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KOMPASS BLOG
Phil zu den Spielregeln des Lebens
Berend Lange schrieb am
29.01.2012 in
Bis 2012 und danach
Als junger Mann habe ich manchmal davon geträumt, große Erfindungen so wie die Dampfmaschine, die elektrische Glühbirne oder das Mobil-Telefon zu machen.
OK, das ist lange her; ich habe festgestellt, dass meine Talente eher in andere Richtungen gehen. Sprachen zum Beispiel - ich bin Übersetzer.
So bahnbrechend wie einige große Errungenschaften für die Menschheit auch gewesen sein mögen ... vielleicht sollten wir unsere Aufmerksamkeit doch öfter mal auf die vielen kleineren Erfindungen wie den Schuhlöffel, das Feuerzeug oder die Zahnbürste richten, die unser heutiges Leben so viel angenehmer machen.
Sind die nicht auch irgendwie bahnbrechend und wertvoll ?
Aber sie sind wohl in unserer technisch geprägten Überflussgesellschaft so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum noch beachten. Ich habe den Eindruck, dass darüber oft auch viele innere Werte wie Ehrlichkeit, Mitgefühl, Vergebung und Mut fast vollkommen vergessen werden.
Und Dankbarkeit für all das, was wir uns schon 'errungen' haben.
Werden diese Werte denn nicht mehr geschätzt? Doch - ich denke schon.
Sind sie so selbstverständlich wie die Kaffeemaschine in der Küche? Nein, eher nicht.
Aber sie erregen eben auch nicht so viel Aufmerksamkeit wie einige hirnrissige Vorführungen im Fernsehen, wo 'Supertalente' gesucht werden.
Vielleicht sollte ich jetzt doch noch den Nussknacker mit Fernbedienung erfinden.
Ob die Menschheit das wohl braucht? Egal, Hauptsache Umsatz. Daran arbeitet bestimmt schon jemand.
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Berend Lange schrieb am
01.01.2012 in
Bis 2012 und danach
Das alte Jahr ist vorbei; in vieler Hinsicht war es ein Jahr der Krisen - international wie auch vor unserer Haustür, ob wir nun an den Euro, Umweltkatastrophen oder den arabischen Frühling denken. Krisen sind große Chancen!
Viel Altes muss ja erst weg, um dem Neuen Platz zu machen, die Jahreszeiten in der Natur machen es uns dauernd vor, alle Jahre wieder : nichts ist so beständig wie die Veränderung ... und das ist gut und richtig so.
Kein Zweifel : wir leben in einer ganz besonderen Zeit der radikalen Erneuerung; was gestern noch richtig war ist heute vielleicht falsch; das verwirrt - mich jedenfalls.
Aber ich freue mich darauf, noch mehr Neues zu lernen. Der Höhepunkt dieses Umbruchs wird ja vielerorts in diesem Jahr erwartet - wenn das stimmt wird 2012 ein Kracher. Ich bin richtig gespannt !
Jedenfalls nehme ich mir zu Anfang dieses Jahres die Zeit, bewusst herauszufinden, was für mich im alten Jahr gut gelaufen ist und was ich dieses Jahr noch besser machen kann. Eins weiß ich genau : die Welt wird in 2012 nicht untergehen ... aber vielleicht die Welt, die wir kennen.
Ich wünsche auch dir, dass du nicht in der alten Routine stecken bleibst und dich öffnest für einen neuen persönlichen Zeitgeist, der dich in die richtige Richtung führt.

Berend Lange schrieb am
20.12.2011 in
Lebensfreude
Wir alle spielen eine Rolle in diesem Spiel des Lebens, das sich ständig neu ausdrückt, entwickelt und ausdehnt. Jeder Tag bringt uns neue Möglichkeiten, jedes Jahr machen wir Fortschritte, auch wenn sie sich manchmal als Rückschläge verkleiden.
So wie 2011 jetzt zur wohlverdienten Ruhe kommt habe ich das Gefühl, dass mich nächstes Jahr - fünf Jahre nach unserer Rückkehr nach Europa - eine Art von Durchbruch erwartet.
