Horizons-Themen : Reichtum,Gesetz der Anziehung,Weisheiten,Offene Seiten
Wie man mit Geldsorgen umgeht
Viele von uns müssen sich heutzutage mit Geldsorgen verschiedenen Ausmaßes auseinandersetzen; das ist kein neues Phänomen, aber es ist im derzeitigen Wirtschaftsklima stark verbreitet und ganz viele Menschen versuchen jetzt, ihren Besitz zu verstecken und zu schützen.
Ich behaupte, dass Geldsorgen das Kernproblem sind, das die momentane Wirtschaftskrise stützt und verstärkt; denn eigentlich gibt es überhaupt kein Problem mit Geld, weil Sorgen mit Geld nur eine Einbildung in unserer Vorstellung sind und daher ganz leicht behoben werden können - und das möchte ich in diesem Artikel aufgreifen.
Mit dem derzeitig vorherrschenden Armuts-Bewusstsein im Durchschnittsdenken hast du vielleicht eine Menge Ärger, aber die gute Nachricht ist, dass du diese Welle abreiten kannst und dabei trotzdem einen klaren Blick auf den Horizont behalten - jetzt gleich, nicht erst beim nächsten Gezeitenwechsel.
Geldsorgen sind das Ergebnis von Unsicherheit ... wir wissen nicht, wie die Zukunft aussieht und erfinden deshalb Katastrophen-Szenarien in unserer Phantasie. Auf diese Weise bauen wir einschränkende Glaubenssätze für uns auf und bestätigen sie, indem wir uns dauernd auf all den Trübsinn um uns herum konzentrieren. Das führt zu selbsterfüllenden Prophezeiungen und zieht weiterhin die äußeren Beweise an, die unseren inneren Vorstellungen entsprechen.
Damit geraten wir als Individuen und als Gesellschaft in eine Abwärtsspirale und irgendwann an einen absoluten Tiefpunkt. Endlich geben wir dann unseren Kampf auf, sehen der Realität ins Auge und fangen an, unser finanzielles Gebäude wieder aufzubauen.
Muss das so sein?
Ganz und gar nicht! Geldsorgen sind total unnötig. Wir können uns entscheiden, den äußeren Kampf jetzt gleich aufzugeben, unsere Realität sofort zu erkennen und unser inneres Gebäude so zu verstärken, dass es dem Angriff von quälenden Plagegeistern widersteht.
Dieses Gebäude bist du ... dein Potential, deine Fähigkeiten und deine inneren Reichtümer; die Plagegeister sind deine ängstlichen Gedanken.
Und noch eine gute Nachricht : es gibt nichts, wovor du Angst zu haben brauchst! Unsicherheit kann dir keinen Schaden zufügen. Es ist nur unsere Angst vor der Unsicherheit, die dazu führt, dass wir so denken und uns so verhalten, dass Leid entsteht.
Wir haben nur dann die Wahl, unsere Lebensrichtung zu ändern, wenn wir genau so am Leben teilhaben, wie es ist. Es sind die hoffnungslosen Versuche, unserer Realität zu entfliehen, die uns daran hindern, die günstigen Gelegenheiten und kreativen Lösungen zu erkennen, die aus der Unsicherheit entstehen.
Sieh dir doch mal deine größeren Erfolge, Durchbrüche, Entdeckungen oder Offenbarungen im Leben an ... in welcher Verfassung warst du kurz vor solchen Erfahrungen?
Das war garantiert irgendeine Form von Unsicherheit, Verwirrung oder Überforderung. Der Grund dafür ist, dass diese mit Unsicherheit verbundenen Zustände das Tor zu neuen Ebenen der Einsicht und des Bewusstseins sind.
Lerne also, die Unsicherheit willkommen zu heißen und freunde dich damit an, direkt am Rand deiner Komfort-Zone zu leben. Du wirst bahnbrechende Ideen haben und neue Möglichkeiten entdecken, die dir erlauben, an dieser Schwelle zu stehen - in das Unbekannte hinauszusehen und die Umstände so zu sehen, wie sie sind.
Sei neugierig auf die Geschenke, die dich auf der anderen Seite der Unsicherheit erwarten; akzeptiere die Unsicherheit - nimm das Geschenk an.
"Der Mensch kann nichts lernen, außer auf dem Weg vom Wissen zum Ungewissen", sagt Claude Bernard.
Es heißt, dass mehr Vermögen in einer Wirtschaftkrise gemacht werden als zu jeder anderen Zeit. Ich nehme an das liegt daran, dass es eine besondere Art von Menschen gibt, die ihre Realität bereitwillig anerkennt und ihr Schicksal ungeachtet der vorherrschenden Meinung selbst in die Hand nimmt.
Diese Leute umgeben sich mit erfolgs-orientierten Menschen, die ein Reichtums-Bewusstsein haben. Sie suchen und diskutieren Möglichkeiten, die alle anderen übersehen und sie ergreifen die Initiative. Vor allem vertrauen sie ihrer inneren Führung und leben am Rande ihrer sich immer weiter ausdehnenden Komfort-Zone.
Vielleicht fragst du dich, was Vertrautheit mit dem Unbekannten und Anerkennung der Realität mit finanzieller Sicherheit zu tun haben; die Antwort ist, dass deine Beziehung zu Geld sich verändert und du anders mit den Herausforderungen umgehst, die das Leben dir anbietet. Anstatt steckenzubleiben durchbrichst du veraltete Denkmuster und öffnest dich für die endlosen Möglichkeiten, die jeder Moment mit sich bringt.
Darüber hinaus darfst du nicht vergessen, dass dies nur eine Phase im Leben ist und sie - wie alle anderen Phasen auch - irgendwann vorbeigehen wird; letztendlich wird es dir wieder gutgehen.
Du kannst dir also genausogut schon jetzt das Ende dieser Phase ansehen und dich als die Person sehen, die es geschafft hat - oder dir sogar dein gesamtes zukünftiges 'DU' als überwältigenden Erfolg vorstellen. Als erfolgreiche Person kannst du dann auf deine momentane Situation zurückblicken und sehen, wie du da durchgekommen bist und wie du die Gelegenheiten genutzt hast, die zu deinem Erfolg geführt haben.
Eigentlich machst du das am besten gleich als komplette Visualisierungs-Übung : sieh dir an, wie das deine derzeitigen Vorstellungen umformt. Und während du dich noch über die angenehmen Erinnerungen an diese Veränderung freust überlege dir den nächsten wichtigen Schritt, der in die erfolgreiche Zukunft führt, die dich erwartet. Dann mach diesen Schritt und schon bist du auf dem Weg, sie zu erreichen.
Um Geldsorgen zu vermeiden musst du erkennen, dass du der Unsicherheit niemals entfliehen kannst. Also gib den äußeren Kampf auf, sage 'Ja' zu deiner derzeitigen Erfahrung, stelle dich auf deine innere Weisheit ein und dein Verstand wird auf 'Erfolg' umgeschaltet.
Zu guter Letzt, nimm dir jeden Tag etwas Zeit, bewusst dankbar zu sein. Fühle echte Dankbarkeit für alles, was du hast - das ist eine sehr wirkungsvolle Methode, mehr Gutes in deinem Leben anzuziehen.
Originalartikel : 'Treating MADness' geschrieben von Jevon Dängeli,
mit freundlicher Erlaubnis aus dem Englischen übersetzt von Berend Lange
Kommentare zu dieser Seite:






