenn dein Navigationssystem dir was sagt - deine Gefühle.

Zwischenziele zu haben ist gut und notwendig : genieße den Ort, an dem du dich gerade befindest. Aber irgendwann wirst du dich wieder auf den Weg machen; wieder wirst du manchmal auch an einem wichtigen Straßenschild vorbeifahren, ohne es zu bemerken.

Na und? Biegst du eben bei der nächsten Gelegenheit ab, viele Wege führen nach Rom; oder du beißt dir in den Hintern und kehrst um.

Relax. Es gibt kein Ziel. Der Weg hat kein Ende. Der Weg IST das Ziel.

Dein Ziel ist dein WEG. Du sollst ihn er-fahren.

Ich wünsche dir eine gute Reise.

 


Der KOMPASS Blog ist umgezogen

 Berend Lange schrieb am  04.12.2009 in  Horizonte


Nun bin ich also auch mit demKOMPASS Blog hierherumgezogen.

Wie du siehst habe ichihnin diesenneuen KOMPASS Website eingebunden.Es war mir ein Bedürfnis, diesen Websitezu schreiben - als Orientierungshilfe für mich selbst, mit Betonung auf unsere aktuelle gesellschaftliche Situation, die sich im Moment tiefgreifend und schnell verändert; das ist eigentlich der Hauptgrund für den Wechsel.

Als ich an die Übertragung der wichtigsten Artikel von der bisherigen WordPress Plattform ging fiel mirauf, dass dort sehr viele dankbare Kommentare von Lesern waren, denen ichbei ihrer persönlichen Entwicklung sehr geholfen habe. Die Menge hat mich etwas überrascht, aber auch sehr gefreut - deshalbhabe ich daraus die Seite Testimonialsgemacht.

Ichmöchtehier besondersden vielen regelmäßigen Lesern (zuletzt waren 265 registriert) danken, die sich in den letzten zwei Tagen schon zu Dutzendenhier in denneuen KOMPASS eNewsletter 'Einsichten einer Alten Seele' eingetragen haben, um meine Orientierungshilfe weiterhin für ihr Leben zu nutzen;in den letzten zwei Jahren wurde der KOMPASS immerhin fast 100.000 mal gelesen.

Vielleicht darf ich alle Betreiber von Websites und Blogs, die einen Link zum KOMPASS eingerichtet habenbitten, ihn auf www.MeinKompass.at zu ändern.

Ein weiterer Grund für den Umzug ist, dass die SiteKist Website Software mirviel mehr technische Möglichkeiten als die WordPress Plattform bietet, u.a. um meine Beiträge auf die persönlichen Bedürfnisse der Leser zuzuschneiden; der KOMPASS wird sich nämlich noch weiter verbessern : ich habeviele Ideen und lerne dauernd dazu.

Gerade fängt es hier in Villach an zu schneien, während ich dies schreibe; ich hoffe, dass der Schnee bis heute abend die ganze Stadt in ein weißes Kleid gehüllt hat und auch bis Weihnachten liegenbleibt, wie letztes Jahr. Während dieses jetzt langsam ausklingt wird mir klar, dass ich viele Gründe habe, dankbar für mein Leben zu sein.

Vielen Dank also - als Leserhast du dazu beigetragen; und willkommen im neuen KOMPASS:

 


Veränderungen : Der neue Kompass

 Berend Lange schrieb am  01.12.2009 in  Gefühle


Als 'Stier' bin ich von Natur aus eigentlich ein ziemlich eigensinniger Mensch, eher dickköpfig und stur als flexibel ... und kein Freund großer Veränderungen.

Trotzdem (oder gerade deswegen?) habe ich mein ganzes Leben lang bisher in regelmäßigen Abständen immer wieder etwas Neues machen wollen - und den Mut gehabt, es auch zu tun.

Dabei werde ich von einer unbändigen Neugier angetrieben, die ich einfach nicht abstellen kann.

Im Mittelpunkt dieser Neugier steht immer zu erfahren, was andere Menschen so tun und was sie dazu bewegt. Dadurch habe ich schon viel von der Welt gesehen, in verschiedenen Berufen gearbeitet und lange in anderen Kulturen gelebt. Ich habe sogar das Segelfliegen und das Tauchen gelernt, um mir die Welt aus anderen Perspektiven anzusehen.

