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Mehr Lebensfreude
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Berend Lange schrieb am 28.08.2010 in Bis 2012 und danach,Horizonte,Lebensfreude
Endlich – die Sahara.
Über dem dampfenden Dschungel am Äquator sind wir ziemlich durchgeschüttelt worden, aber jetzt sind die gewaltigen Kumulus-Wolken verschwunden und zehn Kilometer unter uns zieht langsam eine riesige Sandkiste vorbei. Stundenlang.
Ich muss immer wieder staunen, wie enorm groß der afrikanische Kontinent ist. Am frühen Morgen sind wir an seinem südlichen Zipfel gestartet – der Flug wird uns ohne Zwischenlandung in fast zwölf Stunden von Kapstadt nach Deutschland bringen.
Und zum ersten Mal haben wir nur ein one-way ticket.
Alle unsere Freunde meinen, es gehöre eine Menge Mut dazu, unser Auswanderer-Leben in Südafrika nach 22 Jahren wieder zu entwurzeln und nach Europa zurückzukehren – in unsere eigene Kultur.
Mag sein, aber richtiger Mut ist etwas anderes; wir haben ihn erst in Südafrika kennen gelernt: da geht es oft nicht darum, wie man lebt … sondern ob man lebt.
Ich habe diese Woche einen 6-seitigen Artikel 'Beginn einer Reise' geschrieben; es ist die persönliche Beschreibung über die Anfänge und den bisherigen Fortschritt auf meinem Weg, die Spielregeln des Lebens kennenzulernen und anzuwenden. Mitglieder meiner Horizons Gruppe können den Artikel unter dem Link oben erreichen und auch downloaden.
Er enthält einige meiner wesentlichen Erkenntnisse, die vielleicht auch dir helfen, dein Leben bewusst glücklicher zu gestalten.
Und falls du es unter dem Horizons Thema Lebensfreude >> Humor noch nicht entdeckt hast ... da gibt es seit einigen Tagen in Anlehnung an viele philosophische Zitate, Weisheiten und Sprüche für Mitglieder die Seite Philosophischer Humor: wie einige Zeitgenossen 20 alte Wahrheiten lustig unserer modernen Realität anpassen.
"Verpasse nie eine Gelegenheit, deinen Mund zu halten" - das ist eine davon; ich werde euch hier jetzt mal zwei Wochen lang nichts erzählen.
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Würde ich in meinem Leben etwas anders machen?
Berend Lange schrieb am 13.08.2010 in Horizonte
In der Presse, im Fernsehen und im Rundfunk wird älteren Prominenten immer wieder mal die Frage gestellt: "Wenn Sie Ihr Leben nochmal von vorne anfangen könnten - würden Sie etwas anders machen?"
Und die Antwort darauf ist normalerweise in etwa: "Nein, ich hatte bisher ein sehr schönes Leben - mit Höhen und Tiefen, aber ich bin glücklich und habe jeden Moment genossen; ich würde alles wieder genauso machen."
Es ist ja schön, wenn jemand das sagen kann ... wenn er es auch wirklich meint; ich habe allerdings den Verdacht, dass solche Äußerungen in erster Linie der Öffentlichkeitsarbeit dienen, denn jeder hat sein gerüttelt Maß an Schwierigkeiten und Fehlschlägen durchgemacht.
Und wenn jemand das nochmal erleben will ist er entweder Masochist ... oder er hat nichts aus ihnen gelernt.
Als Nicht-Prominenter wurde mir diese Frage bisher nie gestellt, und dir wahrscheinlich auch nicht.
Aber wenn ich mal genau überlege, was ich in Gesprächen mit Freunden und hier in meinem KOMPASS-Blog so mache, ist es eigentlich genau dasselbe: ich erzähle von meinen Erfolgen und Erkenntnissen, aber meine Fehlschläge und andere Peinlichkeiten kommen so gut wie nie auf den Tisch - wir alle projizieren automatisch immer ein möglichst positives Bild von uns selbst, jeder kennt das.
Warum? Was ist los mit mir?