Vielleicht geht es dir ja auch so. Ich weiß zwar noch nicht, wie das genau aussehen wird - aber ich werde nicht nur Zuschauer sein, sondern mit aller Kraft daran teilnehmen : nicht nur bei mir haben sich viele alte Ideen überlebt, und neue halten Einzug.
Jetzt gilt es für mich, diese Kraft zu sammeln; die Besinnlichkeit des Weihnachtsfestes wir mir dabei helfen, das nächste Jahr eher spielerisch anzugehen und seine Herausforderungen mit innerer Ruhe und viel Freude anzunehmen.
Weihnachten ist keine Jahreszeit, sondern die geistige Einstellung des Friedens, der Hoffnung, der Dankbarkeit und des Neubeginns; in diesem Sinne wünsche ich auch dir


Wie du richtig mit Geldsorgen umgehst
Berend Lange schrieb am
05.11.2011 in
Reichtum,Gesetz der Anziehung,Weisheiten
Im Moment haben viele Menschen Geldsorgen und nicht nur Steve Pavlina beschäftigt sich weiterhin mit dem Thema in seinen beiden neuesten, sehr aufschlussreichen Beiträgen :
- 'Entrepreneurship Begins With Demand' vom 28. Oktober 2011 und
- 'How to Make Money From Your Art' vom 30. Oktober 2011.
Auch Jevon Dängeli schreibt in 'Treating MADness' sehr interessant aus einer ganz anderen Perspektive darüber, wie man mit Geldsorgen am besten umgeht.
Hier ist meine freie Übersetzung seines Artikels ins Deutsche:
'Wie man mit Geldsorgen umgeht'
Viele von uns müssen sich heutzutage mit Geldsorgen verschiedenen Ausmaßes auseinandersetzen; das ist kein neues Phänomen, aber es ist im derzeitigen Wirtschaftsklima stark verbreitet und ganz viele Menschen versuchen jetzt, ihren Besitz zu verstecken und zu schützen.
Ich behaupte, dass Geldsorgen das Kernproblem sind, das die momentane Wirtschaftskrise stützt und verstärkt; denn eigentlich gibt es überhaupt kein Problem mit Geld, weil Geldsorgen nur eine Einbildung in unserer Vorstellung sind und daher ganz leicht behoben werden können - und das möchte ich in diesem Artikel aufgreifen.
Bettler sehen den Reichtum nicht
Berend Lange schrieb am
25.10.2011 in
Reichtum,Gesetz der Anziehung
Es gibt so vieles, was wir nicht sehen können. Allzu oft stehen wir am Straßenrand wie blinde Bettler und lassen den wahren Reichtum des Lebens an uns vorbeiziehen.
Gehöre ich auch dazu? Ich verlasse mich auf meine Sehkraft und halte nur das für echte Realität, was ich mit meinen fünf Sinnen erfassen kann. Im Dunkeln finde ich mich nicht mehr zurecht.
Eigentlich weiß ich es ja besser : die Welt der Vorstellung ist genauso real - nur dass ich sie noch nicht anfassen kann; aber sehen kann ich sie schon ... manchmal; bruchstückhaft; im Nebel meiner Wünsche und Ideale. Mit dem sechsten Sinn.
"Jeder stolpert hin und wieder über die Wahrheit,
aber die meisten rappeln sich wieder auf
und eilen davon, als ob nichts geschehen wäre."
[Sir Winston Churchill]
Jahrzehnte der Konditionierung hinterlassen Spuren, die sich nicht leicht verwischen lassen.
Die Welt ist nicht so, wie man es uns beigebracht hat - aber unsere Lehrer wussten es auch nicht besser. Wie gehe ich damit um ?
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Berend Lange schrieb am
30.09.2011 in
Gefühle,Weisheiten
Etwas zu riskieren ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Selbstbestimmung. Es ist der Schlüssel, um aus der eigenen Komfortzone auszubrechen, veraltete Denkmuster zurückzulassen und alte Grenzen zu überschreiten ... um neue Ebenen des Denkens und Fühlens zu erleben.