Warum erzähle ich dir das?

Weil ich diesen Kompass Blog ab sofort nicht mehr bei WordPress, sondern auf dieser neuen Plattform weiterführe - wie bisher ... nur besser.

Und vor allem habe ich ihn jetzt in meinen neuen Website eingebunden, der sowohl eine Erweiterung als auch eine Konzentration meiner Beiträge auf die aktuelle Situation darstellt : viele Veränderungen, die immer schneller auf uns zukommen.

Dabei hat mir die neue SiteKist Website Software übrigens ganz entscheidend geholfen - du wirst hier mit der Zeit viele neue Funktionen entdecken, die für den Benutzer der Plattform sehr nützlich sind.

Eine Orientierungshilfe für unser Leben in sehr turbulenten Zeiten also - in einer Krise.

Brauchen wir sowas?

Wir haben mehr Freiheit als je zuvor und sind deshalb verunsichert, darum gibt es schon seit Jahren Unmengen von speziellen Ratgebern für jede Lebenslage. 'Selfness' ist der große Trend unserer Zeit - 'finde dich selbst'; um im Wandel bestehen zu können müssen wir uns selbst erkennen und ständig weiterentwickeln.

'Richtig' und 'Falsch' sind schon lange nicht mehr klar vorgegeben und ein allgemeingültiges Lebenskonzept wird erst recht nicht angeboten - jedenfalls ist es eher schwieriger als leichter geworden, Entscheidungen zu treffen ... wenn man die Spielregeln des Lebens nicht kennt.

Vielen ist aber noch gar nicht klar, dass wir erst am Anfang dieser Krise stehen - ein verständlicher Verdrängungs-Prozess : wir alle mögen Veränderungen nicht sehr und möchten am liebsten, dass alles beim Alten, Vertrauten bleibt.

Aber das geht nunmal nicht ewig; das einzig Beständige ist der Wandel. Leben IST Wandel : was sich nicht verändert, lebt nicht. Wir können weder stehenbleiben noch auf dem Weg zurück gehen - es geht nur nach vorne, und da warten noch einige große Hürden auf uns.

In den letzten 60 Jahren haben wir uns einen nie dagewesenen Wohlstand erwirtschaftet - zwei Generationen kennen es gar nicht mehr anders. Aber wir haben das auf Kosten des natürlichen Gleichgewichts getan und uns damit in eine Lage manövriert, die jetzt nur noch mit Opfern bereinigt werden kann.

Die Krise als Chance

Dabei sehe ich diese Krise nicht als Bedrohung, sondern als Chance, mein Leben weiterhin immer besser zu gestalten.

In der Medizin ist die Krise als ein Prozess der Heilung schon lange bekannt - und Gesundheit ist der natürliche Zustand des Gleichgewichts, den wir in der Wirtschaft, an der Börse, in der Natur, im Gesundheitswesen, in der Politik und im sozialen Umfeld schon vor geraumer Zeit verlassen haben ... unbemerkt zuerst, jetzt schon deutlich.

Obwohl das Pendel jetzt umkehrt und wieder in die Gegenrichtung schwingt ist dies für uns keine Rückkehr in die alten Zeiten und schon gar kein Anlass für nostalgische Schwärmereien : wir haben viel gelernt, uns entwickelt und sind jetzt anders als früher.

Jetzt gilt es, neue und bessere Konzepte zu entwickeln - jeder für sich, aber nicht alleine. Und wir müssen sie umsetzen. Dabei will ich mir und anderen mit diesemneuen Kompass helfen.

Hier ist er also -sieh dich mal um und trage dichoben rechts in meinen eNewsletter 'Einsichten einer alten Seele' ein, wenn du auch weiterhin meine Beiträge per eMail erhalten willst. Ein RSS-Feed steht dir natürlich auch wieder zur Verfügung.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du dich hier einklinkst:

 


Flaschenpost : 9 verlorene Botschaften

 Berend Lange schrieb am  23.11.2009 in  Weisheiten


Hier sind 9 kurze Botschaften, die bei vielen von uns nicht richtig angekommen sind, als wir noch Kinder waren; das liegt daran, dass sie meistens nur als Flaschenpost abgeschickt wurden, wenn überhaupt.