Wir tun das, um unser äußeres Image und unser inneres Selbstwertgefühl intakt zu halten. In meinem Leben gibt es aber genug Verirrungen und Fehltritte, um ein ganzes Buch zu füllen.
Vieles davon habe ich schon wieder vergessen oder verdrängt, so dass meine Frau mich manchmal an einige Dinge in den letzten 26 Jahren erinnern muss ... wenn wir z.B. über Arroganz sprechen, oder Egoismus; da habe ich eine Menge Skelette im Schrank.
Auch wenn ich an die Zeit nach der Trennung von meiner ersten Frau denke zieht sich manchmal immer noch mein Magen zusammen: ich war tief verletzt, habe keine Rücksicht auf die Gefühle anderer genommen und dabei viel Porzellan zerschlagen; das ist zwar lange her, war aber eine wilde Zeit, die ich nächstes Mal gerne auslassen oder anders machen würde.
Einige Leute, die mich schon länger kennen, haben mir schon wiederholt gesagt, dass ich mich sehr verändert habe - positiv, wohlgemerkt; dafür bin ich dankbar. Ich habe also etwas gelernt; darauf bin ich stolz.
Aber das heißt ja nicht, dass ich jetzt oben angekommen bin und mich selbstzufrieden zurücklehnen kann: wie wir alle habe ich weiterhin große Herausforderungen ... und meine ganz normalen Schwierigkeiten damit.
Sollte ich auch darüber hier mal reden?
Vielleicht nicht hier im Blog, den jeder lesen kann - ich habe noch nicht so viel Mut wie Steve Pavlina auf seinem; aber vielleicht in meinen nach Themen geordneten Artikeln auf meinem Website, die fast alle nur für Mitglieder meiner Horizons Gruppe zugänglich sind: bei ihnen kann ich davon ausgehen, dass sie ein ehrliches Interesse an ihrem eigenen persönlichen Wachstum und ein gutes Verständnis für die Herausforderungen des Lebens haben ... mich also nicht gleich als einen Idioten abstempeln.
Warum sollte ich das tun?
Wem würde das nützen?
Zunächst mal mir selbst - ihr wisst ja inzwischen, dass ich mir mit meiner Schreiberei Klarheit über die behandelten Themen verschaffe und auf dem Website quasi eine Chronik meines Lebens anlege.
Darüber hinaus nützt das aber vielleicht auch meinen Lesern - vielleicht kämpfst du ja mit ähnlichen Herausforderungen wie ich.
Die Voraussetzungen für einen geschützten Meinungsaustausch sind gegeben: mein Website gibt nicht nur gute Anregungen und Lösungsansätze, sondern ist auch schon interaktiv, d.h. jeder kann mitmachen und z.B. sein ganz individuelles - nur für ihn selbst sichtbares - Profil eingeben, dessen Textfelder bei Bedarf von der Datenbank in meine Artikel eingebunden werden; darüber hinaus kann man natürlich überall Kommentare abgeben und Fragen stellen.
Sobald Bedarf dafür besteht werde ich übrigens auch ein nicht-öffentliches Forum einrichten - in einer geschlossenen Gruppe Gleichgesinnter kann so eine echt hilfreiche Gemeinschaft entstehen.
Ich glaube, das ist ein sinnvoller Ansatz - und du kannst dich gerne anschließen.
Nicht um Peinlichkeiten und Fehlschläge zu diskutieren, sondern um mal offen über ganz konkrete Herausforderungen zu reden, die wir noch nicht bewältigt haben.
Wenn ich dann irgendwann mal gefragt werde, ob ich nächstes Mal in meinem Leben etwas anders machen würde, möchte ich ehrlich sagen können: "Ja, ich habe viel gelernt in den letzten Jahren."
Du auch?
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Berend Lange schrieb am 09.08.2010 in Lebensfreude
Na, wie läuft es bei dir im Moment?
Alles im grünen Bereich, oder hakelt es gerade irgendwo?
Heute ist ja Montag und vielleicht magst du deine Arbeit nicht so gerne; aber vielleicht hast du auch gerade Urlaub und genießt das Leben in vollen Zügen (... nein, nicht die von der Bundesbahn).
Ob es heute richtig flutscht oder nicht: vergiss nicht, dass das Leben immer in Phasen verläuft. Leben ist Rhythmus - mal gehts bergauf, manchmal bergab.
OK, in Norddeutschland kennt man sich damit nicht so gut aus, aber hier in Kärnten lernt man das sehr schnell. Egal ob es dir heute gut oder schlecht geht … es ist nur eine Phase; und alle Phasen gehen auch wieder vorbei.
Schlechten Phasen zu hassen bringt sowieso nichts: du gibst ihnen damit nur noch mehr Energie, sie führen dann tiefer und dauern länger. Diese Phasen der Herausforderung sind auch gut - ohne sie gäbe es keine Veränderung, würden wir nichts verbessern wollen … um Phasen des Erfolges und der Freude zu erleben.
Vor dem Montag lag das Wochenende; auch diese Woche kommt wieder ein Freitag. In einigen Gegenden gibt es gerade verheerende Überschwemmungen, während es woanders fürchterlich heiß und trocken ist und riesige Brände die Luft verpesten. Erinnerst du dich noch an den langen Winter hier, der so hart war?
Von der Talsohle gibt es nur einen Weg : aufwärts; aber wenn wir auf dem Gipfel sind geht es auch unweigerlich wieder bergab. Stehenbleiben können wir immer nur kurz, um zu verschnaufen.
Phasen sind eigentlich weder gut noch schlecht - sie sind nur anders, und vor allem bedingen sie einander. Glaub mir, wenn alles ewig im grünen Bereich ist - ohne Höhen und Tiefen - wird das Leben bald langweilig; und es funktioniert auch einfach nicht mehr.
Wo unsere Talsohlen und Gipfel sind können wir nicht immer selbst bestimmen ... aber wir können sie aus unserer eigenen Perspektive sehen und haben immer die Wahl, wie wir darauf reagieren.
In diesem Sinne wünsche ich dir eine richtig schöne Woche.
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Wie man das Lachen wiederfindet
Berend Lange schrieb am 20.07.2010 in Lebensfreude,Weisheiten
Humor ist eine ernste Angelegenheit. Uns ist das Lachen ja schon weitgehend vergangen: eine Flut negativer Nachrichten und immer größere Herausforderungen im Alltag drohen, die Leichtigkeit des Lebens unter sich zu begraben.
Aber das ist nichts Neues: schon in der griechischen Mythologie musste Hermes, der Götterbote immer wieder die verzwickten Beziehungen zwischen Sterblichen und den mysteriösen Geschöpfen des Olymp klären.
Der Humor ist wohl tatsächlich eine Schnittstelle zwischen Mensch und dem Göttlichen und Hermes war mit Flügeln an Helm und Schuhen gut ausgerüstet für seine unermüdliche Suche nach Gelegenheiten, die Botschaften des Zeus an den Mann zu bringen.
Ich hatte mit Hercules schon einmal auf die großartigen Geschichten der griechischen Mythologie hingewiesen und bin über den Treffpunkt Philosophie jetzt wieder auf einen tollen Artikel in ihrem Magazin Abenteuer Philosophie gestossen.
Nimm dir mal 10 Minuten Zeit und lies Der Götterbote Hermes - Die Leichtigkeit und das Lachen : das bringt dich zum schmunzeln und erzählt dir, wie du zur Leichtigkeit des Lebens zurückfinden kannst ... nur für den Fall, dass du etwas von ihr verloren hast.
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Was hast du dir eigentlich gedacht?
Berend Lange schrieb am 09.07.2010 in Lebensfreude,Gesetz der Anziehung
Weißt du noch, woran du letzte Woche gedacht hast?
Nein? Doch, das weißt du :
Deine Gedanken von letzter Woche sind zu den Dingen und Ereignissen in dieser Woche geworden :
- Die Dinge, die du für schwierig gehalten hast, wurden schwierig;
- Ziele, die deiner Meinung nach leicht zu erreichen waren, hast du leicht erreicht;
- Was dir langweilig zu werden drohte wurde langweilig;
- Was letze Woche eine Menge Spaß versprach wurde diese Woche richtig lustig;
- Wo es deiner Meinung nach Überraschungen geben konnte gab es Überraschungen;
- Was ich letzte Woche ängstlich angepackt habe hat mir diese Woche noch mehr Angst eingejagt.
Rate mal, was deine Gedanken von dieser Woche hervorbringen werden!
Wir werden nächste Woche jedenfalls am Mittwoch einen Tagesausflug zur Malta Hochalmstraße hier in Kärnten machen, und am Donnerstag kommen dann liebe Freunde aus Deutschland für ein paar Tage zu Besuch; auf beides freuen wir uns jetzt schon.
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Welche Symbole verschönern dein Leben?
Berend Lange schrieb am 02.07.2010 in Lebensfreude,Gefühle
Es gibt viele Symbole, die unser Leben meist unbewusst verschönern und uns irgendwie ein Gefühl der Vertrautheit mit den Aspekten des Lebens geben, die wir im Alltag leicht übersehen.
Eines der gebräuchlichsten ist wohl der Ehering ... ich trage ihn seit 26 Jahren am linken Ringfinger. Meine Frau mag Herzen besonders gerne und dieses Symbol ist häufig in ihren Schmuck eingearbeitet; zu bestimmten Zeiten begegnen uns Schornsteinfeger (Rauchfangkehrer für Österreicher) oder wir sehen vierblättrige Kleeblätter und Marienkäfer am Wegesrand - alles Symbole für Glück.
Im Treffpunkt Philosophie in Villach beschäftigen wir uns zur Zeit mit Ägypten und da habe ich das 'Kreuz des Lebens' kennengelernt - auch 'Schlüssel des Wissens' genannt, der hier links abgebildet ist: das T-förmige Kreuz repräsentiert das materielle irdische Leben, der aufgesetzte Kreis die übergeordnete geistige Welt und die ewige Wiederkehr aller Dinge; damit war es auch ein Symbol für den Zugang zu den Mysterien des Lebens.
Für die alten Ägypter war jedes Symbol immer Träger einer Botschaft aus der unsichtbaren Welt; das Unsichtbare war das Reale und das Sichtbare nur ein Abbild davon. Ihr Bestreben war immer, das Unsichtbare - die Wirklichkeit - zu entdecken, die in uns allen schlummert, aber von den zahllosen Einzelheiten des Alltags verdeckt wird.
So waren die alten Ägypter immer bestrebt, Form und Inhalt miteinander zu verbinden ... selbst im Alltag jeder Handlung eine höhere Bedeutung zu geben und im Gegenzug auch das Göttliche so oft wie möglich in materielle Form umzusetzen.
Diese Kultur hat damit 3000 Jahre lang Monumente erschaffen, die vielfach noch heute Mysterien für uns sind, vom modernen Alltag verdeckt und weitgehend in Vergessenheit geraten.
Nur einige Symbole haben immer noch Bestand - welche sind dir wichtig?
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Berend Lange schrieb am 28.06.2010 in Lebensfreude
Es bewahrheitet sich immer wieder: die größten Freuden er-lebst du, wenn du anderen wirklich hilfst. Das klingt inzwischen banal, weil man es so oft liest.
Aber ich stelle das tatsächlich immer wieder auch für mich selbst fest, besonders wenn ich so viel positiven Feedback auf meine Veröffentlichungen im KOMPASS kriege wie in der letzten Zeit.
Das mit der Freude gilt noch mehr, wenn du dir mit dieser Hilfe auch selbst hilfst, indem du eine Form der Hilfe wählst, die dir liegt und Spaß macht - eigentlich ja logisch.
Und meine größte Freude ist eben, Tipps für persönliches Wachstum - besonders in schwierigen Zeiten - im Internet zu veröffentlichen. Nach einer umfangreichen Modernisierung meines Websites können meine Leser diese Tipps jetzt sogar selbst in einem eigenen Profil personalisieren, so dass sie sich im KOMPASS zu Recht immer wieder individuell angesprochen und herausgefordert fühlen. Und das hilft wirklich!
Die meisten Leser meines eNewsletters haben das in den letzten Tagen schon gemacht; deine Profil-Daten sind dabei immer nur für dich selbst sichtbar - nie für andere ... ohne großen Aufwand nicht einmal für mich.
- Was ist deine größte Freude?
- Was machst du damit, um anderen zu helfen?
So betrachtet kann der verpönte Egoismus auch gesunder Eigennutz sein - mit viel besseren Ergebnissen für alle Beteiligten; versuchs mal : hilf anderen und dir selbst mit Dingen, die dir Spaß machen.
Das ist Lebensfreude pur!
Ein 4:1 gegen England natürlich auch!
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Dein Lebensrhythmus in diesem Jahr
Berend Lange schrieb am 21.06.2010 in Horizonte
Diese Woche ist ganz wichtig für uns in diesem Jahr: nicht nur ist heute der längste Tag des Jahres, sondern auch der kommende Samstag hat eine ganz besondere Zeitqualität in unserem Lebensrhythmus, den wir nicht ignorieren sollten.
Aus gutem Grund findet ja sowohl die Sommer-Sonnenwende - wie auch die im Winter - schon seit Jahrtausenden sehr bewusste Beachtung in der Natur, weil sie eben ganz konkret auch für den Menschen eine Wende markiert. Damit wird nicht nur dieses Jahr in deutlich unterscheidbare Phasen unterteilt, sondern letztendlich auch dein ganzes Leben in einen Rhythmus von 84 Jahren.
Bist du schon 42 Jahre alt oder noch nicht?
Heute wird das Jahr in der Mitte geteilt und wie im Leben dient auch die erste Hälfte des Jahres hauptsächlich der Ver-wicklung, die zweite der Ent-wicklung.
Bist du bereit umzuschalten? Es lohnt sich, genau zu wissen wo man steht und wo man hin will - wie sehen die Phasen deines Lebens aus?
Ich selbst habe damals mit 42 diesen Zeitpunkt verpasst und bin nochmal voll durchgestartet, als ich 1993 in Johannesburg mit zwei Partnern eine eigene Firma gründete; ich musste mir wohl mit dieser Ver-wicklung noch etwas beweisen.
Mehr als drei Jahre später hatte ich einen ausgewachsenen Burnout, habe alles wieder ent-wickelt und bin nach Kapstadt gezogen, um ein neues Leben anzufangen.
Heute stehe ich persönlich schon wieder in einem ganz anderen Lebensabschnitt, wie auch die Menschheit als Ganzes vor einem entscheidenden Wandel steht. Diese dramatischen Veränderungen werden nicht nur in den großen Zyklen des Maya-Kalenders gemessen, sondern auch in vielen kleineren ... und einer dieser Stichtage ist Samstag der 26. Juni 2010 - aus astrologischer Sicht.
Wie viele andere spüre auch ich diese Energie ganz deutlich : in vieler Hinsicht bin ich im Moment einfach irgendwie nicht richtig zusammengeschraubt. Aber wir sind alle von dieser sich verändernden Zeitqualität betroffen - jeder auf seine Art - und wir sollten uns der Tatsache bewusst sein, dass wir uns nicht dagegen stemmen können.
Viele alte Strukturen müssen wir wieder mal hinter uns lassen - das ist nicht immer leicht, aber ich freue mich auf die neuen.
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Mehr Lebensfreude mit dem Kompass
Berend Lange schrieb am 11.06.2010 in Lebensfreude
Nach meinem letzten Blogpost brauchte ich erstmal eine schöpferische Pause ... und ich habe sie kreativ genutzt. Alarmierende Nachrichten, die unsere Lebensqualität direkt betreffen, gibt es ja zuhauf - und wir können ihnen kaum ausweichen, die Krise ist jetzt in aller Munde.
Aber ich habe mich gefragt, was mir ganz individuell eigentlich am meisten helfen würde, mit den dramatischen Veränderungen unserer Zeit fertig zu werden und sie für meine persönliche Entwicklung positiv zu nutzen.
Die Antwort ist eigentlich logisch.