"Ein Leben voller Fehler ist nicht nur ehrenhafter, sondern
auch nützlicher als ein Leben, in dem gar nichts getan wird."
[George Bernard Shaw]
Etwas zu versuchen heißt etwas zu riskieren ... Fehler zu machen.
Risiken müssen eingegangen werden, weil die größte Gefahr im Leben darin besteht, nichts zu riskieren.
Das fängt bei kleinen Dingen an, wo ein Fehler nicht so tragisch ist, führt über die Wahl des Arbeitsplatzes und Wohnortes bis zur Partnerwahl, die eigentlich ein ganzes Leben lang halten soll.
Wer nichts riskiert ... der tut nichts, hat nichts und ist in Wirklichkeit nichts. Vielleicht vermeidet er Leid und Sorgen, aber er kann nicht lernen, fühlen, wachsen, sich verändern - er kann nicht leben.
Keine Angst vor Fehlern - mach' den nächsten Schritt; ich wünsche dir Mut und Augenmaß für alles, was du dir vornimmst.
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Reichtum und die Angst vor Armut
Berend Lange schrieb am
28.08.2011 in
Reichtum,Gesetz der Anziehung
Das Wirtschaftsklima ist im Moment von großer Angst geprägt - vor dem Verlust unseres großen Reichtums in der westlichen Welt und dem Vordringen der teilweise katastophalen Armut aus den Entwicklungsländern bis an unsere eigene Haustür.
Wenn sie anklopft ... müssen wir sie hereinlassen?
In den letzten Wochen erscheinen wieder vermehrt Artikel im Internet, die sich mit diesem Thema beschäftigen - auch Steve Pavlina hat seinen hochinteressanten Video-Beitrag 'Creating Abundance' vom 5.11.2009 wieder aufgegriffen und diesen Monat eine Serie neuer Artikel dazu geschrieben.
Wenn du sie verpasst hast ... hier sind die Links :
'Rockets of Desire' vom 20.8.2011
'Appreciating Abundance' vom 21.8.2011
'Ignoring Lack to Create Abundance' vom 23.8.2011
'What you Focus on Expands' vom 24.8.2011
'Land and Expand' vom 25.8.2011
'Love the Bombs' vom 26.8.2011 und
'Stay the Course' vom 27.8.2011. - Später hat er noch einen Artikel angefügt :
'Arbeit macht Frei' vom 22.9.2011.
Wenn du auch von finanzieller Ungewissheit geplagt wirst nimm dir unbedingt mal die Zeit und lies diese Artikel : stellvertretend für viele andere erklärt Steve Pavila hier ganz handfest, wie du deinen persönlichen Kurs in Richtung Reichtum setzen kannst, auch wenn alle anderen Angst vor der Armut haben.
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Berend Lange schrieb am
29.07.2011 in
Horizonte,Gesundheit,Bis 2012 und danach
Heute 'droht' es hier wieder zu regnen, sagen unsere Wetterfrösche.
Ich habe auch in Südafrika mehr als 20 Jahre lang den Wetterbericht gesehen ... aber da war immer nur die Rede von einer 'Chance auf Regen', sogar mit Prozentangabe ... da war Regen keine 'Bedrohung'.
In Somalia sieht man das wohl genauso - dort liegt die Chance auf Regen zurzeit anscheinend bei 0% und Millionen sind auf der Flucht vor der Dürre.
Also alles eine Frage der Perspektive - wo liegt hier die wirkliche Bedrohung? Wir in Mitteleuropa haben nur die Nase voll vom Regen, in Ostafrika haben sie seit Jahren gar keinen ... da bleibt der Magen leer.
Meiner dreht sich um, wenn ich das sehe. Aber die Menschen geben nicht auf und kämpfen ums nackte Überleben, hoffen auf die Hilfe ihrer Mitmenschen. Mehr bleibt ihnen nicht, und viele werden es schaffen. Zu viele andere aber eben nicht - muss es wirklich immer erst so weit kommen?
Hat denn der Geldregen in Griechenland rechtzeitig eingesetzt? Fällt er auf eine gute Saat? Oder wird er zu Überschwemmungen führen, die noch mehr mit sich fortreißen? Solche Ströme machen vor Landesgrenzen ja nicht halt.