Das Fehlen dieser verloren gegangenen Botschaften hat wohl im Kern unsere Grundängste gebildet, mit denen wir heute noch leben. Für Kinder sind sie daher besonders wichtig, aber auch als Erwachsene wollen wir diese Worte ab und zu von anderen hören.

Als Erwachsene müssen wir diese Botschaften aber erst gezielt abschicken, bevor sie nach dem Gesetz der Resonanz zu uns zurückkehren. Der heutige Weltkindertag ist eine gute Gelegenheit, damit anzufangen.

Schau sie dir mal an - vielleicht ist ja sogar eine dabei, die du noch nie gekriegt hast :

  1. "Du bist sicher."
  2. "Du bist versorgt."
  3. "Du machst das gut."
  4. "Du wirst gebraucht."
  5. "Du wirst nicht betrogen."
  6. "Deine Anwesenheit ist wichtig."
  7. "Du wirst so verstanden, wie du bist."
  8. "Deine Bedürfnisse sind kein Problem."
  9. "Du wirst um deiner selbst willen geliebt."

Na? Welche findest du am wichtigsten?

 


Gewinnen

 Berend Lange schrieb am  23.11.2009 in  Gesetz der Anziehung


Man bringt uns bei, dass gewinnen und etwas erreichen immer etwas mit bekommen und behalten zu tun haben.

In Wahrheit hat gewinnen nur mit geben zu tun; wir können uns aber ein Leben des Gebens kaum noch vorstellen, wenn alle anderen immer nur nehmen.

Wenn wir so ein Leben des Gebens führen würden, dann müssten wir nie Mangel leiden : dafür sorgt ein uraltes Naturgesetz.

Wenn du gibst signalisierst du der Natur, dass du glaubst, gut versorgt zu sein ... mehr zu haben, als du selber brauchst. Der Akt des Gebens an sich bekundet deine Überzeugung, dass du trotzdem vollständig und unversehrt bleibst, dass dein Säckel wieder aufgefüllt wird ... wieder über-fließen kann.

Wer das glaubt und dieses Urvertrauen wirklich hat, für den wird es auch zur Realität und er wird im Überfluss leben. Die Natur kennt nur den Über-fluss, sie weiß nicht, was Mangel ist - er existiert nur in unseren Köpfen.

Sieh dir doch auch nochmal meinen Artikel Geben und Nehmenan.

 


Kinder und Erwachsene

 Berend Lange schrieb am  23.11.2009 in  Lebensfreude


Was Kinder am meisten von Erwachsenen unterscheidet ist, dass Kinder ganz spontan ihre Vostellungskraft benutzen, um von einem Augenblick zum anderen zu vergessen, was sie stört.

Sie lassen sich ganz leicht von irgend etwas begeistern, was ihnen gerade über den Weg läuft ... ob es nun ein Käfer ist, ein Pony oder ein Herbstblatt, das vom Baum fällt.

Das kannst du auch noch. Wenn du willst.

 


Machst du auch diesen Fehler?

 Berend Lange schrieb am  23.11.2009 in  Gesetz der Anziehung


Du erschaffst in deinem Leben, an was du vornehmlich denkst ... ob du es haben willst oder nicht.

Das ist das universelle Gesetz der Anziehung. Es ist immer aktiv, ob du es kennst oder nicht.

Du solltest dich also möglichst viel mit Dingen beschäftigen, die du wirklich gerne hast ... und nicht mit denen, die du nicht haben willst.

Aber macht man dann nicht einen Fehler, wenn man ein Problem lösen will?

Dann muss ich mich doch mit dem Problem beschäftigen - oder? Daran denken, es analysieren, Ursachen entdecken, darüber reden, einen Ausweg finden; dann in die richtige Richtung aktiv werden.

So haben wir es gelernt, ich jedenfalls. Aber das stimmt nicht.

Es schadet sogar : wenn ich über Probleme nachdenke und viel darüber rede kriege ich nach dem Gesetz der Anziehung nur noch mehr Probleme, die gelöst werden müssen!

Probleme zu wälzen macht ja keinen Spaß. Und es hat absolut keinen Wert - niemals - über etwas nachzudenken oder zu reden, wenn du dich dabei nicht wohl fühlst.

Probleme und Lösungen haben grundverschiedene Schwingungen und wenn du dich auf Probleme konzentrierst hast du eine geistige Einstellung, die das Finden einer Lösung nur erschwert.