Es ist ja bekannt, dass wirtschaftliche, politische und soziale Krisen die Menschen dazu treiben, sich abzugrenzen und konfliktbereiter zu verhalten :
- viele alte Muster gelten nicht mehr und wir verlieren die Orientierung;
- diese Unsicherheit mindert die Lebensfreude, fördert Angst und Pessimismus
- und erschwert die Suche nach gemeinsamen Lösungen.
Gemeinsame Orientierung an neuen Maßstäben und bewusste Förderung der eigenen Lebensfreude sind für mich also die Schlüssel-Elemente, wenn man dem negativen Sog dieser Zeit entgegenwirken will:
- sich aktiv mit Gleichgesinnten vernetzen,
- sich gemeinsam orientieren und handeln und
- sich gegenseitig aus einer positiven Perspektive heraus oft und regelmäßig die Lebensfreude erneuern.
Täglich ein bisschen Freude im Leben zu haben - und uns gut zu fühlen, besonders in schwierigen Lebensphasen - ist deshalb so wichtig, weil wir uns dadurch bewusst auf das Ziel 'Freude' konzentrieren und nach dem Gesetz der Anziehung dann immer mehr davon auch er-leben.
Ein Leben mit zu wenig Freude - mangelnde Lebensenergie - führt letztendlich zu Problemen mit deiner Gesundheit, mit Wohlstand und in Partnerschaften.
Wir müssen möglichst weitgehend das tun, was uns wirklich Freude bereitet und unterlassen, was unsere Lebensenergie schwächt. Die Herausforderung dabei ist, diese Lebenshaltung über die anfängliche Euphorie hinaus beizubehalten, sonst rutscht man leicht wieder in das alte Fahrwasser des Alltags ab; wir putzen uns ja auch jeden Tag die Zähne, und nicht nur einmal im Jahr - regelmäßige Erneuerung muss zur Gewohnheit werden.
Und dafür habe ich meinen KOMPASS Website jetzt erweitert und verbessert.
Nicht alle Neuerungen sind auf den ersten Blick zu sehen, aber die schnelle Übersicht und Auffindbarkeit über alle Webseiten und Blogposts ist jetzt entscheidend besser - so gut hat das meines Wissens noch niemand gelöst. Die Hauptverbesserungen sind technischer Art im Hintergrund, und hier besonders die Nutzung eines persönlichen Profils, die jedem Nutzer - nicht nur Mitgliedern meiner Horizons Gruppe - zur Verfügung steht.
Damit werden in Zukunft meine eNewsletter inhaltlich ganz persönlich auf deine Bedürfnisse und Gegebenheiten abgestimmt - nicht nur mit deinem Vornamen wie bisher, sondern auch mit deinen selbst formulierten Zielen, Freuden und Ängsten. Das ist eine neue Dimension für individuelle Motivation: du wirst regelmäßig daran erinnert, dich mit dem zu beschäftigen, was dir selbst Freude macht und was der Verwirklichung dieser Träume eigentlich im Wege steht.
Mit dem kostenlosen Abonnement meines eNewsletters wirst du zum Nutzer im Kompass und erhälst automatisch einen Username und ein Passwort per eMail - trag dich oben rechts mal ein, wenn du noch kein Abonnent bist; als bestehender Abonnent hast du diese Daten schon, sie erscheinen auch immer unten in deinem eNewsletter.
Dann log dich mal im Kompass ein, klick auf 'Dein Profil' und vervollständige es da; du wirst feststellen, dass schon alleine die Formulierung der Eingabe in die nur vier entscheidenden Felder
- Dein materielles Ziel
- Dein Erfolgsziel
- Deine größte Freude und
- Deine größte Angst
dazu führt, dass du dich mit deinen Freuden, Träumen und ihrer Verwirklichung beschäftigst. Wenn du es schaffst, das schriftlich zu tun, bist du dem Rest der Welt weit voraus und hast einen Grundstein für deine regelmäßige Beschäftigung mit dem gelegt, was dir wirklich wichtigist.
Alle Eingaben sind immer nur für dich selbst sichtbar, nie für jemanden anders - du kannst im Kompass also ganz offen und authentisch sein. Unter dem Eingabeformular kannst du nach der Aktualisierung immer sofort überprüfen, wie sich deine Eingaben in einem kompletten Satz lesen; natürlich kannst du deine Eingaben später auch jederzeit wieder ändern und deinen Umständen anpassen.
Ich freue mich darauf, mich mit dir zu vernetzen:

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Berend Lange schrieb am 03.05.2010 in Horizonte
"Beraube nie jemanden seiner Hoffnung - sie ist vielleicht alles, was er noch hat." Danach habe ich mich immer gerichtet; es gibt selbst in einer totalen Krise die Möglichkeit, dass sich alles noch zum Besseren wendet.
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt wo wir uns fragen müssen, worauf sich unsere Hoffnung eigentlich richtet: wollen wir wirklich, dass unsere Welt sich weiter so entwickelt wie bisher, oder muss sich etwas ändern?
Es braucht schon eine Menge Energie, um die Trägheit der Masse zu überwinden und die Richtung zu ändern - als Menschen neigen wir sehr dazu, beim Alten, Gewohnten, Komfortablen zu bleiben, bis es einfach nicht mehr geht; bis wir so weit im Sumpf stecken, dass wir ensthaft schmerzliche Notmaßnahmen ergreifen müssen; wenn es um mangelnde Flexibilität geht kann ich selbst nur allzu gut mitreden.
- Aber wie lange soll es eigentlich noch dauern, bis wir aufwachen?
- Wann erkennen wir endlich, dass es so nicht weitergehen kann?
- Was muss noch passieren, bis wir auf den Wecker schauen?
- Wann platzt uns nun endgültig der Kragen?
Es ist fünf nach 12, nicht fünf vor 12!
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Jetzt werden noch einmal hunderte von Milliarden in die Rettung von Griechenland gesteckt - dann kommen Portugal, Spanien und Italien, bevor es dem Kern von Euro-Land an den Kragen geht; in Amerika sieht es nicht besser aus: wir versuchen, die Schuldenkrise mit noch mehr Schulden, den Flächenbrand mit noch mehr Benzin zu löschen.
Jetzt treibt ein riesiger Ölteppich im Golf von Mexico auf die Südstaaten der USA zu und seine düstere, schlickige Masse breitet sich unaufhaltsam aus.
Die dunklen Wolken aus Vulkanasche über Europa, die uns vor kurzem lahmgelegt haben, sind schon wieder vergessen - ganz zu schweigen von den vielen anderen Katastrophen, die uns in letzter Zeit heimgesucht haben.
Sieht denn niemand den Zusammenhang?
Jeder fragt immer nur, wer das alles bezahlen soll!
Zu Recht; aber die Frage ist längst geklärt: wir alle werden dafür in der einen oder anderen Form bezahlen. Selbst unsere Kinder und Enkel noch, so wie es aussieht ... egal wo gerade etwas passiert, denn wir sitzen alle auf demselben Planeten.
Wie der Kommunismus ist jetzt jedenfalls auch der Turbo-Kapitalismus gescheitert, die Jagd nach immer höheren Renditen führt seit einiger Zeit direkt in den Abgrund: Finger weg!
Die Zeiten des rosa-roten Tralala-Geredes sind auch vorbei,wenn es sich um unsere ganz persönliche Entwicklung dreht: Affirmationen und positives Denken alleine helfen uns nicht weiter - nach dem universellen Gesetz der Polarität erschaffst du damit auch immer das Negative, und diesen Schatten darfst du nicht aus den Augen verlieren ... er wird sich unweigerlich früher oder später bei dir bemerkbar machen, wenn du ihn jetzt nur verdrängst.
Die Welt wie du sie kennst wird sich verändern - mit oder ohne dich; die Menschheit kann nicht stehen bleiben, nicht zurück und nicht weiter in die bisherige Richtung; ich will das auch gar nicht - ich freue mich auf etwas Besseres und bin bereit, etwas anders zu machen.
Aber die Hoffnung, dass es wieder so wird wie es mal war können wir endgültig aufgeben.
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