Vor einigen tausend Jahren hat sich die Menschheit zum Glauben an einen Gott durchgerungen. Wann wird sich der Glaube an eine Menschheit durchsetzen?
Man darf die Hoffnung niemals aufgeben - weder in Afrika noch irgendwo sonst.
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Aufwachen und bewusster werden
Berend Lange schrieb am
12.06.2011 in
Gesetz der Anziehung
Aufwachen ... sich bewusster werden - was heißt das eigentlich ?
Diese Begriffe sind in aller Munde, wenn es um die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit geht; wie die meisten, die sich etwas eingehender damit beschäftigen, hatte ich immer meine eigene schwammige Vorstellung davon, was das bedeutet - aber ich habe mich nie hingesetzt und das mal klar definiert.
Wie so häufig hat Steve Pavlina seinen Finger am Puls der Dinge und genau das getan. In seinem Artikel 'Waking Up' vom 20. Mai 2011 betrachtet er das menschliche Leben aus zwei verschiedenen Perspektiven, die für jeden nachvollziehbar sind, und macht damit den Unterschied zwischen bewusstem und unbewusstem Leben deutlich : er vergleicht das Leben einer Zelle im menschlichen Körper mit dem Leben eines Menschen im größeren Körper der Menschheit.
So einfach wie das klingt ... der Effekt ist doch frappierend :
Der Perspektivenwechsel hilft dir beim Aufwachen! Die Betrachtung deines Lebens aus einem anderen Blickwinkel - einer höheren Warte - lässt dich bewusster werden; sie ent-deckt ziemlich schonungslos die Lücken eines rein ich-bezogenen Weltbildes und zeigt logisch die zwangsläufigen Konsequenzen einer Verhaltensweise auf, die - meist unbewusst - nicht das Wohlergehen der Mitmenschen berücksichtigt.
Nur ein Netz gibt der Masche einen Sinn - die Zelle kann nicht ohne einen Zusammenhang im Körper leben; ich habe den Artikel mal ins Deutsche übersetzt, weil er auch für andere so wertvoll sein könnte - Mitglieder meiner Horizons Gruppe können den Artikel hier auf Deutsch lesen oder downloaden : 'Aufwachen'
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Was hat Weisheit mit Käse zu tun?
Berend Lange schrieb am
15.05.2011 in
Weisheiten,Gefühle,Philosophie
Ich kenne niemanden, der sich selber ernsthaft als 'weise' bezeichnet.
Während fast jeder für sich in Anspruch nimmt, viel zu wissen und das alles auch zu verstehen, mag sich trotzdem niemand auf eine Stufe mit Sokrates oder Nietzsche stellen. Weisheit hat fast schon etwas Mysteriöses; wir bewundern die alten Philosophen und ihre tiefen Erkenntnisse über die Zusammenhänge des Lebens, glauben aber nicht, dass wir ihnen ebenbürtig sind.
Stimmt das eigentlich?
Mit Wissen kann sich ja fast jeder identifizieren : Fakten und Informationen sammeln tun wir alle, möglichst viele - sie werden uns regelrecht aufgedrängt. 'Wissen ist Macht' denken wir allgemein ... und wissen gar nicht, wie schief wir damit liegen; richtiges Wissen ist eben nicht die intellektuelle Ansammlung von Fakten und Informationen; doch jeder will möglichst viel Macht, also immer her mit den Informationen.
Wie wichtig ist all dieses Wissen überhaupt?
Zunächst haben wir mehr Daten zu durchforsten, auf deren Grundlage wir vermeintlich unsere Entscheidungen schneller und besser treffen - aber macht uns das glücklicher? Oft werden wir doch durch Berichte und gleich mitgelieferte Interpretationen in die Irre geführt ... und treffen Entscheidungen, die letztendlich falsch für uns sind.
Im Mittelalter 'wussten' die Menschen, dass die Erde eine Scheibe ist - bis sie es besser wussten; unser heutiges Wissen ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nur Glaube.





