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Wie man das Lachen wiederfindet
Berend Lange schrieb am 20.07.2010 in Lebensfreude,Weisheiten
Humor ist eine ernste Angelegenheit. Uns ist das Lachen ja schon weitgehend vergangen: eine Flut negativer Nachrichten und immer größere Herausforderungen im Alltag drohen, die Leichtigkeit des Lebens unter sich zu begraben.
Aber das ist nichts Neues: schon in der griechischen Mythologie musste Hermes, der Götterbote immer wieder die verzwickten Beziehungen zwischen Sterblichen und den mysteriösen Geschöpfen des Olymp klären.
Der Humor ist wohl tatsächlich eine Schnittstelle zwischen Mensch und dem Göttlichen und Hermes war mit Flügeln an Helm und Schuhen gut ausgerüstet für seine unermüdliche Suche nach Gelegenheiten, die Botschaften des Zeus an den Mann zu bringen.
Ich hatte mit Hercules schon einmal auf die großartigen Geschichten der griechischen Mythologie hingewiesen und bin über den Treffpunkt Philosophie jetzt wieder auf einen tollen Artikel in ihrem Magazin Abenteuer Philosophie gestossen.
Nimm dir mal 10 Minuten Zeit und lies Der Götterbote Hermes - Die Leichtigkeit und das Lachen : das bringt dich zum schmunzeln und erzählt dir, wie du zur Leichtigkeit des Lebens zurückfinden kannst ... nur für den Fall, dass du etwas von ihr verloren hast.
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Was hast du dir eigentlich gedacht?
Berend Lange schrieb am 09.07.2010 in Lebensfreude,Gesetz der Anziehung
Weißt du noch, woran du letzte Woche gedacht hast?
Nein? Doch, das weißt du :
Deine Gedanken von letzter Woche sind zu den Dingen und Ereignissen in dieser Woche geworden :
- Die Dinge, die du für schwierig gehalten hast, wurden schwierig;
- Ziele, die deiner Meinung nach leicht zu erreichen waren, hast du leicht erreicht;
- Was dir langweilig zu werden drohte wurde langweilig;
- Was letze Woche eine Menge Spaß versprach wurde diese Woche richtig lustig;
- Wo es deiner Meinung nach Überraschungen geben konnte gab es Überraschungen;
- Was ich letzte Woche ängstlich angepackt habe hat mir diese Woche noch mehr Angst eingejagt.
Rate mal, was deine Gedanken von dieser Woche hervorbringen werden!
Wir werden nächste Woche jedenfalls am Mittwoch einen Tagesausflug zur Malta Hochalmstraße hier in Kärnten machen, und am Donnerstag kommen dann liebe Freunde aus Deutschland für ein paar Tage zu Besuch; auf beides freuen wir uns jetzt schon.
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Welche Symbole verschönern dein Leben?
Berend Lange schrieb am 02.07.2010 in Lebensfreude,Gefühle
Es gibt viele Symbole, die unser Leben meist unbewusst verschönern und uns irgendwie ein Gefühl der Vertrautheit mit den Aspekten des Lebens geben, die wir im Alltag leicht übersehen.
Eines der gebräuchlichsten ist wohl der Ehering ... ich trage ihn seit 26 Jahren am linken Ringfinger. Meine Frau mag Herzen besonders gerne und dieses Symbol ist häufig in ihren Schmuck eingearbeitet; zu bestimmten Zeiten begegnen uns Schornsteinfeger (Rauchfangkehrer für Österreicher) oder wir sehen vierblättrige Kleeblätter und Marienkäfer am Wegesrand - alles Symbole für Glück.
Im Treffpunkt Philosophie in Villach beschäftigen wir uns zur Zeit mit Ägypten und da habe ich das 'Kreuz des Lebens' kennengelernt - auch 'Schlüssel des Wissens' genannt, der hier links abgebildet ist: das T-förmige Kreuz repräsentiert das materielle irdische Leben, der aufgesetzte Kreis die übergeordnete geistige Welt und die ewige Wiederkehr aller Dinge; damit war es auch ein Symbol für den Zugang zu den Mysterien des Lebens.