Auf der Problem-Frequenz kannst du keine Lösungen empfangen!

Wenn etwas schief läuft und du dich auf dein Problem konzentrierst reduzierst du nur deine Fähigkeit, es zu lösen. Das gilt übrigens auch, wenn du einem Freund mit seinem Problem helfen willst.

Was machst du nun?

Ganz einfach : selbst wenn gleich mehrere Dinge im Leben nicht klappen - es gibt immer mindestens einen Bereich, der richtig gut läuft ... etwas, wofür du froh und dankbar sein kannst. Finde ihn!

Konzentriere dich darauf, rede darüber, male ihn aus, freue dich über die verschiedenen Aspekte, stell dir den nächsten, noch besseren Schritt vor ... leuchte alle Facetten davon aus - in Farbe und in Stereo - bis dir die Freude aus allen Knopflöchern kuckt.

Dann bist du auf Lösungs-Frequenz und wirst auch einen Ausweg für dein Problem finden.

 


Motivierende Zitate

 Berend Lange schrieb am  23.11.2009 in  Zitate


Als freiberuflicher Übersetzer suche ich mir zwischendurch auch immer wieder mal selbst eine Herausforderung, und motivierende Zitate sind da genau das Richtige.

Oft sind das kleine oder tiefsinnige Weisheiten, die in der anderen Sprache authentisch rübergebracht werden wollen - und es gibt viele beliebte Gelegenheiten, sie anzuwenden.

Ich habe jetzt wieder einige aus der Kladde auf meinen BlueCrane Website übertragen - diesmal sogar mit dazu passenden Bildern, weil ich sie so im Internet gefunden habe.

Hier ist ein Beispiel - Will Rogers über das Handeln:

Auf Deutsch ist das für mich :

"Selbst wenn du auf dem richtigen Weg bist
wirst du überfahren, wenn du nur so dasitzt."

Wenn dir das gefällt geh mal auf meinen BlueCrane Website, da ist mittlerweile eine ganz schöne Sammlung entstanden; viele bookmarken die Seite für den Fall, dass sie motivierende Zitate in ihrer Korrespondenz verwenden wollen.

Ich wünsche dir ein geruhsames Wochenende,

Berend

 


Totalschaden

 Berend Lange schrieb am  23.11.2009 in  Horizonte


Ich war gerade mal 20 als ich ein Auto zu Schrott gefahren habe. Lange her, aber ich habe das nie vergessen. Totalschaden.

Es war ein VW Käfer. Dunkelblau. Nagelneu. Ich bin einfach aus einer Kurve geflogen und habe ihn um eine deutsche Eiche gewickelt ... dabei gehörte das Auto nicht einmal mir, sondern einer Schulfreundin!

Nur eine kleine Testfahrt.

Mein Körper war vollkommen unverletzt, mein Ego dafür aber umso mehr. Ich musste all meinen Mut zusammenkratzen, um die Sache mit Hilfe meiner Eltern aus der Welt zu schaffen.

Glaub mir, die Lektion habe ich nie vergessen - und seither gehe ich sehr viel vorsichtiger mit den Dingen anderer Leute um; mit meinen eigenen übrigens auch.

Wie wir auf kleine Unfälle, Misserfolge und Irrtümer reagieren - das sind ganz wichtige Entscheidungen, die wir fast jeden Tag treffen.

Bei mir war es damals ein kleiner, dummer und überflüssiger Fahrfehler, der großen Schaden angerichtet hat; es gab danach noch andere Misserfolge in meinem Leben, aber heute weiß ich, dass ich - wie wir alle - kein Versager bin, sondern nur ein Schüler des Lebens.

Fehlschlag? Lernstufe!

Ein Fehlschlag bedeutet ja nicht, dass nichts erreicht worden ist : man lernt aus allem, was einem passiert ... und besonders aus Dingen, die nicht so hinhauen, wie wir sie uns vorgestellt haben. Das bestimmt dann oftmals unsere gesamte Zukunft und ist deshalb der Kern unseres Lebens.

Wir alle kennen jemanden, der bis heute durch Fehler behindert wird, die er vor Jahren gemacht hat; der neueste Totalschaden in der deutschen Wirtschaft ist ja jetzt wohl der 'Quelle' Konzern, den kennt jeder; schade um ein 80-jähriges Traditionsunternehmen und Tausende von Arbeitsplätzen.