Für die alten Ägypter war jedes Symbol immer Träger einer Botschaft aus der unsichtbaren Welt; das Unsichtbare war das Reale und das Sichtbare nur ein Abbild davon. Ihr Bestreben war immer, das Unsichtbare - die Wirklichkeit - zu entdecken, die in uns allen schlummert, aber von den zahllosen Einzelheiten des Alltags verdeckt wird.
So waren die alten Ägypter immer bestrebt, Form und Inhalt miteinander zu verbinden ... selbst im Alltag jeder Handlung eine höhere Bedeutung zu geben und im Gegenzug auch das Göttliche so oft wie möglich in materielle Form umzusetzen.
Diese Kultur hat damit 3000 Jahre lang Monumente erschaffen, die vielfach noch heute Mysterien für uns sind, vom modernen Alltag verdeckt und weitgehend in Vergessenheit geraten.
Nur einige Symbole haben immer noch Bestand - welche sind dir wichtig?
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Berend Lange schrieb am 28.06.2010 in Lebensfreude
Es bewahrheitet sich immer wieder: die größten Freuden er-lebst du, wenn du anderen wirklich hilfst. Das klingt inzwischen banal, weil man es so oft liest.
Aber ich stelle das tatsächlich immer wieder auch für mich selbst fest, besonders wenn ich so viel positiven Feedback auf meine Veröffentlichungen im KOMPASS kriege wie in der letzten Zeit.
Das mit der Freude gilt noch mehr, wenn du dir mit dieser Hilfe auch selbst hilfst, indem du eine Form der Hilfe wählst, die dir liegt und Spaß macht - eigentlich ja logisch.
Und meine größte Freude ist eben, Tipps für persönliches Wachstum - besonders in schwierigen Zeiten - im Internet zu veröffentlichen. Nach einer umfangreichen Modernisierung meines Websites können meine Leser diese Tipps jetzt sogar selbst in einem eigenen Profil personalisieren, so dass sie sich im KOMPASS zu Recht immer wieder individuell angesprochen und herausgefordert fühlen. Und das hilft wirklich!
Die meisten Leser meines eNewsletters haben das in den letzten Tagen schon gemacht; deine Profil-Daten sind dabei immer nur für dich selbst sichtbar - nie für andere ... ohne großen Aufwand nicht einmal für mich.
- Was ist deine größte Freude?
- Was machst du damit, um anderen zu helfen?
So betrachtet kann der verpönte Egoismus auch gesunder Eigennutz sein - mit viel besseren Ergebnissen für alle Beteiligten; versuchs mal : hilf anderen und dir selbst mit Dingen, die dir Spaß machen.
Das ist Lebensfreude pur!
Ein 4:1 gegen England natürlich auch!
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Dein Lebensrhythmus in diesem Jahr
Berend Lange schrieb am 21.06.2010 in Horizonte
Diese Woche ist ganz wichtig für uns in diesem Jahr: nicht nur ist heute der längste Tag des Jahres, sondern auch der kommende Samstag hat eine ganz besondere Zeitqualität in unserem Lebensrhythmus, den wir nicht ignorieren sollten.
Aus gutem Grund findet ja sowohl die Sommer-Sonnenwende - wie auch die im Winter - schon seit Jahrtausenden sehr bewusste Beachtung in der Natur, weil sie eben ganz konkret auch für den Menschen eine Wende markiert. Damit wird nicht nur dieses Jahr in deutlich unterscheidbare Phasen unterteilt, sondern letztendlich auch dein ganzes Leben in einen Rhythmus von 84 Jahren.
Bist du schon 42 Jahre alt oder noch nicht?
Heute wird das Jahr in der Mitte geteilt und wie im Leben dient auch die erste Hälfte des Jahres hauptsächlich der Ver-wicklung, die zweite der Ent-wicklung.
Bist du bereit umzuschalten? Es lohnt sich, genau zu wissen wo man steht und wo man hin will - wie sehen die Phasen deines Lebens aus?
Ich selbst habe damals mit 42 diesen Zeitpunkt verpasst und bin nochmal voll durchgestartet, als ich 1993 in Johannesburg mit zwei Partnern eine eigene Firma gründete; ich musste mir wohl mit dieser Ver-wicklung noch etwas beweisen.