Wir alle haben Misserfolge und machen Fehler, große und kleine. Tatsächlich passieren sie erfolgreichen Menschen sogar überdurchschnittlich oft; in der Geschichte kann man überall nachlesen, dass eigentlich alle bedeutenden Persönlichkeiten irgendwann in ihrem Leben auch mal so richtig gescheitert sind.

Ich bewundere solche Leute, auch wenn ich sie nicht beneide : sie haben sich getraut etwas anzupacken und Ideen zu verwirklichen, die andere nie hatten oder für zu riskant hielten. Nur denen, die nie etwas versuchen, missglückt auch nie etwas.

Ich finde es jedenfalls sehr viel besser, wenn jemand sein Projekt gegen die Wand fährt, als alle anderen beim Nichtstun zu übertreffen. OK, es gibt Opfer ... aber die haben sich selbst entschieden mitzumachen und ohne Fehlschläge gibt es auch keine Siege; jeder wird mal umgeworfen, wenn er nicht nur atmet - was zählt ist, wie schnell er wieder aufsteht.

Versagt haben wir erst, wenn wir aus unseren Fehlern nichts lernen - und das liegt ganz bei uns selbst : lerne deine Lektion, vergiss die Einzelheiten und mach weiter mit deinem Leben.

Selbst ein Totalschaden ist nicht endgültig.

Solange man lernt geht es immer irgendwie weiter.

 


Die Pflicht zur Freude

 Berend Lange schrieb am  23.11.2009 in  Lebensfreude


Den älteren Semestern unter uns hat man beigebracht, mit Freude unsere Pflicht zu tun. Na ja, den jüngeren wohl auch.

Ich weiß nicht, wie es dir geht - ich jedenfalls habe früher trotzdem das Wort 'Pflicht' immer mit etwas verbunden, was ich eigentlich nicht tun möchte. Wenn ich etwas nicht mit Freude tun kann, dann muss ich mich dazu überwinden ... ich stelle also die Interessen anderer vor meine eigenen.

Als mich daher am Samstag unerwartet ein Kunde anrief, von dem ich länger nicht gehört hatte, war ich zunächst nicht begeistert : eine große Übersetzung müsse bis Montag fertig für den Drucker sein, sonst könne man den Messeauftritt am Ende des Monats abschreiben. Aber ich wollte gerne helfen.

Um es kurz zu machen : es war ein Haufen Arbeit, und anstrengend. Aber kaum hatte ich angefangen merkte ich, wieviel Energie in dem Text steckte; er war interessant, auch eine Herausforderung und plötzlich machte es richtig Spaß.

Plötzlich war es mein Projekt, ich vergaß den Kunden, den Abgabetermin und die Messe - 14 Stunden lang flossen die englischen Formulierungen mir leicht von der Hand. Wäre es anders gewesen hätte ich nur dem Kunden, aber nicht mir selbst einen Dienst erwiesen.

Ist es egoistisch, unsere eigenen Interessen und Neigungen vor die der anderen zu stellen, uns selbst eine Freude zu machen?

Eher im Gegenteil, denke ich ... es ist unsere Pflicht. Die Übersetzung ist nämlich richtig gut geworden, weil ich sie mit Freude gemacht habe - und wird wahrscheinlich helfen, eine Menge Recycling-Maschinen zu verkaufen.

Wir erweisen der Welt keinen Dienst, wenn wir immer nur unsere Pflicht ohne Freude tun - auch wenn bestimmte Aufgaben dadurch erledigt werden.

Freude ist nämlich ansteckend, wie eine Grippe - beide werden unabsichtlich weitergereicht, wir können es kaum verhindern. Wenn wir uns selbst eine Freude machen, dann machen wir sie automatisch auch anderen.

Diesmal hatte ich Glück, fast wäre ich in mein altes Denkmuster zurückgefallen : am Sonntag arbeiten :-(

Aber als Selbstständiger habe ich die Freiheit, meine Zeit selbst einzuteilen :-)

Es stimmt : wir müssen bewusst einen Weg finden, unsere Pflicht mit Freude zu tun ... auch uns selbst etwas zu geben, wenn wir anderen dienen.

Fühlt sich jedenfalls gut an. Zur Nachahmung empfohlen.

Oder kennst du das schon?

 




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