Mehr als drei Jahre später hatte ich einen ausgewachsenen Burnout, habe alles wieder ent-wickelt und bin nach Kapstadt gezogen, um ein neues Leben anzufangen.
Heute stehe ich persönlich schon wieder in einem ganz anderen Lebensabschnitt, wie auch die Menschheit als Ganzes vor einem entscheidenden Wandel steht. Diese dramatischen Veränderungen werden nicht nur in den großen Zyklen des Maya-Kalenders gemessen, sondern auch in vielen kleineren ... und einer dieser Stichtage ist Samstag der 26. Juni 2010 - aus astrologischer Sicht.
Wie viele andere spüre auch ich diese Energie ganz deutlich : in vieler Hinsicht bin ich im Moment einfach irgendwie nicht richtig zusammengeschraubt. Aber wir sind alle von dieser sich verändernden Zeitqualität betroffen - jeder auf seine Art - und wir sollten uns der Tatsache bewusst sein, dass wir uns nicht dagegen stemmen können.
Viele alte Strukturen müssen wir wieder mal hinter uns lassen - das ist nicht immer leicht, aber ich freue mich auf die neuen.
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Mehr Lebensfreude mit dem Kompass
Berend Lange schrieb am 11.06.2010 in Lebensfreude
Nach meinem letzten Blogpost brauchte ich erstmal eine schöpferische Pause ... und ich habe sie kreativ genutzt. Alarmierende Nachrichten, die unsere Lebensqualität direkt betreffen, gibt es ja zuhauf - und wir können ihnen kaum ausweichen, die Krise ist jetzt in aller Munde.
Aber ich habe mich gefragt, was mir ganz individuell eigentlich am meisten helfen würde, mit den dramatischen Veränderungen unserer Zeit fertig zu werden und sie für meine persönliche Entwicklung positiv zu nutzen.
Die Antwort ist eigentlich logisch.
Es ist ja bekannt, dass wirtschaftliche, politische und soziale Krisen die Menschen dazu treiben, sich abzugrenzen und konfliktbereiter zu verhalten :
- viele alte Muster gelten nicht mehr und wir verlieren die Orientierung;
- diese Unsicherheit mindert die Lebensfreude, fördert Angst und Pessimismus
- und erschwert die Suche nach gemeinsamen Lösungen.
Gemeinsame Orientierung an neuen Maßstäben und bewusste Förderung der eigenen Lebensfreude sind für mich also die Schlüssel-Elemente, wenn man dem negativen Sog dieser Zeit entgegenwirken will:
- sich aktiv mit Gleichgesinnten vernetzen,
- sich gemeinsam orientieren und handeln und
- sich gegenseitig aus einer positiven Perspektive heraus oft und regelmäßig die Lebensfreude erneuern.
Täglich ein bisschen Freude im Leben zu haben - und uns gut zu fühlen, besonders in schwierigen Lebensphasen - ist deshalb so wichtig, weil wir uns dadurch bewusst auf das Ziel 'Freude' konzentrieren und nach dem Gesetz der Anziehung dann immer mehr davon auch er-leben.
Ein Leben mit zu wenig Freude - mangelnde Lebensenergie - führt letztendlich zu Problemen mit deiner Gesundheit, mit Wohlstand und in Partnerschaften.
Wir müssen möglichst weitgehend das tun, was uns wirklich Freude bereitet und unterlassen, was unsere Lebensenergie schwächt. Die Herausforderung dabei ist, diese Lebenshaltung über die anfängliche Euphorie hinaus beizubehalten, sonst rutscht man leicht wieder in das alte Fahrwasser des Alltags ab; wir putzen uns ja auch jeden Tag die Zähne, und nicht nur einmal im Jahr - regelmäßige Erneuerung muss zur Gewohnheit werden.
Und dafür habe ich meinen KOMPASS Website jetzt erweitert und verbessert.
Nicht alle Neuerungen sind auf den ersten Blick zu sehen, aber die schnelle Übersicht und Auffindbarkeit über alle Webseiten und Blogposts ist jetzt entscheidend besser - so gut hat das meines Wissens noch niemand gelöst. Die Hauptverbesserungen sind technischer Art im Hintergrund, und hier besonders die Nutzung eines persönlichen Profils, die jedem Nutzer - nicht nur Mitgliedern meiner Horizons Gruppe - zur Verfügung steht.
Damit werden in Zukunft meine eNewsletter inhaltlich ganz persönlich auf deine Bedürfnisse und Gegebenheiten abgestimmt - nicht nur mit deinem Vornamen wie bisher, sondern auch mit deinen selbst formulierten Zielen, Freuden und Ängsten. Das ist eine neue Dimension für individuelle Motivation: du wirst regelmäßig daran erinnert, dich mit dem zu beschäftigen, was dir selbst Freude macht und was der Verwirklichung dieser Träume eigentlich im Wege steht.
Mit dem kostenlosen Abonnement meines eNewsletters wirst du zum Nutzer im Kompass und erhälst automatisch einen Username und ein Passwort per eMail - trag dich oben rechts mal ein, wenn du noch kein Abonnent bist; als bestehender Abonnent hast du diese Daten schon, sie erscheinen auch immer unten in deinem eNewsletter.
Dann log dich mal im Kompass ein, klick auf 'Dein Profil' und vervollständige es da; du wirst feststellen, dass schon alleine die Formulierung der Eingabe in die nur vier entscheidenden Felder
- Dein materielles Ziel
- Dein Erfolgsziel
- Deine größte Freude und
- Deine größte Angst
dazu führt, dass du dich mit deinen Freuden, Träumen und ihrer Verwirklichung beschäftigst. Wenn du es schaffst, das schriftlich zu tun, bist du dem Rest der Welt weit voraus und hast einen Grundstein für deine regelmäßige Beschäftigung mit dem gelegt, was dir wirklich wichtigist.
Alle Eingaben sind immer nur für dich selbst sichtbar, nie für jemanden anders - du kannst im Kompass also ganz offen und authentisch sein. Unter dem Eingabeformular kannst du nach der Aktualisierung immer sofort überprüfen, wie sich deine Eingaben in einem kompletten Satz lesen; natürlich kannst du deine Eingaben später auch jederzeit wieder ändern und deinen Umständen anpassen.
Ich freue mich darauf, mich mit dir zu vernetzen:

P.S.: Wenn du den Kompass Blog per RSS-Feed beziehst musst du dich nach dem Umbau meines Websites eventuell neu registrieren.
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Berend Lange schrieb am 03.05.2010 in Horizonte
"Beraube nie jemanden seiner Hoffnung - sie ist vielleicht alles, was er noch hat." Danach habe ich mich immer gerichtet; es gibt selbst in einer totalen Krise die Möglichkeit, dass sich alles noch zum Besseren wendet.
Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt wo wir uns fragen müssen, worauf sich unsere Hoffnung eigentlich richtet: wollen wir wirklich, dass unsere Welt sich weiter so entwickelt wie bisher, oder muss sich etwas ändern?
Es braucht schon eine Menge Energie, um die Trägheit der Masse zu überwinden und die Richtung zu ändern - als Menschen neigen wir sehr dazu, beim Alten, Gewohnten, Komfortablen zu bleiben, bis es einfach nicht mehr geht; bis wir so weit im Sumpf stecken, dass wir ensthaft schmerzliche Notmaßnahmen ergreifen müssen; wenn es um mangelnde Flexibilität geht kann ich selbst nur allzu gut mitreden.
- Aber wie lange soll es eigentlich noch dauern, bis wir aufwachen?
- Wann erkennen wir endlich, dass es so nicht weitergehen kann?
- Was muss noch passieren, bis wir auf den Wecker schauen?
- Wann platzt uns nun endgültig der Kragen?
Es ist fünf nach 12, nicht fünf vor 12!
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Jetzt werden noch einmal hunderte von Milliarden in die Rettung von Griechenland gesteckt - dann kommen Portugal, Spanien und Italien, bevor es dem Kern von Euro-Land an den Kragen geht; in Amerika sieht es nicht besser aus: wir versuchen, die Schuldenkrise mit noch mehr Schulden, den Flächenbrand mit noch mehr Benzin zu löschen.
Jetzt treibt ein riesiger Ölteppich im Golf von Mexico auf die Südstaaten der USA zu und seine düstere, schlickige Masse breitet sich unaufhaltsam aus.
Die dunklen Wolken aus Vulkanasche über Europa, die uns vor kurzem lahmgelegt haben, sind schon wieder vergessen - ganz zu schweigen von den vielen anderen Katastrophen, die uns in letzter Zeit heimgesucht haben.
Sieht denn niemand den Zusammenhang?
Jeder fragt immer nur, wer das alles bezahlen soll!
Zu Recht; aber die Frage ist längst geklärt: wir alle werden dafür in der einen oder anderen Form bezahlen. Selbst unsere Kinder und Enkel noch, so wie es aussieht ... egal wo gerade etwas passiert, denn wir sitzen alle auf demselben Planeten.
Wie der Kommunismus ist jetzt jedenfalls auch der Turbo-Kapitalismus gescheitert, die Jagd nach immer höheren Renditen führt seit einiger Zeit direkt in den Abgrund: Finger weg!
Die Zeiten des rosa-roten Tralala-Geredes sind auch vorbei,wenn es sich um unsere ganz persönliche Entwicklung dreht: Affirmationen und positives Denken alleine helfen uns nicht weiter - nach dem universellen Gesetz der Polarität erschaffst du damit auch immer das Negative, und diesen Schatten darfst du nicht aus den Augen verlieren ... er wird sich unweigerlich früher oder später bei dir bemerkbar machen, wenn du ihn jetzt nur verdrängst.
Die Welt wie du sie kennst wird sich verändern - mit oder ohne dich; die Menschheit kann nicht stehen bleiben, nicht zurück und nicht weiter in die bisherige Richtung; ich will das auch gar nicht - ich freue mich auf etwas Besseres und bin bereit, etwas anders zu machen.
Aber die Hoffnung, dass es wieder so wird wie es mal war können wir endgültig aufgeben.
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Berend Lange schrieb am 26.04.2010 in Lebensfreude
... und daverschenke ich auch immer gerneetwas, anstatt nur Glückwünsche und Geschenke zu erhalten.
Am 21. Januar hatte ich meinen Artikel Die Krise - wie lange wird sie noch dauern? veröffentlicht, der auf enormes Interesse stieß, aber in seiner kompletten Version nur Mitgliedern meiner KOMPASS 'Horizons' Gruppe zugänglich war.
Heute - aber nur für heute den 27. April - habe ich den Artikel freigeschaltet und jeder kann ihn hier lesen : Die Krise - Dauer, Ausmaß und Struktur;ich habe ihn letzte Woche außerdem unten noch aktualisiert.
Da kann man eine erstaunlich detaillierte Vorhersage für die Dauer und das Ausmaß der momentanen Bewusstseins-Krise anhand des prognostizierten Börsenverlaufs für die nächsten Jahre sehen.
Die Börsen sind ja sehr empfindliche Seismographen, nicht nurfür die wirschaftliche Entwicklung in der Welt; sie sind daher auch viel bedeutsamer für den Zustand der Menschheit, als man bei oberflächlicher Betrachtung vermuten würde:das Niveau dergesamten Aktienpreise ist ein direktes und unmittelbares Maß der gängigen Bewertung der produktiven Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft.
Und diese Bewertung ist angesichts der jetztüberall zirkulierendenNachrichtenerstaunlich; überraschend ist allerdings, wie weit sich ein seriöses US-Amerikanisches Institut hier mit einer so spezifischen Prognoseaus dem Fenster lehnt ... die scheinen sich ihrer Sacheziemlich sicher zu sein.
Aber das alles ist gut begründet und historisch nachvollziehbar; daher ist es mir eine Freude, auch dir heute an meinem Geburtstag diese Prognose zu zeigen - ich bin sicher, sie wird dir eine Orientierungshilfe für dein Leben sein. Für mich ist sie das jedenfalls.
Ich wünsche auch dir einen schönen Tag:

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Berend Lange schrieb am 23.04.2010 in Gefühle
Vor sechs Jahren war der 23. April auch ein Freitag, wie heute; ich erinnere das gut, weil mein Vater an diesem Tag im Jahre 2004 starb. Jedes Jahrkommt es mir vor, als sei es erst gestern gewesen.
Und dochscheint es so lange her zu sein -so viel ist seither passiert. Damalslebten meine Frau und ich schon20 Jahre in Südafrika, sieben davon in Kapstadt; jetzt wohnen wirseit drei Jahren in Österreich. Unglaublich, wieschnell die Zeit vergeht.
Meine Eltern waren Ende 2003 auch aus Deutschland weggezogen, aus dem viel zu großen Haus in ein kleineres; aus dem grauen Europa ins sonnige Afrika; der lange Strand am Indischen Ozean schlägt jeden in seinen Bann.
Nicht mal ein halbes Jahr war meinem Vater da vergönnt; dabei hatte ich mich so darauf gefreut, regelmäßig mit ihm 'Ham and Eggs'frühstücken zu gehen: das machtman in Südafrika besserals irgendwo sonst auf der Welt - mit Würstchen, Tomaten, Toast und Marmelade; wir mochten das beide so gerne.
Sechs Tage nach seinem Tod wäre er 83 geworden; ich wurde vier Tage später 53. Da macht man sich so seine Gedanken, und ich tue das meistens schriftlich - du kennst mich ja.
Hier ist mein Artikel von damals: 'When my father passed away' - sieh ihn dir mal an, wenn du Lust hast.
Ich mache mir heute einen besinnlichen Tag.
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Stell dir vor es ist Krieg ...
Berend Lange schrieb am 11.04.2010 in Horizonte,Gesetz der Anziehung,Zitate
Jeder meint, dieses Zitat zu kennen; friedliebende Zeitgenossen wie ich bringen es gerne an, wenn die Nachrichten wieder mal eine besonders widerliche Seite des Krieges zeigen, um die Sinnlosigkeit nationaler Konflikte hervorzuheben:
"Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin."
Es wird Bertolt Brecht zugeschrieben, aber das ist umstritten - wie der Wortlaut selbst, denn es gibt auch eine erweiterte Version, die den Sinn genau ins Gegenteil verkehrt:
"Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin -
dann kommt der Krieg zu euch."
Als Zeitzeuge gleich zweier Weltkriege war Brecht erklärter Kommunist, aber in erster Linie Schriftsteller und moderner Philosoph - daher kann ich mich besonders mit der längeren Version identifizieren, von der ich erst jetzt am Donnerstag bei einem Vortrag in Treffpunkt Philosophie erfuhr.
Warum ist es richtig, dass man dem Krieg letztendlich nicht ausweichen kann?
Klar wird das, wenn man das Wort 'Krieg' durch den weiter gefassten Begriff 'Konflikt' ersetzt; fast alle Mitteleuropäer, die heute jünger als 65 Jahre sind, haben nie einen Krieg bewusst selbst erlebt ... aber jede Menge Konflikte bewältigt.
Du weißt - wie ich - dass es ein Leben ohne Konflikt nicht gibt; wenn mehr als 6 Milliarden Menschen auf dieser Erde individuelle Wünsche haben, dann entstehen daraus jeden Tag zwangsläufig Konflikte, die irgendwie in Einklang gebracht werden wollen; und je weiter die Vorstellungen auseinander gehen, desto rabiater werden die Mittel zur Durchsetzung der eigenen Wünsche gegen den Nachbarn.
Heraklit wusste das schon vor 2500 Jahren: "Der Krieg ist der Vater aller Dinge."
Er hat erkannt, dass sich auf diesem Planeten ohne das universelle Gesetz der Polarität, ohne Gegensätze und Auseinandersetzung nichts entwickelt; alles in der Natur muss fließen, sich bewegen, wachsen; Stillstand ist unmöglich im Leben - was aufhört zu wachsen fängt an zu sterben.
Als friedfertiger Mensch bin ich auch nicht sonderlich konflikt-freundlich, eher das Gegenteil - aber wenigstens lerne ich ständig etwas Neues hinzu und wachse.
Brecht liegt meines Erachtens ganz richtig: jeder hat Konflikte im täglichen Leben ... es ist immer 'Krieg'; und ihn vermeiden zu wollen hat keinen Zweck - früher oder später holt er dich ein.
Ich habe jetzt jedenfalls beschlossen, meinen Konfrontationen nicht mehr so oft aus dem Wege gehen ... sondern sie mutig anzupacken; aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
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